Nikotin in Pilzen und Pestizide im Gemüse

Sind Lebensmittel aus China gefährlich?

Nikotin in Pilzen und Pestizide im Gemüse - Sind Lebensmittel aus China gefährlich?

Lebensmittel - Konserven und Gläser aus China

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China expandiert was das Zeug hält. Unter anderem auch Lebensmittel. Aber kann die Qualität der Ware mit heimischen Produkten mithalten?

Immer wieder geistern Food-Skandale wegen belasteten Lebensmitteln aus China durch die Medien. Öko-Expterte Christian Stellpflug erklärt auf hr-online.de, welche Lebensmittel betroffen und somit möglicherweise gesundheitsschädlich für uns sind. Als problematisch stuft er vor allem die Überwachung der Qualität ein: Die Behörden können nur jeweils Stichproben kontrollieren, und auf diese Weise gelangen immer wieder Produkte in unsere Märkte, die höher mit Giften belastet sind, als es unsere gesetzlichen Höchstwerte zulassen.

Somit sind viele importierte Lebensmittel gesundheitsschädlich. Ebenfalls problematisch: Importeure müssen nicht immer genau deklarieren, woher die Ware kommt und somit wird der Verbraucher auch oftmals getäuscht.

Welche Lebensmittel kommen aus China?

Vor allem Pestizide sind ein Problem, denn zum Beispiel benutzt man in China Nikotin gegen Schädlingsbefall, was bei uns verboten ist. So tauchen immer wieder Pilze auf, die mit Nikotin verseucht sind. Auch die schieren Mengen an Giftstoffen, die chinesische Bauern verwenden, unterscheiden sich von den unsrigen. Herr Stellpflug beschreibt am Beispiel der Bienen, wie gravierend der Unterschied tatsächlich ist:

„In China werden so viele Pestizide verwendet, dass es gar keine Bienen mehr gibt. So bestäuben die Arbeiter jede einzelne Blüte von Hand.“ Unvorstellbar.

Welche Lebensmittel sind denn eigentlich betroffen? Es handelt sich wider Erwarten nicht nur um Zutaten für chinesische Gerichte. Das statistische Bundesamt gibt an, dass Deutschland pro Jahr rund 63400 Tonnen im Wert von 1,5 Milliaren Euro importiert (Angaben 2012) . Durch die sich häufenden Beanstandungen ist diese Zahl 2014 allerdings um 6% gesunken.

Beispielsweise rechnete man 4'500 Tonnen gefrorener Spargel in diese Importzahl mit ein. Ähnlich schaut es bei den Dosen-Mandarinen aus, 70% des Gesamtimports kommen aus China. Jede zweite Dose doppelt konzentriertes Tomatenmark enthält Tomaten aus China.

Volle 97 Prozent der Erdbeeren kommen aus China – die dann beispielsweise in die Produkte der Hersteller Schwartau oder Müller wandern. Der Verbraucher erfährt davon nichts.

Quelle: hr-online.de

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