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„Eco Femme“: Mit Stoffbinden soziale Projekte unterstützen

Frauenpower aus Indien

„Eco Femme“: Mit Stoffbinden soziale Projekte unterstützen - Frauenpower aus Indien

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© Eco Femme, Screenshot

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Die Frauen von „Eco Femme“ aus Indien bieten eine gesunde und umweltfreundliche Alternative zu umweltschädlichen und ungesunden Wegwerfbinden und Tampons: Sie produzieren waschbare Stoffbinden. Darüber hinaus informieren sie mit Bildungsprogrammen über das Thema Menstruation und setzen einen Teil der Gewinne für wohltätige Zwecke ein.

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Durch Binden und Tampons entstehen Unmengen an Müll, der aufgrund der enthaltenen Plastikbestandteile Jahrhunderte braucht, um zu verrotten. Dazu kommt, dass konventionelle Monatshygiene, die oft Chemikalien wie Weichmacher und Bleichmittel enthält, Hautreizungen und Infektionen begünstigen können.

Besser für Umwelt und Gesundheit sind wiederverwendbare Binden aus Stoff. Sie sind atmungsaktiv, sanft zur Haut und produzieren kaum Müll. Denn laut den Herstellerinnen sind sie mindestens fünf Jahre haltbar, bei guter Pflege sogar noch länger.

Mit Tabus brechen

Das Thema Menstruation wird häufig tabuisiert. Dabei ist die Periode ein Zeichen von Weiblichkeit und symbolisiert die Fähigkeit neues Leben zu schenken.

Uns das wieder in Erinnerung zu rufen und das Gespräch über das so oft tabuisierte Thema anzuregen ist eines der Ziele von „Eco Femme“. Seit 2011 setzt sich das von Frauen geleitete Unternehmen mit Sitz in Tamil Nadu, Indien, für mehr Aufklärung über die Menstruation ein.

Auch der Schutz der Umwelt liegt den Frauen von „Eco Femme“ am Herzen. Deshalb haben sie mit der fairen Produktion von Stoffbinden begonnen. Die Umwelt retten mit wiederverwendbaren Binden? Tatsächlich eine großartige Chance, denn weltweit werden pro Jahr unglaubliche 45 Milliarden Binden und Tampons pro Jahr verwendet — und die meisten Frauen benutzen Produkte zum Wegwerfen.

Soziales Engagement

Neben dem Einsatz für mehr Aufklärung und Umweltschutz investieren die Frauen von „Eco Femme“ ihre Zeit und das erwirtschaftete Geld in wohltätige Zwecke.

Das besondere Geschäftsmodell ermöglicht es, Gewinne aus dem kommerziellem Verkauf der Stoffbinden in Programme fließen zu lassen, die Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt unterstützen.

Dazu gehört das „Pad for Pad“-Programm, das laut den Gründerinnen eine Verbindung zwischen den Käuferinnen der Stoffbinden und Mädchen in Indien herstellen soll. Denn mit dem Kauf von „Eco Femme“-Stoffbinden, ermöglicht es die Käuferin, dass Frauen und Mädchen, die sich sonst keine Monatshygiene leisten könnten, kostenlose Stoffbinden und Informationen rund um das Thema Menstruation erhalten. Diese Idee nennen die „Eco Femme“-Frauen „eco-sisterhood“.

Zudem bietet „Eco Femme“ seit 2013 mit dem „Pads for Sisters“-Programm finanziell benachteiligten Frauen ihre Stoffbinden zu günstigeren Preisen an.

Die Vision der Frauen von „Ecof Femme“: Das Thema Menstruation soll kein Tabu und kein Grund für Umweltverschmutzung mehr sein!

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