Besser auf fertige Salat-Dressings verzichten

Schlanke Linie

Besser auf fertige Salat-Dressings verzichten - Schlanke Linie

Fertig Salatsauce

von

Oft ist es erst das Dressing, das einen knackigen Salat so richtig lecker macht. Doch Kräuterdressings, Joghurtsoßen und Co. lassen unser leichtes Gemüse zu schwerer Kost werden. Viele Fertigdressings sind echte Kalorienbomben. Was also tun?

Konsumentenschützer der Arbeitskammer (AK) Oberösterreich testeten verschiedene im Handel erhältliche Soßen, die Salate verfeinern sollen. Als Hauptzutat stellten sie durchweg Wasser heraus. Die Joghurtdressings verfügen im besten Fall lediglich über 30 Prozent Joghurt. Der Rest ist meist Verdickungsmittel, um die gewünschte Konsistenz einer Soße zu erreichen.

Salat gesund

Zudem stellten die Experten fest, dass in den fertigen Soßen für Salat doppelt oder sogar dreimal so viele Kalorien enthalten sind, wie in selbstgemachten Dressings. Der Spitzenreiter im Test schaffte es auf ganze 237 Kalorien pro 100 Milliliter Dressing, davon 21 Gramm Fett. Selbst das leichteste Produkt enthielt immerhin 147 Kalorien pro 100 Milliliter.

Da fragt man sich, ob für diese Mogelpackungen bis zu 11,60 € pro Liter gerechtfertigt sind. Wer sich gesund ernähren möchte, sollte deshalb stets auf die Nährwertangaben der Produkte achten oder Dressing für einen Salat selber machen.

Salatdressing selber machen

Eine Salatsoße ist schneller zubereitet, als viele Menschen denken. Wer die folgenden Rezepte für Salatdressing nutzt, kann sich das leichte Gemüse so richtig schmecken lassen.

Joghurtdressing mit frischen Kräutern

150 Gramm Joghurt zuerst mit 1 EL Sauerrahm mischen. Dann etwas Zitronensaft sowie gehackten Knoblauch und kleingehackte Schalotten je nach Geschmack dazugeben. Das Ganze zum Schluss mit Kräutern sowie Salz und Pfeffer würzen. Dieses Rezept hat – je nach verwendetem Joghurt – durchschnittlich 70 Kalorien pro 100 Milliliter und nur 5 Gramm Fett.

Salatdressing mit Tomate und Chili

2 Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, etwa 30 Sekunden ziehen lassen und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken. Nachdem man die Haut der Tomaten abgezogen hat, wird eine Tomate geviertelt, ihre Kerne entfernt und das Fruchtfleisch in feine Würfel geschnitten, während man die andere Tomate grob zerkleinert und mit dem Stabmixer fein pürieren lässt.

Das Püree mit 1 EL süß-scharfer Chilisauce, 2 EL Öl und etwas Essig abschmecken. Bei Bedarf zudem Salz und Pfeffer verwenden. Abschließend werden die Tomatenwürfel untergemengt.

Die klassische Vinaigrette

Für diese traditionelle Salatsoße schält man eine Schalotte und schneidet sie in feine Würfel. Dann 3 EL Weißweinessig, 5 EL Öl sowie 1 TL Dijon-Senf, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und alles mit einem Schneebesen kräftig aufgeschlagen. Zum Schluss die Schalottenwürfel unterrühren.

Wenn’s trotzdem mal schnell gehen muss:

Quelle: kurier.at; brigitte.de

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

0/5 0 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

tee
Gesundheitsfördernde Effekte –
tee4
Gesundheitsgefahr Kräutertees? –
ben&jerrys
„Ben & Jerry’s“ –

Der Gewinner ist...

Kochen
Anzeige

Plastik vs. Holz: Was ist das bessere Schneidebrett?

Das Schneidebrett ist wohl eines der wichtigsten Küchenutensilien. Die Wahl des Materials ist dabei nicht unerheblich. Durch den direkten Kontakt mit Lebensmitteln sollte es möglichst keimfrei sein, aber auch Gerüchen und Verfärbungen standhalten. Aber welches Material ist denn nun am besten – Holz oder Kunststoff?

Vitaminbombe

Abgründe in der Orangenindustrie

So gesund sind Orangen für Haut und Körper

Viele Experten empfehlen besonders im Winter Zitrusfrüchte. Dank des Vitamin C-Gehalts, stärken sie unser Immunsystem. Der warme und gleichzeitig fruchtige Duft bringt zudem ein Stück Wärme in die kalte Jahreszeit. Orangen sind jedoch nicht nur für unsere Gesundheit förderlich. Auch unser Hautbild profitiert von den enthaltenen Vitaminen und Mineralstoffen.

Zahnmythen im Check

Kaugummi

Hilft Kaugummikauen gegen Karies?

Viele Kaugummis sollen eine kariesvorbeugende und zahnpflegende Wirkung haben – das versprechen zumindest die Hersteller. Doch was bringt das Kauen wirklich im Kampf gegen die Löcher in den Zähnen und welche Inhaltsstoffe können unserer Gesundheit gefährlich werden?