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Babypflege - Informationen zu Anwendung und Inhaltsstoffen

Wenn es um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihres Babys geht, sind frisch gebackene Eltern besonders vorsichtig und kritisch gegenüber Pflegeprodukten. Die große Anzahl an Babyshampoos, Cremes, Ölen und Pudern speziell für empfindliche Babyhaut kann schnell verunsichern: Welche Produkte sind für die Pflege des Schützlings tatsächlich notwendig? Und halten die Verpackungsaufschriften wirklich, was sie versprechen?

Welche Babypflege Produkte gibt es?

Das Sortiment an Baby- und Kinderpflege in den Drogerien und Apotheken ist gigantisch und zur Auswahl stehen meist mehrere Marken, zwischen denen sich Eltern entscheiden müssen. Für das tägliche Babybad werden Babyshampoos, Badezusätze und Duschpflege angeboten, die Körper und Haare des Babys reinigen und zusätzlich pflegen sollen. Spezielle Babycremes und -Lotionen versorgen die sensible Babyhaut mit Feuchtigkeit und machen sie zart. Zusätzlich gibt es Baby-Öle, die ins Badewasser gegeben oder nach dem Baden auf die Haut aufgetragen werden können. Für besonders empfindliche Körperstellen wie etwa Beugefalten oder auch den Windelbereich eignet sich Babypuder, um vor Irritationen zu schützen und gereizte Haut zu beruhigen. Doch zur Welt der Babypflege gehört noch mehr: Zum Beispiel Feuchttücher, mit denen der Windelbereich gesäubert und gepflegt werden kann, oder Zahnpflege speziell für die ersten Zähne.

 

Was braucht Babyhaut wirklich?

Babyhaut ist um ein Vielfaches sensibler als die Haut von erwachsenen Menschen. Da sich der Körper noch entwickeln muss, sind die Hautschichten von Babys dünner und der natürliche Säureschutzmantel muss sich erst noch bilden. Daher reagiert die Haut von Säuglingen gerade in der ersten Zeit nach der Geburt empfindlich auf Reize aus der Umwelt: Neigt die Haut zu Trockenheit, eventuell leichter Schuppenbildung und kleinen Pickeln, ist dies ganz normal und die natürliche Folge davon, dass sich das Baby erst noch an seine Umwelt gewöhnen muss. Übermäßige Talgproduktion kann unter Umständen zu Ekzemen auf dem Kopf oder im Gesicht führen, was als Kopfgneis bezeichnet wird und mit der Zeit von selbst verschwindet. Der harmlose Kopfgneis wird oft mit dem so genanntem Milchschorf verwechselt, der ab dem zweiten Lebensmonat auftreten kann und behandelt werden muss. Man erkennt Milchschorf an der Bildung fester verkrusteter Schuppen und eventuell auch kleiner Bläschen auf der Kopfhaut. Ein besonders empfindlicher Bereich des Babykörpers ist auch der Windelbereich: Die empfindliche Haut von Po und Genitalien werden durch die Reibung beim Wickeln sowie Wärme und Feuchtigkeit unter der Windel stark beansprucht und braucht deswegen besondere Pflege.

Mit den richtigen Pflegeprodukten können Eltern bei Hautirritationen helfen, die sensible Babyhaut zu beruhigen. Da aber auch Babycreme, Badezusatz und Co. die Haut reizen kann, sollte man es nicht übertreiben und bei der Wahl der Produkte auf die Zusammensetzung achten.

Beim Baden des Babys kann im Prinzip ganz auf Babypflegeprodukte verzichtet werden. Pures Wasser von einer Temperatur um 38 Grad reicht vollkommen, um die Haut zu reinigen. Soll es doch ein Badezusatz sein, ist ein mildes Produkt mit einem ph-Wert von 5,5 empfehlenswert. Babyshampoo sollte erst dann zum Einsatz kommen, wenn das Baby schon viele und kräftigere Haare auf dem Kopf hat - normalerweise ist das spätestens im zweiten Lebensjahr der Fall. Beim Kauf eines Babyshampoos sollte dann unbedingt auf die Inhaltsstoffe geachtet werden: Aggressive chemische Substanzen wie zum Beispiel bestimmte Konservierungsstoffe oder künstliche Duftstoffe können die Babykopfhaut schnell reizen und sollten gemieden werden.

Auch beim Cremen gilt oft: Weniger ist mehr. Zu häufiges Eincremen kann die natürliche Rückfettung der Haut beeinträchtigen und tut dem Baby weniger gut als gedacht. Ist die Haut allerdings trocken, helfen Babylotions und -öle dabei, sie mit Feuchtigkeit zu versorgen und wieder weich und geschmeidig zu pflegen. Geht es bei kälteren Temperaturen nach draußen, schützt eine Wind- und Wettersalbe das empfindliche Gesicht. Und auch bei einem wunden Po ist der Einsatz einer reichhaltigen Creme zu empfehlen.

Bedenkliche Inhaltsstoffe von Babyshampoo & Co.

Wie in vielen Kosmetika stecken leider auch in Babypflegeprodukten häufig Substanzen, die sich negativ auf die Gesundheit der Haut auswirken können. Viele Hersteller verwenden für ihre Badezusätze oder Cremes zum Beispiel künstliche Duftstoffe, die unter Umständen Allergien auslösen können. Ein bedenklicher Klassiker sind auch künstliche Konservierungsmittel, welche die Schleimhäute reizen können und zudem krebsverdächtig sind.

Die Verbrauchermagazine Ökotest und Stiftung Warentest prüfen regelmäßig Baby Pflege auf ihre Inhaltsstoffe und zeigen auf, welche Produkte Mängel aufweisen und welche bedenkenlos genutzt werden können. Die Tests zeigen, dass auch namhafte Hersteller häufig zu Wirkstoffen greifen, die dem Baby eher schaden als gut tun. Die Penaten Baby Softwash Cremedusche etwa beinhaltet aus Erdöl hergestellte Paraffine, die die Hautporen verschließen und die Atmung der Haut beeinträchtigen. Daneben verwendet der Hersteller künstliche Konservierungsmittel und Weichmacher, welche die Zellmembran schwächen können. Auch von der beliebten Marke Bübchen gibt es Pflegeprodukte, deren Inhaltsstoffe nicht ausnahmslos empfehlenswert sind. So stecken im Bübchen Kids Shampoo Bamboo sogenannte PEG-Derivate, welche die sensible Babyhaut durchlässiger machen und so für gefährliche Schadstoffe öffnen können.

Schonende Babypflege mit Naturprodukten

Doch nicht alle Produkte der großen Marken sind kritisch zu betrachten. Unter anderem kommen das Baby Bad & Shampoo oder das Gute Nacht Bad von Penaten ganz ohne bedenkliche Substanzen aus. Viele Verbraucher greifen jedoch immer öfter zu Naturkosmetika, welche ausschließlich pflanzliche Inhaltsstoffe verwenden. Hoch im Kurs stehen beispielsweise Weleda Babypflege Produkte, die in den Tests immer wieder überzeugen. Die Weleda Baby Calendula Pflegemilch und Waschlotion zum Beispiel setzen auf die Kraft der Pflanze Calendula, welche die Haut beruhigt und heilungsfördernd wirkt. Auf bedenkliche chemische Zusätze wird dagegen ganz verzichtet.

Doch auch reine Naturprodukte können kritische Inhaltsstoffe beinhalten, wenn es um das Thema Umwelt gibt: Palmöl etwa wird gerne als billiges pflanzliches Öl verwendet, dessen Abbau zur Zerstörung der Regenwälder beiträgt. Wer ein Zeichen gegen Umweltzerstörung setzen möchte, sollte also auch auf Produkte mit dem Inhaltsstoff Glyceryl Stearate Se (Palmöl) verzichten.

 

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