Nachhaltigkeit

Kleider mieten statt kaufen? Das geht!

11. Apr. 2017 von

Dein Kleiderschrank quillt über. Jeden Monat kommt trotzdem mindestens ein neues Teil dazu, das am Ende vielleicht nicht einmal getragen wird. Anstatt Deine Kleidung zu kaufen, könntest Du sie aber auch einfach mal mieten. Wir erklären, die Kleider-Flatrate.

In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für Nachhaltigkeit gestiegen, was bei vielen zu einem Umdenken geführt hat. Konsum macht auf die Dauer nicht glücklich. Was bringt es, das zehnte schwarze Shirt in den Kleiderschrank zu hängen, wenn darin eh schon ein Klamottenchaos herrscht und Du überhaupt nicht dazu kommst, alles zu tragen?!

Um genau das zu vermeiden, Deine Lust auf neue Styles aber dennoch zu befriedigen, gibt es online die Möglichkeit, Kleidung zu mieten.

Jeden Monat ein Paket mit Lieblingsklamotten

Bei Plattformen wie der „Kleiderei“ wirst Du jeden Monat mit einem Paket beglückt, in dem Dir vier Teile nach Hause geschickt werden. Diese darfst Du dann vier Wochen behalten, bis das neue Paket eintrudelt. Die Kleider-Flatrate kostet dich knapp 40 Euro im Monat. Das Abo schließt Du für mindestens drei Monate ab.

Um Deinen Geschmack herauszufinden, füllst Du anfangs einen Fragebogen aus. Anhand der Resultate wird anschließend ein individuelles Paket für Dich zusammengeschnürt.

Der Blick auf das Designerportfolio zeigt, dass Du Dich hier auf ganz neue Labels freuen kannst, keine 08-15-Klamotten. Vor allem junge, lokale Designer werden von der Kleiderei unterstützt. Aber auch Klassiker finden sich im Sortiment, von der Abendgarderobe bis zum Eco-Label.

→ Ein Nachteil ist jedoch, dass jedes Teil nur in einer Größe und Farbe verfügbar ist.

Nachhaltiges Shoppen online & offline

Die Idee, Kleidung zu mieten, ist bereits in einigen Bereichen populär geworden. Zum Beispiel gibt es Läden und Online-Shops, die Designertaschen, Abendroben oder auch Anzüge und Fracks vermieten. Gerade bei einmaligen oder seltenen Anlässen eine willkommene Möglichkeit, nicht unnötig viel Geld ausgeben zu müssen.

Bei Alltagskleidung geht die „Kleiderei“ jetzt mit gutem Beispiel voran. Du tust damit nicht nur Deinem Geldbeutel etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.

Wenn Du übrigens nicht so der Online-Shopper bist, gibt es in Köln, Berlin und Hamburg auch richtige Läden der „Kleiderei“, in denen Du stöbern kannst. Hier musst Du die Teile gewaschen und gebügelt spätestens nach zwei Wochen wieder zurückbringen.