Auf diese Kosmetikprodukte solltest du während der Schwangerschaft verzichten

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Auf diese Kosmetikprodukte solltest du während der Schwangerschaft verzichten - Gesundheit

Schwangere trinkt Tee

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Bestimmte Wirkstoffe in Pflegeprodukten können für Schwangere heikel werden, denn sie könnten für das Baby schädlich sein. Auf folgende Produkte sollten Schwangere deshalb besser verzichten.

In Dänemark hat die Gesundheitsbehörde von der Anwendung bestimmter Kosmetikprodukte in der Schwangerschaft abgeraten. Der Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Kosmetika bei Müttern und Erkrankungen bei Säuglingen konnte auch in der Forschung festgestellt werden. Die Haut der Mutter nimmt die Wirkstoffe von bestimmten Produkten auf und reicht sie so dem Ungeborenen weiter. Experten raten deshalb zu einem Verzicht folgender Kosmetikprodukte:

Anti-Akne Produkte

Cremes gegen Pickel und Pusteln sollten während der Schwangerschaft vermieden werden. Grund dafür ist die in ihnen enthaltene Salicylsäure und das Retinol, die ein gesundheitliches Risiko für Mutter und Kind darstellen können: Diese Substanzen hemmen die körpereigene Produktion von Prostaglandinen und schädigen so Nieren und Herz des Ungeborenen. Im letzten Schwangerschaftsdrittel wird die Anwendung sogar streng verboten.

Anti-Aging Produkte

Auch diese Produkte enthalten Retinol. Wenn das in Retinol enthaltene Vitamin A in hochdosierter Form eingenommen wird, kann das ebenfalls zu Gesundheitsschäden beim Ungeborenen führen. Allerdings liegen noch keine aussagekräftigen Studien vor, die das Gesundheitsrisiko von Anti-Aging-Produkten beweisen können. Zur Sicherheit raten Experten trotzdem von deren Anwendung ab.

Schuppen Frau

Anti-Schuppen-Shampoos

Viele Anti-Schuppen-Shampoos enthalten Salicylsäure, da dieses gegen Juckreiz helfen kann. Shampoos mit diesem Zusatz sollten unbedingt gemieden werden. Als Alternative kann zu Sensitiven Spezialshampoos oder Spülungen gegriffen werden.

Selbstbräuner

Einige Selbstbräungscremes enthalten bräunungsbeschleunigende Psoralene. Diese stehen im Verdacht, Krebs zu erregen und sollten vor allem in der Schwangerschaft gemieden werden.

Nagellack

Nagellacke und auch ihre Entferner enthalten giftige Stoffe wie Lösungsmittel oder Weichmacher, jedoch in unbedenklichen Mengen. Allerdings sollten die Dämpfe aufgrund des enthaltenen Formaldehyds nicht eingeatmet werden.

Enthaarungscremes

Enthaarungscremes enthalten viele Chemikalien. Aufgrund von Hormonschwankungen können Schwangere darauf allergisch reagieren. Dermatologen raten allerdings eher zur Entfernung von lästigen Haaren mit Wachs oder dem Rasierer.

Sonnencreme

Durch die Hormonumstellung reagiert die Haut empfindlicher auf Duft- und andere Inhaltsstoffe. Öko-Test fand heraus, dass die unterschiedliche Substanzen wie Hormone wirken können. Experten raten die Anwendung von Naturkosmetik, um Risiken zu vermeiden. Ein geeignetes Produkt: Biologischer mineralischer Sonnenschutz, der frei von Nanoteilchen ist:

  • http://www.codecheck.info/kosmetik_koerperpflege/babypflege/sonnenschutz/ean_4006303378408/id_13767983/Toepfer_Babycare_Sonnencreme_LSF_25.pro

Quelle: Onmeda

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