Der beste Sonnenschutz für die Kinderhaut

Sonnenschutzmittel für Kinder im Öko-Test

Der beste Sonnenschutz für die Kinderhaut - Sonnenschutzmittel für Kinder im Öko-Test

Den Papa mit Sonnencreme einschmieren

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Wie viel Schutz braucht Kinderhaut? Und wie gesund ist eigentlich Sonnenschutz? Hier einige spannende Facts.

Veronica S. (33) hat 2 Töchter, die eine ist vier und die andere sieben Jahre alt. Oft gehen sie zusammen ins Freibad, Sonnenschutz ist ihr wichtig. Darum hat sie immer mehrere Produkte mit Schutzfaktor 30 im Gepäck. Als sie kürzlich das Öko-Test Magazin gelesen hat, wurde sie jedoch stutzig: Die Produkte, die sie gerne verwendet, schnitten nur „befriedigend“ ab. Woran liegt’s? Zum Beispiel an fragwürdigen Inhaltsstoffen.

Sonnenschutz – Wie viel ist gesund für die Kinderhaut?

Sonnenschutzmittel wirkt wie ein Filter, der UVA- und UVB-Strahlen abhält. Chemische Filter dringen in die Haut ein und bilden sofort ein „Schuld“, während mineralische Filter das Sonnenlicht reflektieren. Konventionelle Produkte greifen gerne auf mineralische Filter zurück, zum Beispiel Titandioxid. Grundsätzlich heisst Öko-Test diese Verwendung gut, da chemische UV-Filter (Octocrylene, Homosalate, Ethylhexyl) wie Hormone auf den Körper wirken können. Der Nachteil von mineralischen Filtern: Sie hinterlassen einen weissen Film auf der Haut und ziehen manchmal nicht ganz so gut ein. Zudem sind auch bei mineralischen Filtern noch Fragen offen, zum Beispiel wenn es um Nanopartikel geht.

Kinder spielen auf der Wiese

Wie wurde getestet?

Eingekauft wurden 20 konventionelle Produkte querbeet in der Drogerie, in der Parfümerie, im Discounter oder in der Apotheke. Auch drei zertifizierte Naturkosmetikprodukte waren dabei. Alle Produkte enthielten einen LSF 30, 50 oder 50+. Auf einen Praxistest des LSF wurde verzichtet, da man dies gemäss momentanem Stand am lebenden Menschen oder Tier machen müsste. Zudem muss man sich dick eincremen, damit der angegebene Lichtschutz erreicht wird.

Getestet wurde auf bedenkliche Inhaltsstoffe und chemische UV-Filter. Ebenfalls genauer hingeschaut wurde bei entzündungshemmenden und hautberuhigenden Stoffen. Negativ bewertet wurden bedenkliche Stoffe, Entzündungshemmer und unvollständige Anwendungs- und Warnhinweise.

Öko-Test Sonnensch(m)utztest: Die Gewinner

Getestet wurden 23 Produkte, davon drei zertifizierte Naturkosmetika. Sechs Sonnenschutzmittel empfiehlt Öko-Test, obwohl sie sich meistens nur im Mittelfeld bewegen. Drei Produkte schafften es nicht über ein „mangelhaft“, die Bioderma Photoderm Kid Sonnenmilch schnitt „ungenügend“ ab.

Schon im Frühling Sonnencreme benutzen

Klar empfehlen kann Öko-Test folgendes Produkt, Note „sehr gut“:

1. Alverde Sonnenmichel Kinder Sonnenbalsam LSF 30 von dm

Note „ gut“:

1.Bübchen Sensitive Sonnenlotion LSF 50+

2.Elkos Sun Kids Sonnenspray Sensitiv 30

3.Ladival Sonnenschutz Milch für Kinder 50+

4.Eco Cosmetics Sonnencreme LSF 50+

5.Lavera Sun Sensitive

11 weitere Produkte schnitten nur „befriedigend“ ab. Darunter gängige Marken wie Cien, Nivea Sun Kuds, Ombra, Avène.

Drei Produkte erhielten das Prädikat „mangelhaft“, darunter Daylong, Eucerin und Garnier Ambre Solaire.

Vorsicht bei Inhaltsstoffen im Sonnenschutz für Kinder

Auch bei Sonnenmilch gilt: Label lesen. Aufpassen beim Kauf von Produkten mit diesen Substanzen:

-Aluminium

-Antientzündliche Substanzen, z.B Panthenol

-Octocrylene

-Bisabolol

-Ectoin

-Calendula

-Glycyrrhiza Inflata Root Extract

-PEG / PEG-Derivate

-Chlorphenesin

-Paraffine, Erdölprodukte, Silikone

-Tilliroside

-Homosalate

-Ethylhexyl

-Nanopartikel

Produkte, die gut abgeschnitten haben:

Quelle: Öko-Test Magazin 6 2015

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