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Industriezucker gesundheitsschädlicher als gedacht!

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Industriezucker gesundheitsschädlicher als gedacht! - Gesundheit

Industriezucker

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Zucker ist nicht gleich Zucker. Der industriell hergestellte Zucker Isoglucose soll besonders gesundheitsgefährdend sein.

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Fettleibigkeit durch Zucker

Immer mehr Menschen leiden an Fettleibigkeit, darunter auch viele Jugendliche. Der Grund: Zu viel Zucker in unseren Lebensmitteln. Seien es Süßgetränke wie Red Bull und Cola, Schokolade oder Gummibärchen – die Auswahl ist groß, ihr zu widerstehen fällt schwer. Vielen Betroffenen droht eine Zuckerkrankheit – Diabetes 2.

Aber Zucker ist nicht gleich Zucker. Herkömmlicher Haushaltszucker macht zwar auch dick, besonders gefährlich soll aber Isoglucose sein, ein Industriezucker, den die Lebensmittelindustrie immer häufiger verwendet.

Gesundheitsschäden durch Isoglucose

Verwendet wird der künstliche Zucker vor allem in Eis, Teigwaren und Softdrinks. Isoglucose wird aus Maisstärke und Fruchtzucker hergestellt. Ein zu hoher Fruchtzuckeranteil kann zu einer Fettleber führen, weiß Ernährungsmediziner Dr. Gerd Claußnitzer. Denn in der Leber wird der Fruchtzucker in Fettabbauprodukte umgewandelt und dort gespeichert. Diese führen zu einer Hemmung der Insulinwirkung, was einen Typ-2-Diabetes begünstigt. Wissenschaftler sind sich einig: Der Industriezucker ist gefährlich und sollte verboten werden.

Isoglucose auch in Europa

Die wichtigsten Hersteller von Isoglucose sitzen in den USA. Bereits vor fünfzehn Jahren geriet er dort in Verdacht, Fettleibigkeit und Zuckerkrankheit auszulösen. Heute ist jeder zweite Amerikaner diabetesgefährdet oder bereits zuckerkrank.

Bisher durfte die künstliche Isoglucose höchstens fünf Prozent des gesamten Zuckermarktes in Europa ausmachen. Ab 2017 soll die Zuckerquote fallen, so ein Pressesprecher der EU-Agrarkommission. Dann werden vor allem amerikanische Produzenten den Zuckermarkt mit Isoglucose überzuckern.

Die Begründung: Der Zuckersirup aus Mais ist bis zu 40 Prozent billiger als normaler Haushaltszucker. Dabei wird aber keine Rücksicht auf den Gesundheitsschutz genommen. Kein süßer, sondern eher ein bitterer Vorgeschmack auf einen Trend, der nicht aufzuhalten ist.

Quelle: Frontal 21

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