Ein ungewöhnlicher Tipp zum Rouge auftragen

Make-up-Artist Nick Barose

Ein ungewöhnlicher Tipp zum Rouge auftragen - Make-up-Artist Nick Barose

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Rouge zaubert Frische ins Gesicht und ist vielseitig einsetzbar. Doch Fehler können beim Auftragen leicht passieren …

Wo soll das Rouge eigentlich hin?

Make-up-Artist Nick Barose – der unter anderem Stars wie Osacar-Gewinnerin Lupita Nyong’o schminkt – verrät einen ganz neuen und ungewöhnlichen Tipp in der „Peoplestyle“.

Er empfiehlt, Rouge VOR der Foundation aufzutragen. Denn: Wenn Du das Rouge unter dem Make-up aufträgst, sieht es fast so aus als würde Deine eigene, natürliche Farbe durchscheinen. Das wirkt natürlicher!

Besonders geeigent dafür seien flüssiges Rouge oder Creme-Sticks, da sich Puder möglicherweise nicht gut mit der Foundation vermischt.

Wie trage ich Rouge klassisch auf?

Zuerst mittels Foundation für einen gleichmäßigen Teint sorgen. Danach kannst Du Puder-Rouge mit einem Pinsel kreisförmig auftupfen.

Wenn du einen hellen Teint hast, kannst du zu pinkem Blush greifen. Allerdings solltest du diese Farbe nur auf die Äpfelbäckchen auftragen, weil dieser Farbton die Aufgabe hat, deine Wangen rosig erscheinen zu lassen. Deine Apfelbäckchen findest Du, indem du lächelst. Der Teil, der dann hervortritt, lokalisiert den idealen Ort für das Rouge. Das ist der Natur abgekuckt: Dieser Gesichtsbereich wird am meisten durchblutet, sei es beim Sport oder beim Spaziergang in der Kälte.

Gib Acht, dass cremiges Rouge nicht in die „Lachfältchen“ oder die Mundfalte rutscht. Dem kannst du entgegenwirken, indem du einen Finger seitlich am Mund Richtung Nase entlang der natürlichen Kontur deiner Wange hältst. Dort sollte dein Rouge aufhören. Zum Auftragen nimmst du am besten einen dichten Pinsel mit einer fächerförmigen, flach auslaufenden Spitze. So stellst du sicher, dass Rouge nur auf die Wangen kommt.

rouge

Pflaumenfarben: Für dunklere Hauttypen geeignet

Wer mittlere bis dunklere Haut hat, greift statt zu pinken Blushes zu Beerentönen. Das Auftragen verläuft jedoch nach dem genau gleichen Schema:

Natürlich kannst du auch zu dunkleren Tönen greifen, wenn du hellhäutig bist. Dann solltest du allerdings gebräunt sein, da du sonst schnell angemalt aussiehst. Dasselbe gilt für Pinktöne und dunkelhäutigere Frauen: Achte einfach darauf, dass du eine Farbe nimmst, die hell und pink genug ist.

Pfirsichhaut durch Pfirsichtöne?

Den meisten Hauttypen stehen Pfirsichtöne. Das ist so, weil Pfirsichtöne der Farbe der Haut ähnlicher sind, als es beispielsweise bei Pinktönen der Fall ist. Deshalb kann man Pfirsichtöne einsetzen, um die Wangenknochen hervorzuheben und das Gesicht etwas zu modellieren.

Warme Töne wie Pink oder Koralle schaffen also das, wofür Pink- oder Beerentöne nicht geeignet sind: Sie dürfen die Wangenknochen modellieren. Um herauszufinden, wo Pfirsichtöne in deinem Gesicht hingehören, bedeckst du mit drei Fingern deine Apfelbäckchen. Dann weißt du, wo die Farbe NICHT hinsoll. EInfach entlang der Wangenknochen ausstreichen.

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