Anzeige
Anzeige

Wer mit offenem Mund schläft, erhöht sein Risiko für Zahnkrankheiten

Der Speichel neutralisiert Säuren & hemmt Bakterien

Wer mit offenem Mund schläft, erhöht sein Risiko für Zahnkrankheiten - Der Speichel neutralisiert Säuren & hemmt Bakterien

schlafen-25095613 Kopie

von

Trocknet der Mund beim Schlafen aus, kann das den Zähnen schaden. Das geht aus einer Studie hervor, die im Fachmagazin „Journal of Oral Rehabilitation“ veröffentlicht wurde.

Anzeige

Für ihre Untersuchung statteten Forscher vom Sir John Walsh Research Institute, University of Otago in Neuseeland zehn gesunde Probanden über vier Tage nachts mit Nasenklammern und Zahnsensoren aus. Mithilfe der Zahnsensoren konnten die Wissenschaftler den pH-Wert im Mund der Patienten messen.

Schliefen die Probanden mit offenem Mund, trocknete er aus und der der pH-Wert sank über Nacht von neutralen 7,0 auf saure 6,6 und in einem Fall sogar auf 3,6.

Für gesunde Zähne ist es wichtig, von Speichel umspült zu werden. Der Speichel neutralisiert Säuren und spült Bakterien weg. Schläft man mit offenem Mund, trocknet der Speichel und die Säuren können nicht neutralisiert werden. Das saure Milieu ist ein idealer Lebensraum für Kariesbakterien. Darüber hinaus verlieren Zähne ab einem pH-Wert von 5,5 wichtige Mineralien, wie Phosphat und Kalzium. Das Schlafen mit offenem Mund erhöht das Risiko von Karies und Zahnschmelzerosion.

Wer sich allerdings zweimal am Tag gründlich die Zähne putzt und zur Vorsorge zum Zahnarzt geht, muss sich keine allzu großen Sorgen machen. Denn Karies entsteht nur dann, wenn über längere Zeit Bakterien an den Zähnen sind. Werden die Zähne zweimal täglich gründlich geputzt und mit Zahnseide gesäubert, werden die Bakterien entfernt. So entstehen keine Löcher, auch wenn man mal mit offenem Mund schläft.

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

0/5 0 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

zanseide
Mundhygiene –
katze
Verfärbungen –

Synthetische Poylmere auf unserer Haut

Makeup Mikroplastik

Diese 6 Make-ups enthalten Mikroplastik

In vielen Kosmetikprodukten, von Shampoo über Peeling bis hin zu Mascara und eben auch Make-up stecken Mikroplastik oder - in flüssiger oder gelartiger Form - sogenannte synthetische Polymere. Diese Stoffe gelangen beim Abschminken über das Abwasser ins Meer und gefährden so Umwelt und Meeresbewohner. Was schmieren wir uns da eigentlich ins Gesicht?

PEGs

Duschen

Diese Duschgele trocknen Deine Haut aus

Es ist paradox: Wir duschen, um uns etwas Gutes zu tun. Doch stattdessen strapazieren wir mit jedem Gang unter die Brause regelmäßig unsere Haut. Der Grund dafür sind Polyethylenglykolverbindungen in Duschgelen, die unsere körpereigene Schutzhülle schwächen können.

RDA-Wert

Mikroplastik in Zahnpasta

Diese versteckte Angabe auf Deiner Zahnpasta ist wichtig!

Auf was achtet ihr beim Zahnpasta-Kauf? Geschmack, Schaumbildung und ein hoher Fluoridanteil sind oft ausschlaggebend, wichtig ist aber auch der RDA-Wert. Der gibt an, wie stark die Zahncreme den schützenden Zahnschmelz abreibt. Wie hoch darf dieser maximal sein und welche Zahncremes sind am besten geeignet?