Sonnenallergie – Tipps und Tricks für Betroffene

Achtung!

Sonnenallergie – Tipps und Tricks für Betroffene - Achtung!

Sonnenallergie

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UV-Licht kann eine polymorphe Lichtdermatose auslösen. Wie man sie entdeckt und welche Ursachen sie haben kann.

Im Sommer klagen Menschen vermehrt über Juckreiz, Rötungen und Bläschen auf der Haut. Ein längeres Sonnenbad kann für jede zehnte Person in Mitteleuropa eine Sonnenallergie auslösen. Der umgangssprachliche Begriff steht für eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen. Bei allen spielt UV-Licht eine wesentliche Rolle.

Jucken, Rötungen und Bläschen

Eine besonders verbreitete Krankheit ist die polymorphe Lichtdermatose. Sie kann in jedem Alter auftreten. War jemand für längere Zeit nicht der Sonne ausgesetzt, kann eine ungewohnt hohe Dosis Sonnenstrahlen die Krankheit auslösen – beispielsweise nach dem ersten Strandtag am Meer oder einem längeren Spaziergang in Sonnenlicht.

Nach Stunden oder wenigen Tagen bilden sich auf der Haut juckende, fleckige Rötungen. Meist entstehen danach kleine Bläschen. Betroffen sind meist nur die Stellen, die direkt dem Sonnenlicht ausgesetzt waren. Die Symptome erinnern an eine allergische Reaktion. Deshalb hat sich auch der Begriff „Sonnenallergie“ oder „Lichtallergie“ eingebürgert. Ob es sich bei der polymorphen Lichtdermatose tatsächlich um eine Allergie handelt, ist jedoch noch unklar.

Dass das Sonnenlicht eine entscheidende Rolle spielt, steht jedoch fest. Wissenschaftler glauben, dass das UV-Licht einen Allergieauslöser im Körper entstehen lässt. Der so umgewandelte Stoff ruft das Immunsystem auf den Plan, so die Theorie. Abwehrzellen bekämpfen dann die schädliche Substanz – ähnlich wie bei einer Allergie.

So kann man sich schützen

Betroffene sollten die Haut fortan mit Kleidung und Sonnencreme schützen und direktes UV-Licht vermeiden. Die Symptome verschwinden danach meist innerhalb weniger Tage. Bei schlimmem Juckreiz kann eine kortisonhaltige Salbe helfen. Will man das unangenehme Hautproblem von Beginn an vermeiden, lautet die wichtigste Empfehlung konsequenter Sonnenschutz. Auch sollte die Haut im Frühjahr langsam an die Sonne „gewöhnt“ werden. Also nicht gleich stundenlang sonnenbaden, sondern jeden Tag der Haut nur ein wenig Sonne gönnen.

Die meisten Menschen kommen mit der Sonnenallergie meist gut zu recht. Verläuft die Krankheit jedoch schwer, sollte man den Gang zum Hautarzt nicht vermeiden. Eine kontrollierte Phototherapie kann einige Wochen vor dem Sommer oder einer Reise die Haut an die Sonne „gewöhnen“ und Beschwerden abmildern. Dabei wird unter ärztlicher Aufsicht die Haut mit festen Dosen UV-Licht bestrahlt. Auf keinen Fall sollten Betroffene eine solche Therapie auf eigene Faust versuchen. Die Haut könnte ernsten Schaden nehmen.

Zu viel Sonne kann gefährlich sein. Ein Sonnenbrand oder eine Sonnenallergie ist noch das kleinere Übel, Hautkrebs kann jedoch tödlich enden. Nur wer sich genügend vor den tückischen UV-Strahlen schützt, kann den Sommer in vollen Zügen geniessen. Also, eincremen, die Haut langsam an die Sonne gewöhnen und die Mittagszeit am besten im Schatten verbringen.

Quelle: Apotheken Umschau

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