15 Tipps, um Müll zu vermeiden

Umwelt schonen und Geld sparen

15 Tipps, um Müll zu vermeiden - Umwelt schonen und Geld sparen

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50 Millionen Tonnen Müll produzieren wir in Deutschland jedes Jahr – auch Lebensmittel landen regelmäßig in der Tonne. Es ist Zeit, das zu ändern! Auch Du kannst etwas tun, um Deinen Anteil an diesem gigantischen Abfallberg zu reduzieren und damit die Umwelt zu schonen.

Nur eine traurige Vorausberechnung ist: Wenn wir weiterhin so viel Müll produzieren wie bisher, wird in 35 Jahren gewichtsmäßig mehr Plastik als Fische im Ozean schwimmen.

Es muss aber nicht soweit kommen. Jeder einzelne von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, diese Entwicklung zu verhindern, denn Müll vermeiden ist gar nicht schwer. Diese Tipps helfen Dir dabei!

1. Clever einkaufen

Müllvermeidung beginnt beim Einkaufen. Überlege Dir genau, was Du brauchst und kaufe nicht mehr, als Du wirklich konsumierst.

Inhaltsangaben studieren im Supermarkt

2. Regelmäßig Vorräte auf Haltbarkeit checken

Wie schnell geraten Lebensmittel in den Tiefen des Vorrats-, Kühl- oder Gefrierschranks in Vergessenheit und laufen ab, ehe man es bemerkt. Damit dies nicht passiert, checke mindestens alle 6 Monate Deine Vorräte auf ihre Haltbarkeit und verwerte sie.

Kühlschrank

3. Keine Werbung

Sag nein zu unnötigen Prospekten in Deinem Briefkasten und trage damit dazu bei, dass weniger Werbung auf Papier gedruckt wird und unnötige Plastikverpackungen wegfallen.

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4. Abspülen statt Einweg-Geschirr

Verwende langlebiges Geschirr und Besteck bei Deiner nächsten Party anstelle von Einweg-Geschirr und Besteck aus Plastik oder Pappe. Das spart nicht nur Müll, sondern auch Kosten!

geschirrspüler

5. Verpackungen aus nur einem Material kaufen

Augen auf beim Kauf! Da derzeit nur sortenreine Stoffe recycelt werden können, wähle Produkte aus nur einem Material. Kombinationen aus Papier und Plastik landen in der Müllverbrennung.

6. Tupperdosen statt Folie

Sowohl zum Einfrieren und Aufbewahren als auch Mitnehmen von Lebensmitteln sind wiederverwendbare Dosen oder Gläser die beste Wahl. Verzichte auf jegliche Sorten von Folien und Tüten – und auch für Plastikdosen lassen sich leicht Alternativen finden.

7. To-Go-Kaffeebecher

Es gibt sie mittlerweile in vielen hübschen Designs: To-Go-Becher. Bring Deinen eigenen mit und vermeide so Einwegbecher, die nach wenigen Minuten den Weg in den Müll finden.

Schluss mit Einwegbechern

8. Wasser aus dem Hahn

In Deutschland können wir unser Leitungswasser trinken, was den Kauf von Mineralwasser in Plastik- oder Glasflaschen überflüssig macht.

trinkwasser-verunreinigung

9. Glas statt Plastik

Viele Lebensmittel wie Joghurt, Milch, Öl oder Senf sind sowohl in Plastik als auch Glas erhältlich. Entscheide Dich für Glas und gegen Plastik, da Glas wiederverwendet werden kann!

10. Nein zu Plastiktüten

Bring Deine eigene Einkaufstasche aus Jute bzw. Stoff oder einen Korb mit und verpacke Obst und Gemüse im Supermarkt nicht separat in Plastiktüten!

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11. Seife am Stück

Entscheide Dich beim nächsten Seifen-Kauf für eine nachhaltige Seife am Stück und gegen die Flüssigseife im Einweg-Plastikspender! Und wenn es doch die Flüssigseife sein muss, kaufe Nachfüllpackungen, da hier zumindest der Pumpspender aus Plastik wegfällt!

Selbst gemachte Seife

12. Eis in der Waffel statt Becher

Bald ist es wieder soweit und die warmen Temperaturen locken Schleckermäuler in die Eisdielen. Wähle die Waffel anstelle des Bechers und Du produzierst keinen Müll!

13. Mikroplastik vermeiden

Mikroplastik versteckt sich leider in vielen Kosmetikprodukten wie Gesichtspflege, Shampoo, Duschgel oder Make-up und ist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Mit der CodeCheck-App kannst Du Produkte noch vor dem Kauf auf Mikroplastik prüfen!

Mikroplastik auf Finger

14. Upcyceln und Reparieren

Die Ideen für Upcycling sind nahezu grenzenlos: Bademode aus alten Fischernetzen, Flaschen als Blumenvasen oder Milchtüten als Laternen. Zudem: Viele Haushalts-, Garten- oder Elektrogeräte können repariert werden, bevor ein neues gekauft werden muss!

15. Akkus statt Batterien

Batterien stecken voller Schadstoffe wie Nickel, Cadmium und Quecksilber und sollten nie über den Hausmüll entsorgt werden. Mit aufladbaren Akkus umgehst Du dieses schwierige Entsorgungsproblem von Sondermüll.

Es sind wirklich schon Kleinigkeiten, die jeder von uns tun kann – und Du hilfst damit nicht nur der Umwelt, sondern sparst auch noch Geld.

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