Apple iPhone 6 - der Countdown läuft

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Apple-Fans scharren schon seit Monaten mit den Hufen, morgen Dienstag, 9. September, ist es endlich soweit: Apple stellt die neuen iPhone-Modelle vor.

Apple-Erfolgskurs hält an

Nach wie vor zeigt sich die Apple-Aktie stark. Wo andere Aktien des Nasdaq im letzten halben Jahr gut 10 Prozent zulegten, schaffte die Apple-Aktie ein Plus von 30 Prozent. Anleger und Fans haben jetzt aber nur eins im Visier: die Präsentation der neuen Modelle an der Konferenz am 9. September.

Es halten sich hartnäckig Gerüchte, dass Apple einen Deal mit großen Kreditkartenanbietern wie Visa, Mastercard und American Express geschlossen habe, und das neue iPhone als digitale Brieftasche zum Bezahlen dienen soll. Aber auch die gesamte Produktpalette könnte Zuwachs erhalten. Schon lange erwarten Experten die Computer-Uhr oder Neuigkeiten zum Apple-TV. Zu erwarten ist das vor allem, weil Amazon vor wenigen Tagen ein eigenes Konkurrenzprodukt vorgestellt hat und Apple da natürlich mitziehen will.

Apple verbietet giftige Chemikalien

So titelte die Schweizer Pendlerzeitung 20 Minuten am 14. August 2014. Wohl zum Schutz der Fabrikarbeiter hat Apple bei der Endmontage von iPhones und iPads den Einsatz von zwei giftigen Chemikalien verboten. So sollen gut 500´000 Mitarbeiter den Substanzen Benzen und n-Hexan ausgeliefert sein. Apple hat sich dazu entschlossen, die Chemikalien nicht mehr zuzulassen. Dabei kam das Unternehmen einer Petition nach, die von der Aktivistengruppe China Labor Watch und Green America aufgesetzt wurde. Diese wiesen darauf hin, dass die Substanz Benzen unter anderem Leukämie verursachen kann und mit erheblichen Nervenschäden in Verbindung gebracht wird.

Nachzügler in Sachen Nachhaltigkeit

Vergangenen Mittwoch teilte Apple mit, dass es für die Produktion der iPhone und iPad-Modelle zukünftig komplett auf den Einsatz von Rohstoffen aus Konfliktregionen verzichten will. Obwohl die Nachricht gut klingt und durchaus zu begrüßen ist, nimmt Apple damit, so eine Expertin, in der IT-Branche jedoch keineswegs eine Vorreiterrolle ein.

Es geht bei dem Beschluss um das Mineral Tantal, welches nun nachweislich aus konfliktfreien Quellen stammen soll. Tantalerze wie Tantalit und Coltan werden als sogenannte Konfliktmineralien eingestuft, da die Förderminen im Osten der Demokratischen Republik Kongo von Rebellen kontrolliert werden, so 20 Minuten. Problematisch ist vor allem, dass diese Betriebe im Verdacht stehen, Menschenrechtsverletzungen mitzufinanzieren.

Miserable Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit

In den vergangenen Jahren musste man leider öfter von den miserablen Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiter lesen. Auch in dieser Sache möchte Apple jetzt fairer werden und gelobt Besserung. Man habe, so die Meldung von letztem Mittwoch, bei der Einhaltung der maximalen wöchentlichen Arbeitszeit von 60 Stunden weitreichende Fortschritte erzielt. Apple gibt bekannt, dass sich im vergangenen Jahr 95 Prozent aller Zulieferer daran gehalten hätten. Noch 2011 waren es lediglich 38 Prozent.

Inzwischen sei die durchschnittliche Arbeitszeit sogar auf unter 50 Wochenstunden gesunken. Apple sagt, es sei wichtig, dass die Arbeiter nur freiwillig länger als gewöhnlich arbeiten. Die zu lange Arbeitswochen war in den vergangenen Jahren teilweise sogar auf Proteste der Arbeiter in China gestossen.

Apple-Chef Tim Cook hatte nach seinem Amtsantritt vor zwei Jahren seine Aufmerksamkeit auch auf die Arbeitsbedingungen gerichtet und mehr Transparenz versprochen. Und so unternahmen die Mitarbeiter im vergangenen Jahr 451 Kontrollen bei Zulieferfirmen. Dabei haben sie 23 Arbeiter entdeckt, die bei ihrer Einstellung noch nicht 16 Jahre alt waren.

Quelle: 20 Minuten

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