Darum ist Feldsalat so gesund!

Jetzt ist Saison

Darum ist Feldsalat so gesund! - Jetzt ist Saison

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Feldsalat zählt zu den wohl nährstoffreichsten Salaten überhaupt. Im Vergleich zu anderen klassischen Salatsorten ist er deutlich reicher an Vitaminen und Mineralstoffen. Perfekt geschützt gegen Frost, wächst er vor allem in der kalten Jahreszeit, was ihn, auch geschmacklich, zum typischen Herbst- und Wintersalat macht.

Aromatische Vitaminbombe

Warum gilt Feldsalat als die gesündeste Salatsorte? In den kleinen feinen Blättchen finden sich nicht nur besonders viele Vitamine, sondern auch ein bunter Mix an Mineralstoffen, die für unseren Körper essentiell sind.

Feldsalat ist besonders reich an Provitamin A und Vitamin C. Provitamin A wird von unserem Körper zu Vitamin A umgewandelt, das an vielen wichtigen Wachstumsprozessen beteiligt ist. Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist am Aufbau von Knochen und Bindegewebe beteiligt.

Auch Eisen, Kalium, Folsäure, Magnesium und Phosphor machen ihn zum Powergewächs. Folsäure ist beispielsweise wichtig für die Neubildung von Zellen, Eisen unentbehrlich für den Sauerstofftransport in unserem Körper.

Feldsalat ist also die perfekte Grundlage für eine gesunde und auch kalorienarme Mahlzeit. Pro 100 Gramm besitzt Feldsalat nur zwischen 12 und 15 Kalorien. Daneben bietet er auch geschmacklich eine spannende Abwechslung zu herkömmlichen Salatsorten. Feldsalat ist nämlich mit den Baldriangewächsen verwandt und enthält einige ätherische Öle, die ihm ein kräftiges nussiges Aroma verleihen.

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Feldsalat ganz einfach selber anbauen

Die Saison startet typischerweise im Winter, frühestens jedoch im September und geht bis in den Februar hinein. Die qualitativ beste Ware lässt sich jedoch in der Zeit zwischen Oktober und Januar pflücken. Er ist also fast durchgängig verfügbar, denn Feldsalat trotzt dem Frost.

Wer das Powergewächs selbst anbauen möchte, sollte mit der Aussaat deshalb idealerweise im Spätsommer beginnen, frühestens ab Ende Juli. Die Samen etwa in einem Abstand von zwei Zentimetern etwas festklopfen und gut feucht halten. Bei zu hohen Temperaturen gedeiht er gar nicht oder nur unzureichend gut. Besonders wohl fühlt er sich auf kalkhaltigen sandigen Lehmböden, er kommt aber auch mit natürlichem Kompost sehr gut zurecht.

Im Garten, Hochbeet oder größeren Balkonkästen reift er dann je nach Sorte ein bis zwei Monate und kann dann knapp über der Wurzel abgeschnitten werden. Eine Abdeckung mit Vlies oder ein Anbau unter Folientunneln ermöglicht auch die Züchtung unter geschlossener Schneedecke.

Geerntet werden sollte dann aber erst wieder nach dem Frost, da die Blätter sonst nach dem Auftauen welk zusammenfallen. Die Blätter, die nicht geerntet wurden bilden dann im darauffolgenden Jahr, etwa im April, kleine bläulich weiße Blüten aus. Wer nie wieder Geld für Feldsalat ausgeben möchte, kann sich dann die Mühe machen, die Samen der Blüten zu ernten. Der Anbau im eigenen Garten lohnt sich aber nicht nur deswegen. Er garantiert auch stets frische Bio-Qualität ohne den Einsatz von Chemikalien oder Pestiziden.

Zubereitungstipp

Die abgeernteten Blätter sind oft sehr sandig. Deshalb vor dem Verzehr immer gut säubern und am besten gründlich trockenschleudern. Da Feldsalat schnell welk wird, sollte man ihn möglichst rasch nach der Ernte verzehren. Im Kühlschrank hält er sich auch nur wenige Tage frisch.

Aufgrund seines kräftigen Aromas verträgt er auch ebenso kräftige Zutaten. Er harmoniert besonders gut mit Nüssen, nussigen Ölen oder Balsamicoessig. Geschmacklich passt er aber auch sehr gut zu etwas deftigeren Speisen und Gerichten.

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