Natriumnitrit

Bewertung und Test von Natriumnitrit

Natriumnitrit, Inhaltsstoff für Lebensmittel

Übermäßiger Verzehr kann problematisch sein

Weitere Namen

Nitritpökelsalz, E250

Gruppe

Konservierungsstoff, Stabilisator

Erläuterung

Natriumnitrit ist das Natriumsalz der Salpetrigen Säure. Wie Kaliumnitrit (E 249) wird es ausschließlich in Nitritpökelsalz eingesetzt.

Herstellung

Natriumnitrit entsteht in einer chemischen Reaktion aus Natriumnitrat.

Problem

Beim Menschen behindert er den Sauerstofftransport im Blut. Das ist insbesondere für Säuglinge gefährlich. Zusammen mit Eiweißbestandteilen bei Temperaturen über 130 °C können sich krebserregende Nitrosamine bilden. Daher rät die Deutsche Krebshilfe möglichst wenig gepökelte Lebensmittel zu essen, z. B. Kassler, gekochten Schinken und fast alle rötlichen Wurstwaren. Diese Fleischwaren sollten weder gegrillt, gebraten oder überbacken werden. Auch für biologische Fleischerzeugnisse zugelassen, einige deutsche Bioverbände wie Bioland oder Demeter verzichten auf den Einsatz dieses problematischen Stoffes. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.

Zusatzinformationen


DATENQUELLEN

  • Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (13.01.2017)
  • Verbraucherzentrale Hamburg "Was bedeuten die E-Nummern?", www.vzhh.de/e-nummern, 68. Auflage.

Vor- und Nachteile – aus der Codecheck Community

Hast du Tipps und Kommentare zu Natriumnitrit

Kommentar: Müller, 12. Jan 2018

Natriumnitrit

Es ist alles Korrekt angegeben wurden von Codecheck.info
Natriumnitrit etc, hat nichts in der Wurst oder überhaupt in Lebensmitteln zu suchen!
Dänemark hat das nicht umsonst vor 10 Jahren abgeschafft diese Menschen kaufen nach wie vor Ihre Wurst und der Geschmack hat sich auch nicht verändert! Die Universität Kopenhagen hat den verdacht auf Krebs usw. ebenfalls bestätigt. ganz Europa muss diese... Mehr

Kommentar: Matthias Rapf, 10. Jan 2017

Irreführende Beschreibung, unvollständige Warnung

Die Beschreibung eines Herrn Udo Pollmer enthält irreführende Aussagen und Fehlinformationen.

Zunächst ist Nitrat kein Umweltgift, sondern ein Nährstoff. Als Gift gilt nur das Nitrit, welches auch aus Nitrat im Verdauungstrakt und unter bestimmten Umständen in Lebensmitteln entstehen kann (z. B. bei der Lagerung gekochter nitratreicher Gemüse wie Spinat). Gefahr besteht hier für Säuglinge (nich... Mehr

Kommentar: Michael Preischl, 10. Aug 2016

Natürlich in Lebensmitteln

Man beachte, dass Nitrit auch in vielen Pflanzen (Spinat, Salat) natürlich in Form von Nitrat vorkommt. Dieses wird im Körper genau so zu Nitrit abgebaut. Somit Finger weg vom Gemüse???

Kommentar: MarEgg, 6. Mai 2016

Nachtrag zu meiner ERGÄNZUNG

Habe grade ausprobiert u. registriert, dass diese hier geführten Kommentare u. wichtigen Richtigstellungen über die CODECHECK-App soundso nicht einsehbar sind.
Und da der CODECHECK-Support aufgrund meiner Erfahrungen auf Anfragen u. Hinweise nicht reagiert, hätte ich mir meinen Nachtrag hier auch eigentlich sparen können.
Leider.

Kommentar: MarEgg, 6. Mai 2016

Ergänzung NATRIUMNITRIT

Ich danke GERHARD HAGNER für die aufklärende Korrektur.
Nur leider bleibt die FEHLERHAFTE BESCHREIBUNG von UDO POLLNER hier weiterhin bestehen und erscheint bei JEDEM Produkt mit NATRIUMNITRIT oder NITRITPÖKELSALZ weiterhin bei allen CODECHECK-Nutzern als erstes die "krebserzeugende” Warnung von ihm. Denn nur er kann seine hier gemachten Angaben löschen bzw. entfernen.
:-( :-(

Kommentar: MarEgg, 6. Mai 2016

Ergänzung NATRIUMNITRIT

Ich danke GERHARD HAGNER für die aufklärende Korrektur.
Nur leider bleibt die FEHLERHAFTE BESCHREIBUNG von UDO POLLNER hier weiterhin bestehen und erscheint bei JEDEM Produkt mit NATRIUMNITRIT oder NITRITPÖKELSALZ weiterhin bei allen CODECHECK-Nutzern als erstes die "krebserzeugende” Warnung von ihm.
:-( :-(

Kommentar: Gerhard Hagner, 17. Feb 2016

Beschreibung Udo Polnner zu Natriumnitrit

Die Angabe von Herrn Pollner zum Nitritgehalt im Pökelsalz ist definitiv falsch.
Die Herstellung von Nitritpökelsalz steht unter staatlicher Aufsicht, der Nitritgehalt beträgt ~ 0,5% - max. 0,9%. Bei einer Zugabemenge von 5% würde es beim Verzehr zumindest im Kleinkindbereich zu ernsthaften Vergiftungen führen.

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