Auf Laubbläser besser verzichten

Praktisch, aber …

Auf Laubbläser besser verzichten - Praktisch, aber …

laubbläser

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Wenn im Herbst die Blätter auf den Boden fallen, sollen Laubbläser und -sauger Abhilfe schaffen. Aber: Sie verpesten die Umwelt, machen einen unglaublichen Lärm und sind für Kleintiere im Garten sogar eine tödliche Angelegenheit.

In den letzten Jahren wurden allein in Deutschland knapp 500.000 Laubbläser oder – sauger für den privaten Gebrauch gekauft. Bei der Anwendung setzen sich die fleißigen Gartenarbeiter sich und andere einer Lautstärke von bis zu 90 und sogar 120 Dezibel aus – so viel Krach machen auch ein Presslufthammer oder eine Kettensäge.

Dabei wird der Großteil der Laubbläser mit einem klassischen Verbrennungsmotor betrieben, so gelangen viele gesundheitsschädliche Abgase, wie Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlenmonoxid ungefiltert in die Luft und verpesten die Umwelt. In Hamburg, München und Stuttgart werden deshalb bereits akkubetriebene Geräte eingesetzt, die wesentlich emissionsärmer und auch leiser sind.

Auch Staubpartikel, Bakterien und Schimmelpilze, die sich unter dem Laub befinden, werden aufgewirbelt und in der Luft verteilt.

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Tödliche Gefahr für Kleintiere!

Laubsauger mit Häckselfunktion sind für Kleinstlebewesen sogar tödlich: Regenwürmer, Spinnen, Insekten und Co. können sich gegen die Saugkraft meist nicht wehren und werden nach dem Einsaugen direkt zerstückelt.

Deshalb: Mit der Harke, dem Besen oder dem Rechen schützt man nicht nur die Tiere, sondern spart auch Geld und unnötige Emissionen.

Kälteschutz für Tiere und natürlicher Dünger

Wer das Laub nach dem zusammenharken liegen lässt, macht Igeln, Vögeln, Käfern, Raupen und Co. sogar eine zusätzliche Freude. Laubhaufen sind nämlich für viele Tiere eine notwendige Überwinterungshilfe und dienen als Schutz vor der kalten Jahreszeit und als wichtige Nahrungsgrundlage.

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Der „WWF“ rät: Eine dünne Schicht Laub auf Beeten sowie unter Bäumen und Sträuchern liegen zu lassen – so würden nicht nur Pfalnzen & Kleinstlebewesen vor Kälte geschützt – sondern im nächsten Frühjahr zersetzten letztere das Laub und spenden dem Boden so wertvolle Mineralstoffe. Besonders rasch verrotten übrigens die Blätter von Obstbäumen, Ahorn und Linde.

Wer keinen Platz hat die Laubhaufen stehen zu lassen, kann die Blätter auch direkt auf den Komposthaufen oder in die Biotonne geben.

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