3 leckere Rezepte für Rote Bete

Saisonale Vitaminbombe

3 leckere Rezepte für Rote Bete - Saisonale Vitaminbombe

Rote Bete

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Warum die regionale Rübe zu den gesündesten Gemüsesorten gehört – und lass Dich von drei leckeren Rezepten inspirieren.

Rote Bete: Ein Gesundheitsbooster

Gut für den Blutkreislauf

Die rote Rübe trägt durch den hohen Anteil an Eisen, B-Vitaminen und Folsäure zur Blutbildung bei und kann so bei Eisenmangel helfen.

Außerdem beugen diese Inhaltstoffe auch einem zu hohen Blutdruck und Gefäßablagerungen vor. So sinkt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Booster für das Immunsystem

Betanin – der rote Pflanzenfarbstoff der Roten Bete – unterstützt das körpereigene Abwehrsystem. Zusätzlich enthält die Knolle andere immunstärkende Stoffe wie Vitamin C, Zink und Selen.

Schutz vor Krebs und Zellschäden

Die Betanine haben noch weitere positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Sie wirken krebshemmend und antioxidativ, beugen also Entzündungen, sowie Schäden durch freie Radikale vor.

Unterstützung für Leber und Galle

Auch unser wichtigstes Entgiftungsorgan, die Leber, profitiert vom regelmäßigen Verzehr von Rote Bete. Die enthaltenen Betanine regen die Leberzellen an und stärken auch die Galle.

Vitaminbombe Rote Bete

Nitrat in Roter Bete - ein Problem?

Immer wieder wird vor Nitrat in Roter Bete gewarnt. Der Stoff kommt zwar natürlicherweise im Boden vor, ist aber durch konventionelle Düngung in immer höheren Konzentrationen in den Pflanzen vorhanden.

In verzehrüblichen Mengen ist Nitrat unbedenklich, wird das Gemüse jedoch falsch oder zu lange gelagert, wird Nitrat in Nitrit umgewandelt.

Letzteres kann den Sauerstofftransport im Körper blockieren und ist vor allem für Säuglinge und Kleinkinder problematisch. Für Erwachsene hingegen sind laut „Foodwatch“ leicht erhöhte Nitratwerte in Gemüse unbedenklich.

Rote Bete richtig kaufen und lagern

Wenn wir beim Einkauf und der Lagerung von Rote Bete achtsam sind, dann können wir die Nitratbelastung gering halten und die gesunde Powerknolle unbesorgt genießen:

  • Rote Bete aus biologischen und regionalen Anbau kaufen
  • Freilandgemüse bevorzugen, da durch Sonneneinfluss der Nitratgehalt sinkt
  • Rote Bete kühl und dunkel lagern

Drei herbstliche Rezepte mit Rote Bete

Da Rote Bete jedoch nicht nur ausgesprochen gesund, sondern auch besonders lecker ist, ist sie eine tolle Zutat für allerlei kreative Rezepte. Wir haben drei für Dich ausgewählt.

Rote-Bete–Kokos-Suppe

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 5 große Rote-Bete-Rüben
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 EL geriebene Orangenschale
  • 2 EL Estragon
  • 1 EL Rotweinessig
  • 1 EL Olivenöl
  • frische Kräuter z.B. Schnittlauch
  • Kokosraspeln
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Rote Bete schälen und würfeln.
  2. Anschließend in einem großen Topf zum Köcheln bringen und die Orangenschale und den Estragon hinzugeben. Nach ca. 30 Minuten ist die Rote Bete gar.
  3. Die Rote Bete zusammen mit dem Olivenöl, dem Rotweinessig und der Kokosmilch pürieren.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mit frischen Käutern und Kokosraspeln garnieren.

Rote-Bete-Hummus

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 100 g Walnusskerne
  • 1 Glas gekochte Kichererbsen
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 500 g Rote Bete
  • 2 EL Zitronensaft
  • 10 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Rote Bete schälen und würfeln. Anschließend ca. 30 Minuten gar köcheln lassen.
  2. Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und herausnehmen. Kichererbsen kalt abspülen und abtropfen lassen. Den Knoblauch schälen und klein schneiden oder durch eine Presse geben.
  3. Alle Zutaten mit einem Stabmixer pürieren, dabei nach und nach das Olivenöl hinzugeben und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Herbstliches Ofengemüse mit Rote Bete

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 5 Kartoffeln
  • 4 Möhren
  • 2 Pastinaken
  • 2 Rote-Bete-Rüben
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 3 Zweige frischer Rosmarin

Zubereitung:

  1. Das Gemüse schälen und in Scheiben schneiden. Anschließend in einer Schüssel mit Olivenöl und Salz vermengen.
  2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Gemüse darauf verteilen und die Rosmarinzweige darüber geben.
  3. Bei 200 °C (Umluft 180 °C) auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen.

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