Gesundes, würziges Sesamöl

Ausgewogene Ernährung mit Ölen

Gesundes, würziges Sesamöl - Ausgewogene Ernährung mit Ölen

Sesamöl in den Wok

von

Asiatischen Speisen gibt das würzige Öl seinen typischen Geschmack. Was sind die Attribute von Sesamöl und wie setzen wir geröstetes und ungeröstetes Sesamöl ein?

Wo kommt Sesam her?

Sesam (Sesamum indicum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Sesamgewächse. Vermutlich ist sie eine der ältesten Kultur- und Ölpflanzen der Welt. Die Samen, das Öl und die Wurzel des Sesams werden für therapeutische und kulinarische Zwecke verwendet. Die ölreichen Samen des Sesam werden zu Sesamöl verarbeitet, das vor allem zum Kochen verwendet wird – aus gerösteten Samen gepresst auch als würzende Zutat. Die ganzen Samen dienen – oft geröstet – zur Verfeinerung von Backwaren und zum Würzen von Speisen.

Linolsäure und Antioxidantien für einen gesunden Körper

Sesamöl ist gesund. Es enthält Antioxidantien, die freie Radikale im Körper einfangen. Ungeröstetes Öl besteht zu großen Teilen aus Linolsäure, welche hohe Cholesterinwerte und Bluthochdruck senkt und das Herz stärkt. Auch der Gehalt an Lecithin wirkt sich positiv auf unsere Zellmembranen aus. Lecithin stärkt die Leistungs- und Merkfähigkeit des Gehirns, wie nachhaltigleben.ch schreibt.

Sesam-Chili-Öl

Sesamöl darf auch diverse Vitamine zur Zutatenliste zählen: Vitamin A für eine gute Darmflora, gutes Augenlicht (für die doppelte Portion gute Sehkraft ungeröstetes Erdnussöl über geriebene Karotten geben) und gesunde Schleimhäute und Vitamin E als Zellfunktions-Katalysator und Radikalenfänger.

Ungeröstet vs. geröstet

Das ungeröstete und meist kaltgepresste Sesamöl hat vor allem einen gesundheitlichen Vorteil gegenüber dem gerösteten: Alle Phenole, also sekundären pflanzlichen Inhaltsstoffe sind vollumfänglich erhalten. Das ungeröstete Öl schmeckt mild, manchmal auch neutral. Es ist hitzeunempfindlich, man kann beispielsweise Gemüse-Tempura damit frittieren.

Geröstetes Sesamöl ist zum Würzen und Verfeinern geeignet, nicht aber zum Erhitzen. Ganz typisch verfeinert dieses Öl Fleischgerichte. Aus der asiatischen Küche wissen wir, dass es insbesondere Poulet oder Ente gut komplimentiert. Gemüsegerichten gibt es einen exotischen Touch und zu gebratenen Pilzen passt es ganz hervorragend. Wer es nach dem Braten am Ende der Garzeit zugibt, macht alles richtig. Sehr fein schmeckt es auch kalt als Zugabe in Salatsaucen oder Vinaigretten.

Ungeöffnet hält sich das Öl dank Sesamol und Sesamolin etwa ein Jahr.

Verschiedene Sesam-Öle bei Codecheck:

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
5/5 1 Stimme

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

öl
Sei kreativ! –
Gourmet-Speiseöle
Stiftung Warentest –
Olivenöl
Die Tricks der Hersteller –

UmweltBank

Sparschweine-im-Gras 650x286- - Florian Schultz (1)
Anzeige

Wie Du mit kluger Geldanlage die Umwelt schützen kannst

Die Umwelt schonen und nachhaltig Leben – das wollen immer mehr Menschen. Im Alltag kaufen viele daher regionale Bio-Produkte ein oder steigen auf Ökostrom um. Doch damit hört ein umweltfreundlicher Lebensstil nicht auf. Wusstest Du, dass Du auch Dein Geld nachhaltig und ökologisch sinnvoll anlegen kannst?

Der Gewinner ist...

Kochen
Anzeige

Plastik vs. Holz: Was ist das bessere Schneidebrett?

Das Schneidebrett ist wohl eines der wichtigsten Küchenutensilien. Die Wahl des Materials ist dabei nicht unerheblich. Durch den direkten Kontakt mit Lebensmitteln sollte es möglichst keimfrei sein, aber auch Gerüchen und Verfärbungen standhalten. Aber welches Material ist denn nun am besten – Holz oder Kunststoff?

Nachhaltiger Genuss

schokolade

5 Schokoladen MIT und OHNE Palmöl

Palmöl steckt in jedem zweiten Supermarktprodukt. Für dessen Abbau wird unter anderem Regenwald zerstört, die Artenvielfalt bedroht, der Klimawandel befeuert und indigene Völker vertrieben. Auch Schokoladenliebhaber sollten deshalb beim Kauf ihrer Nascherei darauf achten, ob – und welches – Palmöl enthalten ist. Wir zeigen Dir wie.

Umwelt

kleidung2

Wie viele Sklaven arbeiten für Dich?

Sklaverei. Das klingt nach Baumwollplantagen in den Südstaaten der USA im 19. Jahrundert oder nach Barbarei im alten Rom. Aber auch heute gibt es Sklaven. Und sie arbeiten höchstwahrscheinlich auch für Dich.