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Titanium Dioxide

Bewertung und Test von Titanium Dioxide

Titanium Dioxide, Inhaltsstoff für Kosmetik

Nur individuelle Bewertung möglich

Funktionen

TRÜBEND

Verringert die Transparenz und Lichtdurchlässigkeit von kosmetischen Mitteln.

UV-FILTER

Filtert bestimmte UV-Strahlen, um die Haut oder das Haar vor deren schädlichen Einwirkungen zu schützen. Alle aufgeführten UV-Filter sind Stoffe aus der Positivliste der UV-Filter (Anhang VII der Kosmetikrichtlinie).

UV-ABSORBER

Schützt das kosmetische Mittel vor den Einwirkungen von UV-Licht.

Problematik

Möglicherweise krebserregend (nur falls der Stoff eingeatmet wird und in die Atemwege gelangt). Mindestens ein Tierversuch zeigte Tumorbildung oder Zellveränderungen bei oraler Aufnahme.


DATENQUELLEN

  • Bettini, S., Boutet-Robinet, E., Cartier, C., Coméra, C., Gaultier, E., Dupuy, J., ... & Thieriet, N. (2017). Food-grade TiO2 impairs intestinal and systemic immune homeostasis, initiates preneoplastic lesions and promotes aberrant crypt development in the rat colon. Scientific Reports, 7.
  • California EPA (California Environmental Protection Agency). 2012. Office of Environmental Health Hazard Assessment. Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986. Chemicals known to the State to cause cancer or reproductive toxicity. Updated July 2012.
  • Einschätzung der wissenschaftlichen Abteilung von Codecheck
  • European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances

Titandioxid, Inhaltsstoff für Lebensmittel

Übermäßiger Verzehr kann problematisch sein

Weitere Namen

E171

Gruppe

Farbstoff

Erläuterung

Titan ist ein natürlich vorkommendes Metall. In der Lebensmittelindustrie wird Titandioxid als weißer Farbstoff eingesetzt. Im Unterschied zu den in Flüssigkeiten löslichen Farbstoffen ist das Pigment Titandioxid jedoch nicht löslich. Die Partikel werden vielmehr sehr fein in ihrem Medium verteilt, ohne aber ihre chemische Zusammensetzung zu ändern. Titandioxid ist beständig gegen Licht, Hitze und Säuren.

Herstellung

Titandioxid wird mit Hilfe chemischer Reaktionen aus dem natürlich vorkommenden Eisenerz Ilmenit (Titaneisen) gewonnen.

Problem

Tierversuch zeigt, dass die Aufnahme Erkrankungen des Immunsystems und Dickdarmläsionen hervorrufen kann. Weitere unabhängige Forschung ist jedoch erforderlich.

Zusatzinformationen

Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.


DATENQUELLEN

  • Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (13.01.2017)
  • Verbraucherzentrale Hamburg "Was bedeuten die E-Nummern?", www.vzhh.de/e-nummern, 68. Auflage.

Vor- und Nachteile – aus der Codecheck Community

Hast du Tipps und Kommentare zu Titanium Dioxide

Kommentar: Christopf, 28. Mai 2019

Frankreich verbietet umstrittenen Weißmacher Titandioxid

"In Frankreich dürfen Lebensmittel in Zukunft kein Titandioxid mehr enthalten, da der Stoff möglicherweise krebserregend wirkt. Die winzigen Partikel sind als Zusatzstoff E171 gekennzeichnet. ... Nach Angaben des Pariser Umwelt- und Wirtschaftsministeriums soll das Verbot zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Regierung sieht in dem Farbstoff ein Risiko für die Gesundheit." Zitat aus einem Spiege... Mehr

Kommentar: Schwarz, 18. Jan 2019

warum nur leicht bedenlich

Warum haben sie Titanium Dioxide nicht als bedenklich oder rot gekennzeichnet....
Bei Make up oder Puderkauf wäre das sehr hilfreich.
Habe aufgrund der grünen Bewertung von Ihnen ein Sante Compact Powder gekauft und stelle jetzt fest das es Titanium Dioxid enthält...

Kommentar: Jens, 25. Mai 2016

Titandioxid

Also jetzt bin ich genauso schlau wie vorher. Warum wird auf einer Seite wie dieser von ÖkoTest Titanium Dioxid als "empfehlenswert" deklariert, wenn es dann doch sehr gesundheitsschädlich ist. Eine Ökosonnencreme mit diesem Inhaltsstoff ist dann also krebserregend? Dann kann ich ja gleich ohne Creme in die Sonne gehen. Das Ergebnis wäre früher oder später ein Ähnliches. Mehr Aufklärung und eine e... Mehr

Kommentar: Juergen, 25. Feb 2016

Titandioxid

Fünf bis zehn Gewichtsprozent der eingesetzten Titandioxid-Partikel im E171 liegen in Nanogröße vor. Es geht nicht um die Frage Nano ja oder nein, Nano-Partikel sind immer anteilig enthalten.

Kommentar: Kara, 17. Mai 2015

@Julia

Es ist gut, dass Sie davor warnen, vorbildlich! Aber bitte informieren Sie sich besser, denn da steckt offenbar viel Halbwissen drin:
1) Titandioxid wird nicht "in Nanopartikel eingesetzt", es "gibt" Titandioxid "als" Nanopartikel (das bezeichnet lediglich eine Größe von Partikeln).
2) Diese Partikel gelangen nicht durch gesunde Haut, sondern z.B. durch Atemwege in den Körper (und können dann di... Mehr

Kommentar: Julia, 12. Mai 2015

Nanopartikel

Titanium Dioxid wird in Nanopartikeln eingesetzt. Diese sind z.B. während der Schwangerschaft gefährlich für das ungeborene Kind (Entwikclung des Gehirns wird geschädigt). Auch sonst sind Nanopartikel nicht zu unterschätzen und dringen sehr wohl in tiefere Hautschichten oder schlimmstenfalls auch in die Blutbahn ein. BEDENKLICH!!!

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