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Joghurt - ein natürlicher Stimmungsaufheller?

Natürliche Alternativen zu Antidepressiva

Joghurt - ein natürlicher Stimmungsaufheller? - Natürliche Alternativen zu Antidepressiva

Alte Milchkannen

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Hättest du gedacht, dass Joghurt deine Stimmung beeinflussen kann? Die Ernährung hat einen grossen Stellenwert aufs Glücklichsein. Diese Naturprodukte unterstützen.

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Ein Wissenschaftler, der sich eigentlich mit der menschlichen und tierischen Darmflora auseinandersetzt, wurde vor zehn Jahren eher noch belächelt, als er einen Zusammenhang zwischen Darmbakterien und -Mikroben und der Stimmung des Menschen herstellte. Doch diese Darmbakterien produzieren Enzyme, die unsere Nahrung zerlegen, Vitamine und stellen kurzkettige Fettsäuren bereit – ein so immenser „Auftrag“, dass der Zusammenhang nicht mehr allzu weit hergeholt zu sein scheint.

John F. Cryan, Professor für Anatomie und Neurowissenschaft, befasst sich mit Bakterien. Genauer gesagt mit den 100 Billionen Mikroben im Darm des Menschen. Und diese sollen auch die Stimmung eines Menschen positiv beeinflussen können. Er und andere Experten glauben daher, dass man mit entsprechenden Joghurtkulturen sogar psychiatrische Erkrankungen lindern könnte.

Darmflora wirkt als Stimmungsaufheller

Bei Mäusen hat es funktioniert, denn die Forscher der UCC konnten beweisen, dass sich Darmbakterien positiv auf die Stimmung auswirken: Cryan und sein Team gaben Mäusen Milchsäurebakterien der Sorte Lactobacillus rhamnosus. Als sie die Tiere in einem Glasgefäss voller Wasser schwimmen liessen, stellten sie fest, dass sie nach einigen Wochen der Bakterieneinnahme länger gegen das Ertrinken kämpften, als sie es zuvor und ohne den Bakterieneinfluss noch getan hatten.

Und genau diese Bakterien haben Forscher auch im menschlichen Darm gefunden. Darmforscher Cryan glaubt zudem, dass der Einfluss der Darmflora entscheidend auf die Gemütslage des Menschen ist. Wissenschaftler der University of California in Los Angeles fanden auch heraus, dass bei (gesunden) Frauen Veränderungen im Gefühlszentrum entstehen, wenn sie regelmässig probiotischen Joghurt essen. Gilt das auch für die handelsübliche Sorte?

„Nein“, sagt ein britischer Psychologe. Denn die meisten probiotischen Präparate passieren momentan nicht einmal die Magensäure. Doch das Potential ist durchaus vorhanden: Einige Probiotika könnten für die Behandlung psychiatrischer Leiden tatsächlich bedeutsam werden.

Der Einfluss der Ernährung auf die Stimmung

Der Quellentext zum Thema probiotischer Joghurt macht deutlich, dass die Ernährung durchaus einen Einfluss auf unsere Gemütslage hat. Wie können wir das für uns nutzen? „Man ist, was man isst“, sagt bereits ein sehr altes Sprichwort. Und tatsächlich besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Verlauf von Depressionen.

Die gute Nachricht: Man kann sie positiv beeinflussen. Mit Folaten, Omega-3-Fettsäuren, einfach ungesättigten Fettsäuren, Obst, Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten. Wenig überraschend: All diese Helfer kommen in natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln vor. Also solche, die in der Natur wachsen und eigentlich recht einfach zu beschaffen sind. Junkfood, industriell verarbeitete Lebensmittel und stark denaturierte Produkte scheinen den Verlauf von Depressionen zu verschlechtern.

Ernährungstipps gegen Depressionen

Was heißt das in die Praxis übersetzt?

  • Ausschließlich hochwertige, kaltgepresste und biologische Öle verwenden
  • Ausreichend Omega-3 zuführen
  • Kurkuma kaufen: Der Wirkstoff Curcumin weist antidepressive Eigenschaften auf
  • Safran (wird in Persien als Heilmittel gegen Depressionen eingesetzt) : 30mg Safranextrakt pro Tag während 6 Wochen eingenommen soll deutliche Ergebnisse zeigen.
  • Melissen-, Lavendel-, und Rosenblütentee wirken stimmungsaufhellend
  • Die Nachtkerze enthält Tryptophan, ein natürliches Antidepressivum
  • Tee aus Süssholzwurzel: Maximal 3 Tassen täglich während 6 Wochen

Natürliche Mittel gegen Ängste und Depressionen

Auch die Naturheilkunde weiss rat bei Gedankenrasen, Prüfungs- und Stresssituationen, psychisch bedingten Magenschmerzen, Krisensituationen und Schlafmangel:

  • Baldrian: wirkt sanft und man kann es als Tinktur, Dragee oder Tee einnehmen. Häufig mischt man es auch mit Hopfen und/oder Melisse. Genügend hoch dosiert wirkt es anscheinend sogar genauso zuverlässig wie Benzodiazepine.
  • Hopfen: Enthält gesunde Bitterstoffe, die appetitanregend wirken. Ist ebenfalls reich an Phytohormonen, die sich beruhigend auf den Körper auswirken.
  • Johanniskraut. Wirk angstIösend, beruhigend und stimmungsaufhellend. Nach mehreren Studien, bei denen Johanniskrautpräparate mit herkömmlichen Antidepressiva verglichen wurden, wurde das alte Hausmittel in den letzten Jahren nun auch von der Schulmedizin anerkannt, denn die Trockenextrakte des Johanniskrauts weisen ein einzigartiges Spektrum an Inhaltsstoffen (u. a. Hypericine, Flavonoide, Hyperforin, ätherische Öle) auf.

Mischungen und Präparate erhältst du bei Naturärzten und Naturheilkundlern.

Quellen:

welt.de

paracelsus.de

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