Bye bye Plastik

So produzierst du weniger Müll

Bye bye Plastik - So produzierst du weniger Müll

bye Plastik, hallo Stofftragetasche

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Oft geistern Schreckensbilder mit Plastikbergen und überfüllten Müllbergen durch die Medien. Mit diesen fünf Tipps vermeidest du unnötigen Abfall von Anfang an.

Anscheinend ist es gar nicht so schwer: Diese rothaarige Dame forderte sich 2013 selbst damit heraus, einen ganzen Monat lang keinen Plastik zu verwenden und wegzuwerfen. Seit damals produziert sie (fast) keinen Abfall mehr und widmet sich voller Leidenschaft einem nachhaltigen Lebensstil. Hier sind ihre fünf Tipps für weniger Abfall im Alltag.

Erster Tipp: Take-away Kaffee ohne Deckel bestellen

Beinahe ein „Glühbirnen“-Moment, so einfach ist dieser Tipp. Den Kaffee oder Tee im Becher kann man geradeso gut ohne den passenden Deckel bestellen – wegen diesen Plastikteilen verbrüht man sich sowieso meistens den Mund. Noch besser: Zehn Minuten Zeit nehmen und das Getränk aus einer richtigen Tasse schlürfen. Warum dieser Tipp Sinn macht? Kaffeedeckel sind nicht recycelbar und müssen verbrannt werden.

Zweiter Tipp: Keine Strohhalme benutzen

Auch dieser kleine Tipp ist sehr effektiv, wenn auch in der Schweiz und in Deutschland etwas weniger relevant als in anglikanischen Ländern: Strohhalme bewusst weglassen. Meistens kaut man ja sowieso nur drauf herum. Für manche Drinks ist der Strohhalm allerdings ein Muss – dann kann man wiederverwendbare Strohalme benutzen, die man z.B. hier kaufen kann.

Dritter Tipp: Eigene Behälter zulegen

Viele unserer Lebensmittel sind in Plastik verpackt. Das könnte erstens der Gesundheit schaden, zweitens produziert es viel Müll. Gute Ideen, Plastik zu vermeiden: Keine neuen Plastiktüten beim Früchte- und Gemüseeinkauf verwenden, sondern die alten Säcke in den Laden nehmen und wiederverwenden. Nicht ganz unumstritten ist die Abgabe von eigenen Behältern (z.B. Tupperware) an den Frischtheken, einige Ladenketten der Grossverteiler könnten mit dem Lebensmittelvorschriften in Konflikt kommen. Der Metzger um die Ecke oder der Fischverkäufer am Markt sind aber ganz bestimmt gerne bereit, deine Einkäufe in die eigenen Behälter zu verpacken.

Vierter Tipp: Immer eigene Tüten mitbringen

Der dritte Tipp führt uns auch gleich zum vierten: Eigene Tüten verwenden. Meistens liegt es an der Bequemlichkeit und am „dran denken“, dass wir in den Läden neue Tüten kaufen müssen. Dabei kann man sich ja seine Lieblingstüten immer wieder ins Auto packen. Richtig hübsch und end-stylisch ist übrigens auch dieses Einkaufskörbchen – wie bei Oma.

Fünfter Tipp: PET-Wasserflaschen abschwören

An der Tanke, im Supermarkt oder am Bahnhof: Überall können wir praktische Wasserflaschen kaufen. Wir sollen ja auch alle viel mehr trinken. Doch der Plastikberg, der dadurch entsteht, ist immens. Der Vorteil eines eigenen Wasserbehälters: Man kann kräftig Mäuse sparen, wenn man die eigene Flasche mit Leitungswasser füllt. Erledigen die Kellner übrigens auch im Restaurant, wenn man nett fragt.

Sechster Tipp*: Durchsichtige Stoffsäcke von Ocean-Care

Kaufen wir Früchte und Gemüse beim Grossverteiler, tragen wir diese meist in Plastiksäckchen nach Hause – und die landen nach kurzem Gebrauch im Abfall. Schlechte Gewohnheiten sind schneller entsorgt als Plastik. Warum also nicht den Einkaufsbag von OceanCare nehmen? Ein Bag kann, wenn er immer wieder verwendet wird, bis zu 1 000 Plastiksäckchen ersetzen. Die feinmaschigen Bags aus 100% schadstofffrei produziertem Polyester werden mit einer Zugkordel geschlossen und sind waschmaschinenfest. Sie wiegen gerade einmal 9 Gramm und tragen bis zu 10 Kilo.

Eine tolle Sachen, finden wir!

Quelle: therogueginger.com

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