Gute Grüne, schöne Schwarze, relaxte Rote

Gute Grüne, schöne Schwarze, relaxte Rote -

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Die Auswahl an Teesorten ist riesig: Schwarztee und grüner Tee, aber auch zahlreiche Früchte- oder Kräutertees. Richtig zubereitet ist er sehr gesund. Doch was macht eigentlich einen guten Tee aus?

Jeden Tag werden weltweit acht Milliarden Tassen Tee getrunken. Damit ist Tee nach Wasser das am meisten genutzte Getränk. Außerdem ist Tee in einigen Ländern nicht nur einfach ein Getränk: In England, Japan oder Ostfriesland verbindet sich mit Teetrinken eine ganze Kultur. Für viele Menschen ist es Muse, Entspannung und Genuss.

Andere wiederum trinken Tee vor allem ihrer Gesundheit zuliebe oder wegen seiner anregenden Wirkung. Denn das Teein im Tee wirkt anregend wie Koffein, wird aber langsamer abgegeben und wirkt daher sanfter und langanhaltender. Gesund ist Tee vor allem, weil er kalorienarm und nährstoffreich ist. So verhindern einzelne Teebestandteile das Wachstum von Bakterien im Mund, die üblen Mundgeruch verursachen können. Weiter wirken die Gerbstoffe beruhigend auf den Magen und das Fluorid im grünen und schwarzen Tee stoppt die Bildung von Plaque auf den Zähnen, was die Kariesgefahr reduziert. Grüner Tee stärkt zudem die Abwehrkräfte, da er Vitamine und Spurenelemente enthält. Außerdem sind schwarzer wie grüner Tee ein gutes Mittel zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders magenfreundlich und bekömmlich ist der Rooibuschtee.

Unterschiede: Guter Tee riecht frisch

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen schwarzem und grünem Tee, Früchte- und Kräutertee, wozu auch der in den letzten Jahren populär gewordene Rooibuschtee zählt. Schwarzer und grüner Tee stammen von der selben Pflanze, dem Teestrauch, nur werden sie unterschiedlich weiterverarbeitet. Früchte- und Kräutertee werden aus Blüten (z.B. Kamille und Malven), Blättern (z.B. Pfefferminze), Samen (z.B. Fenchel), Früchten (z.B. Hagebutten) oder Wurzeln gewonnen.

Prinzipiell gilt:

Guter Tee riecht frisch.

Loser Tee ist immer besser als Beuteltee.

Bei der Zubereitung kommt es auf Dosierung, Ziehdauer, Wasser, den richtigen Zucker oder die richtige Milch und die richtige Kanne an. Profiteetrinker verwenden für jede Teeart eine Kanne.

Weitere Qualitätsmerkmale

Volles Aroma entfaltet Tee mit weichem Wasser.

Die besten Früchte- und Kräutertees gibt es in der Apotheke. Die beste Wirkung entfalten diese Teesorten, wenn sie fünf bis zehn Minuten gezogen haben. Grüner und schwarzer Tee sollte zwei bis drei Minuten ziehen, wenn er anregend, fünf Minuten, wenn er beruhigend wirken soll.

Guter schwarzer oder grüner Tee ist außerdem an diesen Buchstabenkombinationen zu erkennen:

SFTGFOP oder FTGFOP - Top-Qualität

TGFOP - gute Qualität

OP, FOP und GFOP - ausreichende Qualität

Weitere Bezeichnungen, die Sie sich merken sollten:

First Flush weist auf Teeblätter aus der Frühlingsernte hin.

Second Flush auf Blätter aus der Sommerernte.

Der Unterschied liegt im Aroma. Außerdem hält der Tee aus der Sommerernte länger.

Quelle: ARD Online

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