Fairer Kaffee für eine stabile Zukunft

Fair Trade

Fairer Kaffee für eine stabile Zukunft - Fair Trade

Kaffee und Bohnen

von

Mit jedem Schluck die Welt ein bißchen besser machen. Wer möchte das nicht? Fairtrade stärkt die Kleinbauern und Plantagenarbeiter in den Herkunftsländern, damit sie ihre Lebensbedingungen nachhaltig verbessern können.

Gerade bei Kaffee ist es wichtig, auf fairen Handel zu achten

Das liegt daran, dass rund 80 Prozent des angebauten Kaffees in den Export geht. Die gut 25 Millionen Kaffeebauern in mehr als 90 Ländern der Welt sind zumeist Kleinbauern. Bei den 90 Ländern handelt es sich ausschließlich um ärmere bis mittelarme Entwicklungs- und Schwellenländer. Insgesamt leben etwa 120 Millionen vom Kaffeeanbau. Denen fällt es zunehmend schwerer die Produktionskosten zu decken oder gar ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, so tief ist der Preis für Kaffee am Weltmarkt.

Der Kaffeepreis steht unter einem enormen Druck. Das liegt zum einen an der sehr langen Wertschöpfungskette, zum anderen an den vielen Zwischenhändlern, die man auch Coyoten nennt. Kaffee gelangt nicht direkt von den Bauern in die Konsumländer. Er durchläuft viele Zwischenstufen und jeder Coyote will an seiner Stufe mitverdienen. Die Bauern wissen meist gar nicht, wie viel ihr Kaffee wert ist.

Fair Trade Schild

Der faire Handel setzt genau da an und strebt einen direkten Weg ohne diese Zwischenstufen an. Die Bauern sind in einer Kooperative organisiert, die den direkten Export vornimmt. Positiv ist, dass sich diese Kooperativen zunehmend zu großen Unternehmen mausern. Sie müssen sich an die internationalen Fairtrade-Standards halten und durch demokratische Strukturen und Prozesse Mitbestimmung gewährleisten. Nur wenn sie das einhalten, erhalten sie ein Zertifikat. Die Einhaltung der Fairtrade-Standards wird von unabhängigen Experten überprüft. Auch der Waren- und Geldfluss wird kontrolliert. So will man sicherstellen, dass der Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie an die Bauern zurückfließt.

Internationale Fairtrade-Standards

Die internationalen Fairtrade-Standards bauen auf drei Säulen auf: Handel, Soziales und Umwelt. Der Handel umfasst den Mindestpreis, die Fairtrade-Prämie und den direkteren Marktzugang. Soziales beinhaltet die Prämienprojekte und die Stärkung der Kleinbauern durch demokratische Prozesse. Die Kleinbauern erhalten eine Stimme, werden wahrgenommen und treffen selbstbestimmte Entscheidungen. Bei der Säule Umwelt geht es um nachhaltigen Anbau, Bio-Diversität und der kontrollierte Einsatz von natürlichen Ressourcen sowie dem Abfallmanagement. Der Biologischer Anbau ist zwar nicht Pflicht, wird aber gefördert.

Kaffeetassen

Kriterien für fairen Handel

Fairer Handel bedeutet kontrollierter Handel. Den Erzeugern wird für ihre Ware meist ein von einer Fair-Trade-Organisation festgelegter Mindestpreis bezahlt. Zentrale Instrumente dazu sind faire Handelsbedingungen, starke Produzentenorganisationen, Preisstabilität, Prämien, nachhaltiger Anbau und Unterstützung vor Ort. Mit dem Entscheid für Fairtrade-Produkte leisten Konsumentinnen und Konsumenten einen wichtigen entwicklungspolitischen Beitrag.

Diese Kaffeesorten sind fair gehandelt und dazu noch Bio:

Quelle: nachhaltigleben.ch

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
4.7/5 6 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

Kaffeepause machen
Fit durch den Tag –
Schock-der Wecker klingelt
Und täglich grüßt das Murmeltier –
Butterkaffee
Trendy –

Gesunde Alternativen

Joghurt

Diese Joghurts sind keine Zuckerfalle

Während dem Fettgehalt von Joghurts vermehrt Beachtung geschenkt wird, überprüfen die wenigsten den darin enthaltenen Zuckeranteil. Bis zu elf Zuckerstücke und damit die Hälfte der Tagesmenge für Erwachsene können jedoch in nur einem Becher Joghurt versteckt sein. Mit welchen Joghurts Du nicht in eine Zuckerfalle tappst und warum Bio-Varianten nicht besser sind, wir verraten es Dir.

Synthetische Poylmere auf unserer Haut

Makeup Mikroplastik

Diese 6 Make-ups enthalten Mikroplastik

In vielen Kosmetikprodukten, von Shampoo über Peeling bis hin zu Mascara und eben auch Make-up stecken Mikroplastik oder - in flüssiger oder gelartiger Form - sogenannte synthetische Polymere. Diese Stoffe gelangen beim Abschminken über das Abwasser ins Meer und gefährden so Umwelt und Meeresbewohner. Was schmieren wir uns da eigentlich ins Gesicht?

PEGs

Duschen

Diese Duschgele trocknen Deine Haut aus

Es ist paradox: Wir duschen, um uns etwas Gutes zu tun. Doch stattdessen strapazieren wir mit jedem Gang unter die Brause regelmäßig unsere Haut. Der Grund dafür sind Polyethylenglykolverbindungen in Duschgelen, die unsere körpereigene Schutzhülle schwächen können.

RDA-Wert

Mikroplastik in Zahnpasta

Diese versteckte Angabe auf Deiner Zahnpasta ist wichtig!

Auf was achtet ihr beim Zahnpasta-Kauf? Geschmack, Schaumbildung und ein hoher Fluoridanteil sind oft ausschlaggebend, wichtig ist aber auch der RDA-Wert. Der gibt an, wie stark die Zahncreme den schützenden Zahnschmelz abreibt. Wie hoch darf dieser maximal sein und welche Zahncremes sind am besten geeignet?