Kosmetik

Diese Inhaltsstoffe in deiner Kosmetika sind nicht vegan

17. Okt. 2015 von

Veganer verzichten gänzlich auf tierische Produkte in ihrem Ernährungsplan. Doch wie sieht es mit Kosmetika aus?

Inhaltsstoffe schwierig zu entlarven

In vielen Fällen steht schon auf der Verpackung, welche Inhaltsstoffe in einem Kosmetikprodukt enthalten sind. Einige Inhaltsstoffe sind aber nur schwierig zu entlarven, da oftmals nicht klar ist, was diese kuriosen Namen zu bedeuten haben. Wir klären auf, welche Beauty-Produkte wirklich vegan sind und auf welche Inhaltsstoffe du unbedingt verzichten solltest:

Zibet

Der Inhaltsstoff stammt vom Sekret der Zibetkatze. Zibetkatzen sind in weiten Teilen Afrikas und Südostasiens verbreitet. Sie produzieren in ihren Drüsen ein moschusartiges Sekret, das gerne für die Parfumherstellung verwendet wird.

Seide

Nicht nur in der Modeindustrie ist Seide beliebt, auch viele Make-up Hersteller verwenden die Fasern in ihren Produkten und werben mit einem „seidigen“ Teint. Produziert wird Seide von den Seidenraupen. Doch um den Inhaltsstoff zu gewinnen, ist ebenfalls eine makabere Prozedur nötig: Nach der Fertigstellung des Kokons der Puppen werden sie mit kochendem Wasser oder heißem Dampf getötet. Der Spinnfaden wird vorsichtig abgewickelt und vor der Weiterverarbeitung in der Seidenweberei sorgfältig gereinigt.

Elastin

Elastin ist ein Faserprotein in Wirbeltieren und ist für Formgebung und Halt verantwortlich. Deshalb ist es überwiegend in hautstraffende Cremes enthalten. Gewonnen wird es aus der Nackensehne von Rindern.

Ghee

Ghee ist geklärtes Butterfett, das aus der Milch der ayurvedischen Küche gewonnen wird. Doch auch Hersteller von dekorativer Kosmetik und Cremes greifen auf darauf zurück.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure wird in vielen Werbungen als effizienter Feuchtigkeitsspender angepriesen. Er ist überwiegend in Hautcremes enthalten. Ursprünglich wurde er aus Hahnenkämmen gewonnen, kann mittlerweile aber auch biotechnologisch hergestellt werden.

Karmin

Karmin ist ein rotes Farbpigment und ist in dekorativer Kosmetika wie Lippenstiften und Nagellack enthalten. Doch die Gewinnung des Stoffes klingt besonders grausam: Für knapp 450 Gramm Karmin müssen 70.000 Cochenille-Schildläuse bei lebendigem Leib ausgequetscht und so getötet werden.