5 einfache Tipps für weniger Schweiß

Anti-Schwitz-Strategie

5 einfache Tipps für weniger Schweiß - Anti-Schwitz-Strategie

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Dass wir schwitzen, ist zwar ganz natürlich und wichtig für den Körper, trotzdem ist es für die meisten von uns unangenehm. Für den Schweiß verantwortlich sind dabei nicht nur warme Temperaturen oder Sport. Auch falsche Ernährung, unpassende Kleidung oder die falsche Deo-Anwendung kann übel riechenden Schweiß begünstigen.

Wieso schwitzen wir?

Schweiß ist für unseren Körper überlebensnotwendig. Er übt gleich mehrere wichtige Funktionen aus. Zu einem fungiert Schweiß als natürliche Klimaanlage, welche unsere Körpertemperatur reguliert und uns vor einer Überhitzung bewahrt. Überschüssige Wärme wird schnell durch den Schweiß abgeführt, der danach auf unserer Haut verdampft.

Zum anderen erzeugt er einen sauren Film auf der Haut, der antimikrobiell wirkt und so das Wachstum von bakteriellen Mikroorganismen hemmt.

Des Weiteren spielt Schweiß bei der nonverbalen Kommunikation eine Rolle. Denn durch das männliche Schwitzen werden Geruchsstoffe (Androstadienon) freigesetzt, die beim Menschen als sogenannte Pheromone gelten. Pheromone sind Duftstoffe, die unbewusst wahrgenommen werden und beim weiblichen Geschlecht eine gewisse Anziehung erzielen können.

Übrigens ist Schweiß geruchsneutral - jedenfalls zum Zeitpunkt, wenn wir ihn ausscheiden. Für den Geruch sind Hautbakterien verantwortlich. Kommt der Schweiß mit ihnen in Berührung, entsteht der unangenehmen Schweißgeruch.

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So kannst Du Schweiß reduzieren

Tipp 1: Weniger Würze = weniger Schweiß

Je weniger Dein Essen gewürzt ist, desto weniger wird geschwitzt. Wenn Du also zu viel schwitzt, dann meide besonders scharfe Gewürze, wie Chili, Paprika oder Pfeffer. Auch Curry, Knoblauch und Zwiebeln können dazu beitragen, dass mehr geschwitzt wird. Das liegt daran, dass derartige Gewürze die Durchblutung anregen, was zu einem beschleunigten Herzschlag und erhöhter Körpertemperatur führt. Kühlend hingegen wirkt Obst und Gemüse. Zudem kann auch ein übermäßiger Proteinkonsum für mehr Schweiß sorgen, da unser Körper mehr Energie braucht Eiweiß zu verdauen.

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Tipp 2: Auf Bekleidung aus Naturfasern setzen

Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen sind atmungsaktiv und sorgen für eine kühlere Temperatur. Menschen, die viel schwitzen, sollten deshalb auch im Winter möglichst auf Kleidungsstücke aus Kunstfasern wie Polyester verzichten.

Tipp 3: Auf Alkohol und Zigaretten verzichten

Regelmäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum kann eine negative Wirkung auf die Blutgefäße und damit auch auf die Schweißdrüsen haben. Auch Kaffee soll schweißfördernd wirken. Deshalb lieber zu Wasser oder Pfefferminztee greifen. Beides kühlt die Körpertemperatur und sorgt somit für weniger Schweiß.

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Tipp 4: Zitrone, Salbei und Lavendel - Hilfe aus der Natur

Zitronen enthalten sogenannte Ascorbinsäuren. Die Säure sorgt dafür, dass sich Schweißporen zusammenziehen, was folglich zu weniger Schweiß führt. Zudem wirkt die Säure antibakteriell und bekämpft hartnäckige Bakterien, die für den üblen Geruch sorgen.

Eine antibakterielle Eigenschaft weisen auch Lavendel und Salbei auf. Um üble Gerüche zu meiden, muss also nicht gleich zu chemischen Mittel gegriffen werden, auch die Natur kann Abhilfe verschaffen.

Tipp 5: Deo korrekt auftragen und üble Gerüche verhindern

Und wenn der übelriechende Schweiß einmal da ist, dann bringt es nichts, nochmals eine Schicht aufzutragen. Was viele nämlich nicht wissen: Deos überdecken den alten Schweiß nicht. Wenn es also die Hautbakterien geschafft haben, den Schweiß unter den Achseln zu zersetzen und damit üblen Geruch hervorbringen, hilft selbst das stärkste Deo nicht. Daher gilt: Deo am besten direkt nach der Dusche auftragen, wenn die Haut noch frisch ist.

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Bei übermässigem Schwitzen einen Arzt aufsuchen

Wenn Du konstant übermäßig stark schwitzt, dann solltest Du einen Arzt aufsuchen. Denn hinter übermässigem Schwitzen kann eine Krankheit stecken. So könnte es sich beispielsweise um eine Infektion, erhöhten Blutzucker, eine Schilddrüsenerkrankung oder eine neurologische Krankheit handeln.

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