In den USA: Aldi verbannt Süßigkeiten von der Supermarktkasse

Gesunde Snacks statt Süßem

In den USA: Aldi verbannt Süßigkeiten von der Supermarktkasse - Gesunde Snacks statt Süßem

Süßigkeiten im Überfluss

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An jeder Kasse lauern Süßigkeiten. Die süße Versuchung verlockt zum Kaufen. Doch für die Aldi Kunden in den USA ist jetzt Schluss damit. Ab jetzt gibt es nur noch gesunde Kost an der Kasse.

Süße Versuchung an der Kasse

Jeder hat schon in letzter Minute an der Kasse noch kurz einen Schokoriegel oder Kaugummi in den Warenkorb gelegt. Wie foodbeast berichtet, schiebt Aldi in den USA dieser Versuchung den Riegel vor. Die Süßwaren verschwinden aus den Regalen vor der Kasse und müssen gesunden Leckereien weichen. So werden Schokoriegel und andere Zuckerwaren durch Trockenfrüchte, Müsliriegel, etc. ersetzt.

Bis Ende 2016 soll die neue Verkaufsphilosophie in den rund 1500 Filialen in den USA umgesetzt werden.

Für die Supermärkte kann dieser neue Ansatz aber unter Umständen größere Folgen haben als angenommen. Denn der Umsatz von rund 60 Prozent der gekauften Süßigkeiten findet an der Kasse statt.

Aldi möchte damit erreichen, dass seine Kunden mit einem guten Gefühl nach dem Einkauf nach Hause gehen. Vor allem mit den gekauften Snacks sollen sie zufrieden sein.

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Aber nicht nur in den USA setzt Aldi auf gesund …

In England beispielsweise hat die Aldi-Kette die Zuckerwaren bereits gegen Nüsse und weitere gesunde Kleinigkeiten ausgetauscht.

Die Süßigkeiten werden nicht komplett aus den Läden verschwinden, sondern einfach umplatziert. Die Konsumenten müssen also nicht ganz darauf verzichten.

Weitere Lebensmittelläden wie beispielsweise Walmart haben bereits angekündigt, dem Beispiel von Aldi zu folgen.

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Weitere Alternativen

Laut Deutschlandfunk gibt es für die Läden eine weitere Möglichkeit die Süßigkeiten an den Kassen zu ersetzen, anstatt sie von ihrem privilegierten Platz zu verbannen. Supermärkte sollen dazu angeregt werden, einzelne Kassen bereitzustellen, an denen keine Süßigkeiten verführerisch zum Kaufen anregen. So bleibt es dem Kunden überlassen, sich zu entscheiden.

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