Teste Dich: Wie viele Rohstoffe verbrauchst Du?

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Teste Dich: Wie viele Rohstoffe verbrauchst Du? - Webseite zur Selbstanalyse

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Das „Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie“ hat errechnet, dass jeder Deutsche im Schnitt 28 Tonnen Rohstoffe im Jahr verbraucht. Wie schwer Dein eigener ökologischer Rucksack ist, kannst Du jetzt mit Hilfe einer Webseite herausfinden, die das Institut eingerichtet hat.

„Sie benötigen nur 10 Minuten um zu erfahren, wie nachhaltig Ihr Lebensstil ist und wie ein ressourcenleichter Lebensstil aussehen kann“, verspricht die Einführung der Online-Plattform „ressourcen-rechner.de“.

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Fragenkatalog gibt Aufschluss

Das funktioniert anhand von 25 Fragen aus den Bereichen Wohnen, Konsum, Ernährung, Freizeit, Mobilität und Urlaub. Informationen wie die Heizart, Hobbys, die mit dem Auto gefahrenen Kilometer oder die verzehrten Lebensmittel genügen dem System, um den sogenannten ökologischen Rucksack zu ermitteln.

Damit ist das Gewicht aller natürlichen Rohstoffe der genutzten Produkte bei Herstellung, Nutzung und Entsorgung gemeint. „Für das Autofahren“, erklären die Macher, „werden zum Beispiel nicht nur das Auto selbst und das Benzin, sondern anteilig auch die Eisenerzmine, die Stahlhütte und das Straßennetz gezählt.“

Dem „Wuppertal Institut“ nach ist die Angabe in Tonnen, die wir in unserem ökologischen Rucksack mit uns herumtragen, aufschlussreicher als der viel häufiger ins Feld geführte CO2-Fußbdruck. Der stünde nämlich nur für die Klimabelastung und ließe andere Probleme wie die Endlichkeit unserer Rohstoffe außen vor.

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Gespür für Verschwendung entwickeln

Zwar steht am Ende der Befragung ein eher ungefährer Wert, doch wichtiger als eine exakte Berechnung ist dem „Wuppertal Institut“, ein Bewusstsein für Einsparpotenziale zu schaffen. Deswegen ist es möglich, die 25 Antworten noch einmal mit eingeblendeten Tipps für ein ressourcenschonenderes Leben durchzugehen.

Das Institut hofft mit dem Online-Rechner dazu beitragen zu können, den momentanen Durchschnittsverbrauch in Deutschland von 28 auf vertretbare 17 Tonnen zu drücken. Denn: „Je weniger natürliche Rohstoffe wir verbrauchen, desto geringer sind auch unsere Umweltauswirkungen.“

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