4 Gründe gegen Obst-„Quetschies“ für Kinder

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4 Gründe gegen Obst-„Quetschies“ für Kinder - Gesponsert

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Fruchtmus aus dem Quetschbeutel – besser bekannt als „Quetschies“ – werden als gesunde und praktische Zwischenmahlzeit beworben. Aber stimmt das wirklich? Wir haben vier Gründe, die dagegen sprechen und verraten welche Alternativen es gibt.

1. Quetschies als Ersatz für frisches Obst?

In den Plastikbeuteln stecken Pürees aus verschiedenen Obstsorten und häufig kleine Mengen an Getreide wie Reis oder Weizenflocken.

Eine wirkliche Alternative für frisches Obst ist das nicht, denn frisch ist und bleibt eben frisch. Soll heißen: Bei Verarbeitungsprozessen leidet der Nährwert von Lebensmitteln. Das Püree enthält somit weniger wichtige Vitamine und Ballaststoffe als frisches Obst. Dies liegt unter anderem daran, dass die Früchte zum Teil ohne die wertvollen Schalen verwertet werden. Auch auf künstliche Zusatzstoffe und Zuckerzugabe unter den Inhaltsstoffen sollte geachtet werden.

2. Kariesgefahr durch viel Zucker und Säure

Der „Quetschies“-Inhalt ähnelt oftmals klassischem Babybrei. Ein entscheidender Unterschied: Das Püree aus dem Glas wird vom Löffel gegessen, die „Quetschies“ hingegen werden „genuckelt“. Nach der Verbraucherschutzorganisation „Foodwatch“ seien so beim Verzehr des Pürees die Zähne stärker und länger dem stark zuckerhaltigen Fruchtpüree ausgesetzt.

Denn selbst wenn das Püree nicht zusätzlich gesüßt wurde, enthalten „Quetschies“ extrem viel Fruchtzucker. Und nicht nur Obst enthält von Natur aus Zucker - oftmals stecken in den Quetschies zudem Fruchtmark oder Fruchtsaftkonzentrate, wodurch der Zuckergehalt weiter steigt. So können in einem „Quetschie“ rund 12 Gramm Zucker, also umgerechnet vier Zuckerwürfel stecken.

Ein weiteres Problem für die Zähne: „Quetschies“ wird oft säurehaltiges Vitamin C zugefügt, um das Obst vor dem Oxidieren zu schützen. Auch das greift die Zähne an.

3. „Quetschies“ erzeugen viel Müll

Viel Verpackung und wenig Inhalt — so ein „Quetschie§ ist schnell weggenuckelt. Übrig bleibt jede Menge Plastik, welches im Müll landet. Nicht gerade umweltfreundlich!

Und gerade im Vergleich zu den klassischen Babymahlzeiten aus dem Glas ein großer Rückschritt: Schließlich gehört Glas zu den Rohstoffen mit der höchsten Recyclingquote von rund 80 Prozent.

4. „Quetschies“ sind sehr teuer

Im Vergleich zu unverarbeitetem Obst oder Brei aus dem Glas sind „Quetschies“ enorm teuer.

Foodwatch“ rechnet vor: Das Mus im Quetschbeutel kostet pro Packung (90 Gramm) in der Regel zwischen 60 Cent und einem Euro. Für ebenfalls 60 Cent bekommt man jedoch schon 120 Gramm Obstbrei aus dem Glas — also die doppelte Menge.

Noch günstiger ist ein Apfel. Für rund 100 Gramm bezahlt man gerade einmal rund 30 Cent.

Welche Alternativen gibt es?

Alternative 1: Einfach zu frischem Obst greifen! Kleingeschnittene Apfel- und Bananenstücke lassen sich wunderbar in einer Box transportieren.

Alternative 2: Wer auf den praktischen Snack nicht verzichten will, aber trotzdem gesunde Ernährung, Umwelt und den eigenen Geldbeutel im Blick haben möchte – für den gibt es beispielsweise „breidabei”**. Die Firma liefert wiederverwendbare Quetschbeutel! Was dabei im Beutel landet, entscheidet so jeder selbst! Brei? Smoothie? Joghurt? Diskussionen über Konservierungsstoffe und Bio-Qualität erledigen sich damit von allein. Beruhigend zu wissen: Die Beutel werden ohne BPA, Phthalate und PVC hergestellt.

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