Wer mit offenem Mund schläft, erhöht sein Risiko für Zahnkrankheiten

Der Speichel neutralisiert Säuren & hemmt Bakterien

Wer mit offenem Mund schläft, erhöht sein Risiko für Zahnkrankheiten - Der Speichel neutralisiert Säuren & hemmt Bakterien

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Trocknet der Mund beim Schlafen aus, kann das den Zähnen schaden. Das geht aus einer Studie hervor, die im Fachmagazin „Journal of Oral Rehabilitation“ veröffentlicht wurde.

Für ihre Untersuchung statteten Forscher vom Sir John Walsh Research Institute, University of Otago in Neuseeland zehn gesunde Probanden über vier Tage nachts mit Nasenklammern und Zahnsensoren aus. Mithilfe der Zahnsensoren konnten die Wissenschaftler den pH-Wert im Mund der Patienten messen.

Schliefen die Probanden mit offenem Mund, trocknete er aus und der der pH-Wert sank über Nacht von neutralen 7,0 auf saure 6,6 und in einem Fall sogar auf 3,6.

Für gesunde Zähne ist es wichtig, von Speichel umspült zu werden. Der Speichel neutralisiert Säuren und spült Bakterien weg. Schläft man mit offenem Mund, trocknet der Speichel und die Säuren können nicht neutralisiert werden. Das saure Milieu ist ein idealer Lebensraum für Kariesbakterien. Darüber hinaus verlieren Zähne ab einem pH-Wert von 5,5 wichtige Mineralien, wie Phosphat und Kalzium. Das Schlafen mit offenem Mund erhöht das Risiko von Karies und Zahnschmelzerosion.

Wer sich allerdings zweimal am Tag gründlich die Zähne putzt und zur Vorsorge zum Zahnarzt geht, muss sich keine allzu großen Sorgen machen. Denn Karies entsteht nur dann, wenn über längere Zeit Bakterien an den Zähnen sind. Werden die Zähne zweimal täglich gründlich geputzt und mit Zahnseide gesäubert, werden die Bakterien entfernt. So entstehen keine Löcher, auch wenn man mal mit offenem Mund schläft.

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