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Häufige Fragen

Wieviel Fett ist gut für mich?

Fett ist nicht gleich Fett. Ob es gut oder schlecht für die Gesundheit ist, hängt von der Art des Fettes ab. Experten bewerten z. B. die in pflanzlichen Fetten vorkommenden ungesättigten Fettsäuren als qualitativ hochwertiger, als die in tierischen Fetten enthaltenen gesättigten Fettsäuren. Daher sollten ungesättigte Fettsäuren verzehrt, gesättigte Fettsäuren hingegen reduziert werden. CodeCheck zeigt stets an, ob sich der Fettgehalt eines Produktes in einem geringen, mittleren oder hohen Bereich bewegt und ebenso, wie hoch der Anteil an gesättigten Fettsäuren ist. Die Werte richten sich nach den Angaben der britischen LebensmittelbehördeFood Standards Agency,und beziehen sich auf jeweils 100 Gramm beziehungsweise 100 Milliliter des Produktes.

Wieviel Zucker ist gut für mich?

Zucker erscheint bei der Deklaration unter verschiedenen Bezeichnungen: Saccharose, Glucose, Dextrose, Fruchtzucker, Fructose, Invertzucker, Glucosesirup, Maltodextrin oder Honig; manchmal „versteckt“ sich der Zucker gar unter den Kohlenhydraten. Experten empfehlen, nicht mehr als 10 Prozent des Tagesbedarfs in Form von Zucker einzunehmen – das sind 50 Gramm Zucker täglich für Frauen und 65 Gramm Zucker für Männer. Die Who empfiehlt für einen Erwachsenen sogar nur höchstens sechs Teelöffel Zucker pro Tag zu sich zu nehmen. Wenn in einem Produkt überdurchschnittlich viel Zucker enthalten, wird der Begriff Zucker bei CodeCheck rot hinterlegt und als "hoch" bezeichnet. Entsprechend werden die Farben Orange und Grün synonym mit den Begriffen "mittel" und "gering" verwendet. Die Werte richten sich nach den Angaben der FSА und beziehen sich auf jeweils 100 Gramm beziehungsweise 100 Milliliter des Produktes.

Wie viel Salz ist gut für mich?

Kochsalz ist lebenswichtig. Etwa zwei Gramm sollte ein Erwachsener täglich zu sich nehmen. Mehr als sechs Gramm sollten es der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) zufolge jedoch nicht sein, denn zu viel Salz ist ungesund. Trotzdem essen die meisten Menschen zu viel davon. Mit CodeCheck wird im Sinne einer Lebensmittelkennzeichnung auf einen Blick angezeigt, ob sich der Salzgehalt eines Produktes in einem niedrigen, mittleren oder hohen Bereich bewegt. Die Werte richten sich nach Angaben der FSА und beziehen sich auf jeweils 100 Gramm beziehungsweise 100 Milliliter des Produktes.

Warum finde ich nicht auf allen Verpackungen Nährwertangaben?

Nährwertangaben auf der Packung sind freiwillig und müssen nur gemacht werden, wenn der Hersteller mit den Nährwerten wirbt. Meist werden die „Großen Vier“ angegeben (Brennwert, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate), seltener findet man die acht wichtigsten Werte (Brennwert, Eiweiß, Fett, ungesättigte/ gesättigte Fette, Kohlenhydrate, Zucker, Ballaststoffe, Salz/Natrium). Anstatt der Salzangabe findet man manchmal den Natriumwert; um auf den Salzgehalt zu kommen, muss dieser mit 2,5 multipliziert werden.

Was ist die GDA-Kennzeichnung?

Eine Kennzeichnung, die bereits jetzt auf vielen Lebensmittelpackungen aufgedruckt ist, ist die Guideline Daily Amount ,die von den elf größten Lebensmittelkonzernen (Nestle, Coca Cola, Unilever, Danone, Kelloggs u.a.) entwickelt wurde. Die GDA deklariert, wie viel Prozent des Tagesbedarfs am jeweiligen Nährstoff vom Produkt gedeckt wird und verwirrt darum durch eine Vielzahl von Werten. Die Maßzahlen zwischen den Produkten sind schwer vergleichbar, da die Nährstoffe für eine „Portion“ angegeben sind anstatt für 100 Gramm des Nahrungsmittels wie bei der „Ampel“. Ganz abgesehen davon, dass die angegebenen Portionsgrößen teilweise nicht realistisch sind: z. B. empfiehlt die GDA als „Portion“ Kartoffelchips einen Richtwert von 25 Gramm, was etwa 12 Chips entspricht. Die Ampel informiert Dich schneller und führt eher dazu, dass die Lebensmittelindustrie Produktrezepturen nach ernährungswissenschaftlichen Standpunkten überarbeitet, um von rot nach gelb oder gar grün zu kommen. Darum setzen sich Gesundheits- und Konsumentenschutzorganisationen und auch CodeCheck für die einfache Ampelkennzeichnung auf den Verpackungen ein, wie sie in Großbritannien bereits eingeführt ist.