Als Kinder-Müsli getarnte Süßigkeiten

Als Kinder-Müsli getarnte Süßigkeiten -

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Die Lebensmittelindustrie verkauft Kinder-Frühstücksflocken als den perfekten Start in den Tag, gerne auch mit dem Hinweis auf Vollkorngetreide und Vitaminzusätze. In Wirklichkeit aber sind fast alle Frühstücksflocken, die gezielt für Kinder vermarktet werden, völlig überzuckert. Immer wieder hat foodwatch das öffentlich kritisiert - jetzt tut sich etwas: Die ersten Hersteller haben ihre als Kinder-Müsli getarnten Süßigkeiten vom Markt genommen. "Windbeutel"-Gewinner Hipp stellte die Produktion seiner drei Sorten "Knusperflakes" ein, die Supermarktkette Real räumte ihre "Drachen Honeys" aus den Filialen und will zudem den Zuckergehalt weiterer Sorten senken. Ein erster wichtiger Schritt.

Die Lebensmittelindustrie verkauft Kinder-Frühstücksflocken als den perfekten Start in den Tag, gerne auch mit dem Hinweis auf Vollkorngetreide und Vitaminzusätze. In Wirklichkeit aber sind fast alle Frühstücksflocken, die gezielt für Kinder vermarktet werden, völlig überzuckert. Immer wieder hat foodwatch das öffentlich kritisiert - jetzt tut sich etwas: Die ersten Hersteller haben ihre als Kinder-Müsli getarnten Süßigkeiten vom Markt genommen. "Windbeutel"-Gewinner Hipp stellte die Produktion seiner drei Sorten "Knusperflakes" ein, die Supermarktkette Real räumte ihre "Drachen Honeys" aus den Filialen und will zudem den Zuckergehalt weiterer Sorten senken. Ein erster wichtiger Schritt.

Doch wann endlich ziehen die großen Markenunternehmen nach?

Noch immer sind mehr als 90 Prozent der Frühstücksflocken für Kinder wahre Zuckerbomben, Nestlé und Co. drehen Kindern weiter ihre Zuckerflocken an.

Insgesamt 143 verschiedene Sorten Kinder-Frühstücksflocken hatte foodwatch im September in einem Marktcheck unter die Lupe genommen. Ergebnis: In jeder zweiten Packung steckten mindestens 30 Prozent Zucker. Nicht einmal 6 Prozent wiesen einen Zuckergehalt von unter 10 Prozent auf. Dass jetzt die ersten Hersteller ihre Zucker-Flocken vom Markt genommen haben, zeigt: Die Lebensmittelindustrie reagiert nur, wenn öffentliche Kritik und Verbraucherprotest stark genug sind. Doch gerade einmal bei 4 von 143 Produkten hat sich etwas bewegt. Wir meinen, gerade die großen Markenhersteller wie Nestlé haben eine besondere Verantwortung und müssten voran gehen. Doch alle Kinder-Frühstücksflocken des Lebensmittel-Riesen Nestlé enthalten zwischen 30 und 37 Prozent Zucker - mehr als Kekse oder Schokokuchen!

Quelle: foodwatch

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