Honig- oder Wassermelone – welche Frucht ist gesünder?

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Wassermelone

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Was gibt es schöneres, als an einem heißen Sommertag in eine süße saftige Melone zu beißen? Und jetzt zwischen Juni und September sind sogar Melonen aus europäischem Anbau erhältlich. Doch wie gesund sind die Früchte eigentlich und welche Sorte macht das Rennen im direkten Vergleich zwischen Honig- und Wassermelone?

Kaum Kalorien und Ballaststoffe

Melonen bestehen bis zu 95 Prozent aus Wasser und sind so richtige Durstlöscher. Zudem enthalten sie kaum Kalorien, deshalb liegen sie nicht schwer im Magen und werden vom Körper sehr schnell verdaut. Kein Wunder, dass die Früchte vor allem im Sommer so beliebt sind.

In einer Tasse roher gewürfelter Wassermelone sind gerade einmal 46 Kalorien enthalten, die sich in erster Linie aus Kohlenhydraten zusammensetzen. Von Protein und Fetten stecken in einer Tasse Wassermelone weniger als 1 Gramm.

Die Honigmelone weist einen höheren Fruchtzuckeranteil auf, weshalb es eine Tasse auf 61 Kalorien bringt. Daneben sind 9 Gramm Protein und 0,2 Gramm Fett enthalten.

Obwohl viele Früchte reich an Ballaststoffen sind, enthalten Melonen nur geringe Mengen der Pflanzenfasern. Pro Tasse Wassermelone sind es gerade einmal 0,6 Gramm, was weniger als 5 Prozent der empfohlenen Tagesmenge darstellt. Honigmelonen enthalten mit 1,4 Gramm pro Tasse etwas mehr Ballaststoffe und können so 4 Prozent des täglichen Bedarfs decken.

Honigmelone Honigmelone liefert höhere Vitamin-Dosis

Vitamin A

Sowohl Honig- als auch Wassermelone enthalten jede Menge des Provitamins A. Dieses wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt und ist bedeutend für das Zellwachstum. Außerdem ist es wichtig für unser Sehvermögen.

Hier liegt die Honigmelone mit 779 Mikrogramm (μg) Vitamin A pro 100 Gramm deutlich vor der Wassermelone (41 μg / 100 g). Bereits 150 Gramm Honigmelone decken den Tagesbedarf an Vitamin A bereits vollständig.

Vitamin B1

Beide Melonen enthalten außerdem das für das Nervensystem unentbehrliche Vitamin B1. Die Honigmelone ( 60 μg/ 100 Gramm) übertrumpft auch hier die Wassermelone (45 μg/ 100 Gramm).

Vitamin B2

In Puncto Vitamin B2, welches Aufgaben im Eiweiß- und Energiestoffwechsel erfüllt, siegt die Wassermelone (50 μg/ 100 Gramm) im Vergleich mit der Honigmelone (20 μg / 100 Gramm).

Vitamin B3

Das ebenfalls zum Vitamin B-Komplex gehörende Vitamin B3 ist für viele Stoffwechselvorgänge im Körper wichtig. Die Honigmelone liegt mit 600 Mikrogramm pro 100 Gramm deutlich vor der Wassermelone (150 μg/ 100 Gramm).

Vitamin C

Auch beim Vitamin C-Gehalt gewinnt die Honigmelone das Duell, denn nur 150 Gramm der süßen Melonenart decken den halben Tagesbedarf an Vitamin C. Auf 100 Gramm gerechnet enthält die Honigmelone 32 Milligramm Vitamin C, die Wassermelone hingegen nur 6 Milligramm.

Mineralstoffe und Spurenelemente

Darüber hinaus enthalten beide Melonensorten jede Menge Mineralstoffe und Spurenelemente. Zum Beispiel Kalium, welches unter anderem für den Nerven- und Muskelstoffwechsel benötigt wird. Aber auch Kalzium, Eisen, Natrium, Magnesium und Phosphor.

Im Vergleich der Konzentration von Mineralstoffen und Spurenelementen liegt die Honigmelone auch hier im Schnitt vorn.

Wassermelone punktet mit Lycopin

Doch die Wassermelone hat noch ein Ass im ärmel: Den Pflanzenfarbstoff Lycopin, der dem Fruchtfleisch seine rote Farbe verleiht. Hier gilt: Je reifer die Melone, desto mehr Lycopin enthält sie.

Der Stoff wirkt antioxidativ und kann so vorzeitiger Alterung, Herz- und Knochenschäden vorbeugen. Zudem kann Lycopin Entzündungen bekämpfen und macht den Körper stark gegen Bakterien, Pilze und Viren. Sogar gegen Krebs soll der Stoff wirken, indem er unkontrollierte Zellvermehrung verringert.

Auch das weiße Fruchtfleisch über der Schale ist sehr gesund. Es enthält die Aminosäure Citrullin, die im Körper in Arginin umgewandelt wird. Dieses stärkt Herz und Kreislauf, da es gefäßerweiternd wirkt, was sich positiv auf den Blutfluss und den Blutdruck auswirkt.

Tipp: Kerne mitessen

Die Kerne von Melonen, egal ob Honig oder Wassermelone, enthalten keine Blausäure und können deshalb ohne Bedenken mitgegessen werden.

Sie sind sogar besonders gesund, da sie zusätzliche Proteine, Vitamin B, Magnesium und gute Fette enthalten. Die größte Wirkung sollen gekeimte und geschälte Kerne haben.

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