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„Barcardi“ startet Anti-Strohhalm-Kampagne

Initiative gegen Umweltverschmutzung

„Barcardi“ startet Anti-Strohhalm-Kampagne - Initiative gegen Umweltverschmutzung

strohhalm

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Sie mögen klein sein, aber Einweg-Trinkhalme aus Plastik hinterlassen einen beachtlich großen ökologischen Fußabdruck. Ein bekannter Spirituosenproduzent ist auf die unscheinbaren Umweltverschmutzer aufmerksam geworden und will nun mit einer Kampagne Zeichen setzen.

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Alleine in Deutschland werden jedes Jahr 40 Milliarden Kunststoff-Röhrchen verbraucht, die sich zu einem 25 000 Tonnen schweren Berg auftürmen lassen. In den Vereinigten Staaten sind es der Initiative The Last Plasic Straw zufolge sogar 145 Milliarden Trinkhalme jährlich. Mit ihnen könne man 46 400 der gelben US-Schulbusse komplett füllen!

Lange nicht alle Stängel landen in Deponien oder Verbrennungsanlagen: Plastik-Trinkhalme stehen auf Rang 5 der am häufigsten aus den Meeren gefischten Gegenstände. Dieses Video in dem einer Schildkröte ein Strohhhalm aus der Nase gezogen wird, ist nur ein Beweis.

strohhalme

Bacardi als namhafter Befürworter

Nachdem sich unter anderem The Last Plasic Straw in den USA und der Verein Deepwave herzulande schon länger auf das Problem hinweisen und für Alternativen wie Halme aus Metall oder Stroh werben, setzt sich jetzt auch Bacardi für die Abschaffung des holen Kunststoffs ein.

Der US-Getränkehersteller hat deswegen Ende März die „No Straw“-Bewegung ins Leben gerufen. Sie will jedem Besucher ihrer Gin-Destilliere in Süd-England die Nachteile der Plastik-Röhrchen aufzeigen. Außerdem werden bei Veranstaltungen auf dem Gelände des Hauptsitzes in Coral Gables/Florida nur noch Drinks ohne Plastik-Beigabe serviert. Auf diese Weise will Bacardi selbst 12 000 Trinkhalme im Jahr einsparen.

Hoffen auf den Domino-Effekt

Das mag wie ein Tropfen auf den heißen Stein erscheinen. Doch die Idee findet bei Mitarbeiter, Besuchen und den mitunter sehr einflussreichen Party-Gästen anklang. So verbreitet sie sich in allen Gesellschaftsschichten und kann durchaus eine Signalwirkung erzielen.

Auch Mike Gibaldi unterstützt „No Staw“. Gibaldi ist Vorstandsmitglied der gemeinnützigen Surfrider Foundation in Miami, die sich dem Schutz der Ozeane und Küsten verschrieben hat und seit Jahren mit Bacardi zusammenarbeitet. Im Video erklärt er noch einmal kurz, warum wir Getränke am besten gleich ohne Kunststoff-Trinkhalm ordern sollten.

... oder ganz meiden

Übrigens ist es nicht nur der Umwelt zuliebe sinnvoll, auf Trinkhalme zu verzichten: Wie die Zeitschrift freundin schriebt, hat eine Dermatologin aus New York festgestellt, dass das Spitzen des Mundes den Abbau von Kollagen fördert. Dadurch können Fältchen im Mundbereich entstehen.

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