Ab Februar: „Penny“ verkauft Eier ohne Kükenschreddern & Schnäbelkürzen

Herzbube-Eier

Ab Februar: „Penny“ verkauft Eier ohne Kükenschreddern & Schnäbelkürzen - Herzbube-Eier

küken2

von

„Penny“ setzt ein Zeichen gegen Tierquälerei in der industriellen Eierproduktion: Bei den ab Februar erhältlichen Herzbube-Eiern wird auf Kükenschreddern und Schnäbelkürzen verzichtet. Zudem erhalten die Tiere gentechnikfreies Futter.

Kein Kükenschreddern mehr

45 Millionen männliche Küken werden jährlich unmittelbar nach der Geburt getötet. Die gängigen Methoden sind das Zerstückeln in einem Zerhäcksler bei lebendigem Leib oder das Vergasen mit Kohlendioxid.

Der Grund ist so einfach wie grausam: Hähne können keine Eier legen und setzen nur wenig Fleisch an. Demnach sind sie für die Industrie unbrauchbar. Auch bei Bio-Eiern werden die männlichen Küken in der Regel getötet.

Der Discounter „Penny“ arbeitet nun an Alternativen: Verbraucher können sich jetzt mit den Herzbube-Eiern gegen diese Praxis stellen. Die männlichen Küken werden hier nämlich nicht mehr direkt nach dem Schlüpfen getötet, sondern bis zur Schlachtreife aufgezogen.

Für die Herzbube-Eier wurden vor einigen Wochen je 72.000 weibliche und männliche Küken eingestallt. Das Projekt wird von der Hochschule Osnabrück wissenschaftlich begleitetet und läuft in Zusammenarbeit mit dem Eierhof Hennes in Euskirchen. Der Preis für einen Sechser-Karton liegt bei 1,29 Euro.

Doch hinter den Herzbube-Eiern steckt noch mehr …

küken

Verzicht auf Schnäbelkürzen

Ein weiteres Gräuel der industriellen Eierproduktion ist das Kürzen der Schnäbel bei allen Legehennen. Damit sich die Tiere, die unter den schlechten Bedingungen oft extrem gestresst sind, nicht gegenseitig verletzen, wird ihnen der hochsensible Schnabel gekürzt. Auch darauf wird verzichtet.

Futter ohne Gentechnik

Nicht zuletzt soll den Tieren gentechnikfreies Futter mit dem VLOG-Logo gefüttert werden.

Dementsprechend tragen die Herzbube-Eier auch das unternehmenseigene Pro-Planet-Label.

Wie ist dieser Schritt einzuordnen?

Die Initiative von „Penny“ ist ein großer Schritt in die richtige Richtung! Wenn mehr Verbraucher solche Alternativen unterstützen und bewusst einkaufen, kann sich etwas ändern. Wichtig ist, dass solche Projekte in Zukunft auch mit der Haltungsform „Freilandhaltung“ umgesetzt werden.

HIer erfährst Du: Freiland, Bio, Bodenhaltung: Was ist der Unterschied?

hühner

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
4.5/5 4 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

Cashew
Vegane Alternative –
hühnerfarm-168184295 Kopie
Unser tägliches Ei –
eier
Eierkauf –

Wundermittel für Haut und Haare

arganöl
Anzeige

5 Beauty-Hacks mit Arganöl

Als eines der besten Anti-Aging-Öle wirkt Arganöl sanft und natürlich gegen Fältchen und gleichzeitig auch gegen Unreinheiten. Unseren Haaren gibt es neuen Schwung und strahlenden Glanz. Wir haben fünf einfache Tipps, wie Du Haut und Haare mit Arganöl schön pflegen kannst.

Fertility-Tracker

PR Ava Moodshot V1.2 04
Anzeige

Mit „Ava“ verstehst Du Deinen Zyklus

Mit „Ava“ beziehungsweise einem Armband und einer App, kannst Du Deine Fruchtbarkeit tracken. Doch das ist noch nicht alles: Das smarte Tool hilft Dir auch, später Deine Schwangerschaft zu überwachen und Deinen Körper generell einfach viel besser kennenzulernen. Wie das genau funktioniert, wer hinter der innovativen Idee steckt und wie Du den Tracker kostengünstig erhältst, erfährst Du hier.

Der Gewinner ist...

Kochen
Anzeige

Plastik vs. Holz: Was ist das bessere Schneidebrett?

Das Schneidebrett ist wohl eines der wichtigsten Küchenutensilien. Die Wahl des Materials ist dabei nicht unerheblich. Durch den direkten Kontakt mit Lebensmitteln sollte es möglichst keimfrei sein, aber auch Gerüchen und Verfärbungen standhalten. Aber welches Material ist denn nun am besten – Holz oder Kunststoff?

Schnelle, kreative Rezeptideen

grillen

4 DIY-Saucen für Deinen Grillabend

Fertige Grillsaucen aus dem Supermarkt sind oftmals echte Zuckerfallen und enthalten zu viel Salz, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Ein echtes Geschmackserlebnis sind sie trotzdem selten. Warum also nicht für die nächste Grillparty leckere Dips selbst herstellen? Hier sind vier ausgefallene Kombinationen mit frischen Zutaten.