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Gluten- und laktosefrei über den Wolken

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Gluten- und laktosefrei über den Wolken - News

Swiss - Flugzeug

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Die Swiss bietet Passieren mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien jetzt einen neuen Service an: „Frei-von“-Lebensmittel über den Wolken. Ein teures Unterfangen für die Airlines. Lohnt sich das?

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Der Kunde ist König

Im Normalfall geben sich Airlines alle Mühe, den Passagieren den Flug so angenehm wie möglich zu gestalten. So bieten die meisten auch verschiedene kulinarische Köstlichkeiten an, die man sogar im Voraus bestellen kann. Bei der Swiss sind das pro Flug mindestens fünfzehn verschiedene Menus, diese reichen über koscheres und veganes Essen bis hin zu gluten- und laktosefreien Mahlzeiten.

Der Grund: Rund 20 Prozent der Bevölkerung sind von Allergien und Unverträglichkeiten betroffen. Die Swiss ist daher überzeugt, mehr allergikerfreundliche Speisen und Getränke einzuführen. Nicht nur gluten- und laktosefreie Riegel, Milch und Joghurts hat man angeschafft, sondern auch die Kabine umfunktioniert: Auf Blumen, Duftsprays oder Daunenkissen wird verzichtet, hautfreundliche Seife in den Toiletten zur Verfügung gestellt.

Die Swiss ist dafür als erste Airline von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (Ecarf) ausgezeichnet worden. Das Problem: Passagiere zahlen keine Mehrkosten für die Spezialangebote, die Airline zahlt dafür rund fünfzig Prozent mehr. Lohnt sich das? Wird das Angebot genutzt?

Nachfrage nicht besonders groß

Lohnen sich die Mehrkosten? An Bord wurde nachgefragt: Die Nachfrage nach dem speziellen Angebot in Airlines sei nicht besonders groß, ist zu vernehmen. Doch gebe es immer wieder Passagiere, die froh sind, auf laktose- und glutenfreie Produkte zurückgreifen zu können. Trotzdem betont die Swiss, dass es nicht möglich sei, eine gänzlich allergiefreie Umgebung zu bieten. Denn auch wenn Rücksicht genommen wird, können Speisen Spuren von Milch, Gluten oder anderen Lebensmitteln aufweisen. Das Personal sei zwar für Notfälle geschult, ein stark allergischer Passagier solle aber trotzdem immer seine Notfallmedizin bei sich haben.

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