Dieses regionale Obst & Gemüse hat im Juli Saison

Ernährung

Dieses regionale Obst & Gemüse hat im Juli Saison - Ernährung

markt

von

Im Supermarkt ist heute nahezu jede Obst- und Gemüsesorte das ganze Jahr über verfügbar. Als Importware kommen die Lebensmittel aus aller Welt zu uns, allerdings oft mit Nährstoffeinbußen und starker Pestizidbelastung. Wer dagegen regional und saisonal auf dem Markt einkauft, spart Geld, schont das Klima und wird mit intensivem Aroma und besserer Qualität belohnt.

Obst und Gemüse regional und saisonal kaufen – wieso eigentlich?

Importiertes Obst und Gemüse wird meist unreif geerntet und danach – vor allem, wenn es mit dem Schiff zu uns kommt – lange gelagert. Diese Lagerzeit wirkt sich negativ auf die Qualität aus. Zudem sind exotische Früchte häufig mit Pflanzenschutzmitteln belastet.

Je nach Saison frisch geerntetes Obst und Gemüse schmeckt nicht nur deutlich intensiver und aromatischer, sondern ist auch noch reicher an lebensnotwendigen und gesundheitsfördernden Vitaminen und Nährstoffen.

Auch das Klima dankt Dir diese Entscheidung: Wenn du saisonale Früchte aus deiner Region kaufst, trägst du aktiv zu einer besseren CO2-Bilanz bei. Unnötige Umweltbelastungen durch weite Transportwege, aber auch ein übermäßiger Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Regionen der Erde können so vermieden werden. Außerdem stärkst Du auf diese Weise die heimische Landwirtschaft.

Gemüseregal im Supermarkt

Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten

Laut dem Bundeszentrum für Ernährung entspricht die „Saison“ für Obst und Gemüse in der Regel den klassischen Erntezeiten im heimischen Freilandanbau.

Eine bestimmte „Saison“ haben übrigens exotische Früchte aus dem Ausland ebenso: Ananas, Orangen oder Papaya haben in ihren Anbauländern genauso feste Erntezeiten wie Äpfel oder Karotten bei uns.

Aus ökologischen, aber auch gesundheitlichen Gründen ist es deutlich besser, zu den Sorten zu greifen, die es derzeit in großer Fülle frisch aus heimischem Anbau gibt.

Welche Beeren gibt es im Juli?

Absolute Hochsaison haben jetzt schwarze Johannisbeeren und Erdbeeren.

erdbeere2

Auch Heidelbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren gibt es jetzt frisch aus der Region. Diese kleinen Power-Früchte eignen sich als gesunde Beigabe fürs Joghurt oder Müsli, peppen aber auch Deine Smoothies auf.

Die Holundersaison beginnt dann Mitte Juli – probier doch einmal Holunderpfannkuchen oder selbstgemachte Holunder-Limonade aus!

holunder

Welches Obst hat im Juli außerdem Saison?

Die Ernte bestimmter Frühsorten von Äpfeln beginnt Mitte Juli; dasselbe gilt für manche Birnensorten. Da es diese jetzt besonders günstig auf dem Wochenmarkt gibt, bietet es sich an, aus den Früchten ein Kompott zu kochen und sich damit seine Vitaminration für den Winter zu sichern.

Außerdem ist der Juli absolute Aprikosensaison – auch zum Marmeladekochen prima geeignet! Der Juli und August sind außerdem die Hochzeit für leckere, knackige Kirschen. Die Saison der Pfirsiche ist jetzt gerade im Kommen. Wie wäre es mit einem bunten Obstsalat?

aprikose

Welches Gemüse kann man im Juli saisonal kaufen?

Die gute Nachricht: Eine ganze Menge! Sowohl Blumenkohl als auch Broccoli sind jetzt besonders günstig auf dem Markt zu haben und sind lecker für eine sommerlich-leichte Suppe. Aus Bohnen kannst du zum Beispiel einen leckeren Salat mit Kabeljau zubereiten.

brokkoli 2

Weitere grüne Power-Gemüsesorten, die jetzt erntereif werden, sind Gurken, Salate, Fenchel, Spinat, Schnittmangold, Lauch und Erbsen. Auch die ersten Frühkartoffeln sind bereits zu haben - toll als Rosmarinkartoffeln mit Olivenöl als Grillbeilage.

Deine Gemüseauswahl solltest Du möglichst farbenfroh gestalten, da gerade die roten Sorten Lycopin aus der Gruppe der Carotinoide enthalten und diese eine antioxidative Wirkung haben. Zum Glück ist jetzt die Zeit für Karotten, Paprika, Radieschen und Rote Bete gekommen.

karotte

Die Hochsaison für Spargel ist leider schon fast wieder vorbei – dafür gibt es ab jetzt vollreife heimische Tomaten. Genauso wie Zucchini eignen sich diese mit Feta und Kräutern gefüllt zum Beispiel für den Grill.

Derzeit hast Du eine riesige Auswahl an regionalem und saisonalem Obst und Gemüse - je vielfältiger du Deine tägliche Auswahl zusammenstellst, desto besser!

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
5/5 3 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

Rhababer und Erdbeeren
Gut für Gesundheit, Umwelt und Geldbeutel –
kohl 2
Jetzt beginnt die Saison –
apfel
Ernährung –

6 Mal anders, 6 Mal unglaublich vielseitig

A646-photo-final-medium-landscape-200

Von diesen Pestos solltest Du immer ein Glas auf Vorrat haben

Fragt man mich, auf welche Zutaten ich in der Küche am wenigsten verzichten könnte, Pesto wäre ganz vorne mit dabei. Die Gründe liegen dabei wahrscheinlich auf der Hand (oder besser gesagt auf dem Teller) – es ist unvorstellbar einfach, Pesto ganz nach deinem Geschmack selbst herzustellen und damit so ziemlich all deine Lieblingssnacks und -gerichte noch einen Hauch leckerer zu machen.

Und wie Du sie in Zukunft vermeidest

A602-photo-final-medium-landscape-200

Die 5 häufigsten Fehler bei der Zubereitung von Salaten

Wir alle haben es schon einmal irgendwo gesehen: Das Meme einer Frau, die hysterisch lachend eine Schüssel voll Salat in der Hand hält. Darin befindet sich, wie sollte es auch anders sein, der immer gleiche fade Eisbergsalat und ein paar alibimäßig hineingeworfene Tomaten. Das Sinnbild des wahllos zusammengewürfelten und doch eher unspektakulären Büro-Mittagessen sozusagen. Aber keine Bange – wenn Du einige weitläufige Fehler vermeidest, wird Dein Salat tatsächlich alles andere als langweilig.

Kommt jetzt die Zuckerrevolution?

zucker

Was bedeutet der neue „Nestlé“-Zucker für den Verbraucher?

Zucker ist in aller Munde und davon viel zu viel – doch Konsumenten und auch Politik wachen auf. Erst im April hat Großbritannien eine Zuckersteuer auf zu süße Softdrinks erhoben, denn gesundheitliche Folgen wie Diabetes Typ 2 oder Übergewicht verursachen hohe Kosten im Gesundheitssystem. Aber auch die Industrie reagiert: So hat „Nestlé“ einen neuen Zucker erfunden, mit dem man für die gleiche Süße weniger Zucker braucht. Stehen wir vor einer gesunden Zuckerrevolution?