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Einige Fischarten erholen sich trotz Überfischung

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Einige Fischarten erholen sich trotz Überfischung - Good News

Weniger fischen, mehr Bestand

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Der WWF gibt bekannt, dass sich einige Fischarten trotz jahrzehntelanger Überfischung langsam erholen. Warum das so ist, erfährst du hier.

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Nehmen wir beispielsweise den Lachs. Lange war der Rhein für diesen Fisch der bedeutendste Fluss Europas. In Schweizer Flüssen war er noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts heimisch. Doch verschlechterte Wasserqualität und Kraftwerk-Sperren machten dem Lachs zu schaffen und verhinderten dessen Weiterreise flussaufwärts um abzulaichen.

Reduzierte Fangquoten

1991 beschloss man den Lachs wieder anzusiedeln. Flussabschnitte und Zuflüsse des Rheins wurden mit großem Aufwand fischdurchgängig gemacht und auch die Wasserqualität hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Kleine Gruppen von Lachsen kehren nun regelmäßig bis südlich von Karlsruhe zurück. 2020 soll der Fisch Basel erreichen.

Einer der wichtigsten Speisefische, der Dorsch, wurde in der Ostsee jahrzehntelang überfischt. Doch dank Fisch-Managementplänen und gekürzter Fangquoten haben sich die Bestände erholt. In der östlichen Ostsee war der Dorsch 2012, mit einer Populationsgröße von fast 400.000 Tonnen, so stark wie 20 Jahre zuvor.

In den 1970er-Jahren brachen die Bestände des Herings in der Nordsee massiv ein. Doch auch hier konnte die Einführung von Fangquoten dem Speisefisch zu vermehrtem Nachwuchs verhelfen. Es kann jedoch immer wieder vorkommen, dass Bestände einbrechen. Daran schuld sind aber auch Umweltbedingungen oder mangelnde Futtervorkommen. Der Hering ist jedoch seit 2014 wieder im grünen Bereich.

Umweltschutz – jeder kann etwas tun

Ob europäischer Lachs oder amerikanischer Kurznasenstör – einige Fischarten die beinahe am Rand der Ausrottung standen, konnten sich in den letzten Jahren erholen. Hauptgründe waren meist Überfischung, Umweltverschmutzung oder Zerstörungen des Habitats. Doch dank einem erhöhten Umweltschutz, verbesserter Wasserqualität und nachhaltiger Fischerei können bedrohte Arten gerettet werden. Und indem man beim Einkauf auf zertifizierte Bio-Produkte zurückgreift, kann man seinen kleinen Beitrag zum Schutz der Fische leisten.

Quelle: watson.ch

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