Abnehmen mit Erfolg – so klappt’s bestimmt

Ernährung

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Jahr für Jahr, ob an Silvester oder dem Geburtstag, treffen wir auf sie: die guten Vorsätze. Wir nehmen uns vor, weniger zu rauchen, wir wollen mehr Zeit für die Familie aufbringen oder endlich ein paar Kilos abnehmen. Und meistens sehen wir uns schon nach einigen Wochen der Qual ausgesetzt, dass unser innerer Schweinehund mal wieder stärker war. Wir haben genauso viel geraucht wie immer, vielleicht sogar noch mehr gearbeitet und die Zahl auf der Waage hat sich auch noch nicht verändert.

Was machen wir falsch?

Doch warum schlagen die unzähligen Diäten nie an? Wir versuchen das Abnehmen im Schlaf, greifen zu wunderversprechenden Mittelchen und glauben etwa an das Abnehmen mit Almased oder probieren das Abnehmen mit Schüssler Salzen. Solche Methoden wirken besonders anziehend auf uns, weil sie eine bequeme Gewichtsreduktion versprechen. Wir möchten ohne viel Anstrengung zu einem Traumkörper gelangen, dabei aber bitteschön den gemütlichen Trott beibehalten. Wir wollen schnell abnehmen oder eine Gewichtsreduktion durch Abnehmen ohne Sport erreichen. Kann das funktionieren?

Abnehmen ohne Erfolg – Warum Diäten nicht funktionieren

Wer nicht nur schlank sein, sondern auch gesund abnehmen möchte, sollte auf eine Diät verzichten. Es ist wenig vielversprechend, den Körper mit extra wenig Nahrung alla FDH („Fries die Hälfte“) abzuspeisen oder etwa wie bei der Kohlsuppendiät auf eine einseitige Ernährung zurückzugreifen. Entweder stellt sich der Körper hier auf eine Mangelzeit ein und gibt deshalb umso weniger von seinen Fettdepots frei, oder es kommt nach einiger Zeit zu Mangelerscheinungen, da wichtige Nährstoffe fehlen.

Abnehmen-Lachs

Des Weiteren sind solche Diäten nicht auf Dauer angelegt, d.h. sie sind nur innerhalb einiger Tage oder Wochen durchführbar, nicht aber mehrere Jahre oder gar ein ganzes Leben. Deshalb kommt es innerhalb solch einer Mangelernährung zwar meist zum Gewichtsverlust, doch baut der Körper im Nachhinein die fehlenden Depots wieder auf, da er wie vor der Diät mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird. Der verhasste Jojo-Effekt macht sich bemerkbar. Wer gesund abnehmen und sein Gewicht dauerhaft halten möchte, sollte aufgrund dessen die Ernährung grundlegend umstellen und nach einem Ernährungsplan abnehmen. Nur so kann eine dauerhafte Gewichtsabnahme funktionieren.

Abnehmen leicht gemacht – So klappt’s dauerhaft mit der Gewichtsreduktion

Soll das Gewicht reduziert werden, spielen Kalorien eine entscheidende Rolle. Sie sind der Schlüssel beim Abnehmen. Denn grundsätzlich kann der Körper nur dann an Masse verlieren, wenn es zu einem Kaloriendefizit kommt, d.h. der Körper muss mehr Kalorien verbrauchen als er zugeführt bekommt. Dabei hilft neben der richtigen Ernährung vor allem die Bewegung. Jede Art von Bewegung verbraucht Energie. Egal ob wir spazieren gehen, am Computer arbeiten oder Sport treiben – stets verbrennt der Körper Energie, um arbeiten zu können. Selbst im Schlaf vernichtet der Körper Kalorien.

Der Grundumsatz, auch Resting Metabolic Rate (RMR) genannt, betitelt jene Energie, die der Körper zur Aufrechterhaltung aller Grundfunktionen benötigt wie etwa Blutfluss oder Atmung. Etwa 60-80% unseres Gesamtumsatzes macht der Grundumsatz aus, welcher wenig beeinflussbar ist, da er von Geschlecht, Alter oder Genetik abhängt. Des Weiteren verbraucht unser Körper Energie, wenn er unsere Nahrung verstoffwechseln muss, d.h. aufnimmt und Nährstoffe speichert. Diese Energie nennt man Thermic Effect of Food (TEF). Am meisten Energie verbrauchen wir allerdings bei bewussten Bewegungen im Sport oder Training, die als Thermic Effect of Activity (TEA) bezeichnet werden. Egal ob wir Schwimmen oder Joggen – jede Art von Bewegung kurbelt den Kalorienverbrauch an und hilft damit bei der Fettverbrennung.

Abnehmen-Fitness

Tipps zum Abnehmen – wie eine gesunde Ernährung aussieht

Nicht nur die Bewegung spielt eine entscheidende Rolle, auch die Ernährung ist ausschlaggebend. Wer die folgenden Hinweise während der Ernährungsumstellung beachtet, wird seinem Traumgewicht ein gutes Stückchen näher kommen:

  1. Wasser ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Denn nur dank des Wassers kommt es innerhalb unseres Körpers zum Transport verschiedenster Stoffe. Außerdem entschlackt die Flüssigkeit und entgiftet den Körper, da Abfallstoffe aus den Zellen gespült werden.
  2. Wer wahllos ist, baut meist nur Fett auf. Die ausreichende Versorgung mit allen Nährstoffen spielt für eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle. Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate gehören ebenso dazu wie Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Makronährstoffe wie Eiweiße, Fett und Kohlenhydrate sind unsere hauptsächlichen Nahrungsbestandteile, die wir zur Energiegewinnung benötigen. Mikronährstoffe wie Ballaststoffe und Vitamine sind essentielle Kosubstanzen, die wir zur Aufrechterhaltung unserer Stoffwechselfunktionen dringend benötigen. Sie liefern zwar keine Energie, unterstützen aber Funktionen wie die Energieproduktion.
  3. Fett ist nicht immer schlecht. Es ist der größte Energielieferant für unseren Körper und wichtiger Träger fettlöslicher Vitamine wie A, D oder E. Ohne Fett, kann der Körper diese lebenswichtigen Stoffe nicht verwerten. Wer zu Omega-3-Fetten etwa in Fisch, kaltgepresste pflanzliche Öle mit hohem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren wie Leinöl, Rapsöl oder Olivenöl greift, macht alles richtig. Vermieden werden sollten hingegen die sogenannten Transfette, die bei der Härtung von Fett entstehen und in verschiedenen Margarinen, Backwaren oder auch Schokolade zu finden sein können. Achten Sie hier auf die Bezeichnung „ohne gehärtete Fette“.
  4. Auch Zucker ist nicht schlichtweg ein Dickmacher. Nicht ein einziges Lebensmittel kann den Menschen dick und krank machen, sondern der übermäßige Genuss. Wer maßvoll zum Zucker greift, darf ihn genießen. Vorsicht gilt hier bei verstecktem Zucker. Denn oft übersehen wir Zuckerzusätze in Wurst oder etwa Getränken.

Schmeißen Sie also Ihren Diät-Gedanken über Bord und nehmen Sie gesund ab in Form einer Ernährungsumstellung mit kalorienarmen Rezepten.

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