8 Ernährungsmythen im Check

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8 Ernährungsmythen im Check - Gesundheit

Ernährungsmythen

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Früchte, Fette, Fischöl — um einige Lebensmittel ranken sich hartnäckige Mythen. Lies hier, auf welche Ernährungslügen du nicht mehr hereinfallen musst und wie du in Zukunft viel gesünder isst.

1. Fischöl-Kapseln sind gut für´s Herz

Falsch, das enthaltene Omega-3-Öl schützt nicht vor Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die meisten Nahrungsergänzungsmittel wirken leider nicht, meldet desktop 12.

2. Dosengemüse ist arm an Nährstoffen

Nicht unbedingt, Vitamine sind aber meist weniger enthalten. Problematisch ist das in den Dosen enthaltene Bisphenol A. Diese hormonähnliche Chemikalie kann krebserregend sein. Daher immer Tiefkühlware vorziehen.

3. Fleisch und Wurst mit Bedacht

Ja, soweit es einem möglich ist. Der regelmäßige Verzehr von rotem Fleisch schadet der Gesundheit, so die Eidgenössische Ernährungskommission. Es drohen zum Beispiel Krebs, Diabetes und Herzprobleme. Auch Wurst und Schinken sind krebserregend, wie die WHO meldete.

4. Fruchtsäfte sind gesund

Ja, aber mit Einschränkungen. Ein 0,2 Liter großes Glas Frucht- oder Gemüsesaft Saft zählt wie eine Portion Obst. Allerdings sollte man nicht täglich zu den Säften greifen und auf keinen Fall den Obst- und Gemüseverzehr komplett durch Saft ersetzen, so die Apothekenumschau.

5. Fettarme Ernährung macht schlank

So ist es nicht, denn tatsächlich sind einige Fette sogar lebensnotwendig und gesund. Fettarme Produkte hingegen können dazu verleiten, mehr zu essen. Wer Fette durch Kohlenhydrate wie Zucker ersetzt, nimmt zu. Besonders problematisch ist auch die Kombination von Zucker und Stärke — sie sorgt für mehr Pfunde auf der Waage.

6. Margarine ist gesünder als Butter

Umgekehrt ist es richtig. Alpenbutter enthält zudem ungesättigte Fettsäuren. Wichtig ist, dass die Kühe nur mit frischem Weidegras gefüttert wurden — dann ist Butter am gesündesten. Margarine ist hingegen ein industriell verarbeitetes Produkt. Wertvolle Fettsäuren findet man auch in kalt gepresstem Oliven- oder Rapsöl.

7. Schnaps hilft beim Verdauen

Nein, Alkohol reizt den Magen zusätzlich. Mit Tee, Kaffee oder Wasser wird fettige Nahrung schneller in Nährstoffe zerlegt. Generell hilft bei einem vollen Bauch am besten ein kleiner Spaziergang.

8. Tee und Kaffee entwässern

Keine Angst, Koffein regt zwar den Harndrang an, allerdings wird wie bei Wasser nur so viel wieder ausgeschieden, wie man getrunken hat.

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