Haariger Movember

Aktion für Gesundheit

Haariger Movember - Aktion für Gesundheit

Vater und Sohn Movember

von

Jedes Jahr entwickelt die Movember-Organisation eine innovative, amüsante und fesselnde Kampagne. Damit sollen Männer animiert werden, sich Schnurrbärte wachsen zu lassen. Doch zu welchem Zweck?

Rund um den Globus verpflichten sich Mo Bros, innerhalb der 30 Tage des November einen Schnurrbart wachsen zu lassen und werden damit zu laufenden und auch sprechenden Werbetafeln für den guten Zweck. Tatkräftige Unterstützung bekommen sie dabei von ihren Mo Sistas.

Movember – was ist das eigentlich?

Der „Movember“ ist ein Schachtelwort, dass sich aus dem englischen Begriff für Schnurrbart, moustache, und November zusammensetzt. Ins Leben gerufen wurde die Bewegung vor mehr als zehn Jahren in Australien, von wo aus sie ihren Siegeszug um die ganze Welt nahm.

Dabei lassen sich Männer während des ganzen Novembers einen Oberlippenbart wachsen, um damit Spenden für die Erforschung und Vorbeugung von Prostata- und Hodenkrebs sowie anderen männerspezifischen Gesundheitsproblemen zu sammeln. Die Stiftung „Movember“ koordiniert die Spenden aus 21 Ländern (Stand 2012/2013) an die jeweiligen nationalen Forschungseinrichtungen.

Es gibt viele Möglichkeiten mitzumachen. Das reicht von Schnurrbart wachsen lassen bis Spenden. Während es den Herren überlassen wird, Schnurrbärte zu kultivieren, spielen auch die Mo Sistas eine wichtige Rolle beim Generieren von Spenden und Bewusstsein, sowie als Unterstützerinnen im Leben der Mo Bros.

Die Gesundheit der Männer

Ziel der Movember-Bewegung ist es, einen nachhaltigen Beitrag für die Männergesundheit zu leisten und das Augenmerk auf ein ernstes Thema durch einen humorvollen Ansatz zu verändern. Mit dem Schnurrbart möchten die Initiatoren Männern die Möglichkeit und das Selbstbewusstsein geben, offener über Ihre Gesundheit zu sprechen, zu lernen und aktiv zu werden.

Die Gründe für die bescheidene Situation im Bereich Männergesundheit, sind ganz unterschiedlich und komplex:

  • Mangel an Bewusstsein und Verständnis der Gesundheitsrisiken für Männer
  • Männer sprechen nicht offen über ihre Gesundheit und wie sie sich fühlen
  • der Widerwille aktiv zu werden, wenn sich Männer physisch oder psychisch nicht wohl fühlen
  • Männer nehmen an riskanten Aktivitäten teil, die Ihre Gesundheit gefährden

Schnurbart

Erkennbare Fortschritte, die die Initiatoren seit Bestehen feststellen konnten:

  • Niedrigere Sterblichkeitsraten aufgrund von Prostatakrebs und Hodenkrebs
  • Männern, die mit Prostata- oder Hodenkrebs leben müssen, geht es körperlich und psychisch gut
  • Männer sollen verstehen, welchen Gesundheitsrisiken sie unterliegen und etwas dafür tun, um gesund zu bleiben

Geschichtliches

Seit 2012 wird Movember offiziell in Deutschland durchgeführt. Partner der Movember-Bewegung ist der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. Dieser Verein stellt Spendenbescheinigungen aus und entscheidet zusammen mit Movember über die Verwendung der Spendengelder. Seit einigen Jahren ist der Movember auch unter den Profis der deutschen Eishockeyligen weit verbreitet. Dabei sammeln die Clubs regelmäßig im November Spenden für die Bewegung.

Und auch die Bundesliga beteiligt sich. So erregten die Spieler Dominic Maroh vom 1. FC Köln und Roman Neustädter von Schalke 04 letztes Jahr Aufsehen, weil Schnauzbärte in der Bundesliga seit den späten 1980ern selten bis gar nicht mehr gesichtet wurden. Maroh und Neustädter verhalfen mit ihrer Popularität auch der deutschen Movemberbewegung zu mehr Aufsehen.

Bartträger

Mach auch du mit!

Die Movemeber-Stiftung bittet alle um tatkräftige Unterstützung. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten mitzumachen, von Schnauzbart wachsen lassen, über Spenden bis hinzu einer fulminanten Abschlussparty, an der du mit stolzgeschwellter Brust auf deine Bemühungen zurückschauen und dich sowie deine Mo Bros und Mo Sistas feiern kannst.

Umfangreiche Informationen, wie du als Mo Bro Teil der Movember-Bewegung wirst, findest du auf der offiziellen Movember-Webseite. Aber auch die Damen können sich einbringen. Wie genau das aussehen könnte, erfährst du hier.

Wenn du dich mit einer Spende beteiligen möchtest, folge einfach diesem Link.

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