EAN-Nummer
4010355712486
Label
/ Gütesiegel
FSC Zertifikat, Stiftung Warentest "gut" (Ausgabe 6/2008)
Menge / Grösse
125 ml
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Aqua, Cetearyl Alcohol, Potassium Thioglycolate, Urea, Ceteareth-20, Calcium Hydroxide, Sodium Magnesium Silicate, Magnesium Trisilicate, PPG-15 Stearyl Ether, Titanium Dioxide, Propylene Glycol, Parfum, Acrylates Copolymer, Paraffinum Liquidum, Prunus Armeniaca (Kernel Oil), Prunus Amygdalus Dulcis (Oil), Sodium Gluconate
Zusatzinformationen
Ohne Konservierugsstoffe.
Dermatologisch bestätigt.
Hersteller / Vertrieb
(Strichcodeanmelder GS1 / EAN)
dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Deutschland
Herkunft
Deutschland
Erfasst
Cuti
am 29. 08. 10
Die Inhaltsstoffe sollten gemäss Deklarationspflicht in
absteigender Reihenfolge aufgelistet sein.
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Umweltinformationen zu Inhaltsstoffen
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Palmöl | Palmölinformationen Greenpeace |
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Erklärung [9] |
Folgender Inhaltsstoff kann aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt sein: Cetearyl Alcohol. |
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Problematik [9] |
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaisien zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen für die Biodiversität, das Klima, und die lokale Bevölkerung. |
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Problematik
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Regenwaldzerstörung [9] |
Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% zurückgegangen.
Viele Palmölproduzenten entwalden ohne Bewilligung der Regierung und zerstören auch Wälder mit hohem Schutzwert.
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Paneco: Schutz der Sumatra Orang-Utans
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Klima [9] |
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist – nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Oelpalmen werden sie entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird aber auch bei der Brandrodung viel CO2 emittiert. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig. |
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Soziale Konflikte [9] |
Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein. Als Plantagenarbeiter haben die Menschen oft ein kleineres Einkommen als sie vorher als Landbesitzer hatten und stehen ausserdem in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber den Palmölfirmen. |
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Bruno Manser Fonds: Fairness im Tropenwald
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Verwendung [9] |
Palmöl ist das billigste und meistverwendete Pflanzenöl weltweit. Der grösste Anteil wird für Nahrungsmittel verwendet (73,5 %), gefolgt von Konsumgütern wie z.B. Kosmetika, Seife, und Waschmittel, (21,5%) und der kleinste Anteil für Agrotreibstoffe (5%) (Quelle: USDA 2007). In den letzten Jahren ist die Nachfrage für Palmöl enorm gestiegen, wie in diesem Graph ersichtlich. |
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Keine Deklarationspflicht [9] |
Hersteller sind nicht verpflichtet, Palmöl als solches zu deklarieren. In Lebensmitteln wird es häufig nur als „pflanzliches Oel“ oder „pflanzliches Fett“ bezeichnet. Somit ist nicht klar, ob es sich um Palmöl oder ein anderes Pflanzenöl handelt. Zusätzlich gibt es bei Kosmetika viele andere Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden. Auch codecheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ölpalme enthalten. |
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Nachhaltiges Palmöl [9] |
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Bio-Palmöl [9] |
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind. Die Produktion von Bio-Palmöl führt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung. Zurzeit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Bio-Palmöl zu sozialen Konflikten führt. Denn die Firma Daabon (eine von weltweit zwei grossen Firmen die Bio-Palmöl anbieten) ist in Kolumbien in Landkonflikte mit Kleinbauern verstrickt.
*folgende Labels erfüllen diese Richtlinien: Bio-Suisse, Manor Bio Natur Plus, Migros Bio, und Demeter. Die Standards des deutschen Bio-Siegel, erlauben keine Entwaldung von ursprünglichen Ökosystemen.
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Was kann ich tun? [9] |
Fordern sie von den Herstellern, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Dies können Sie über den Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Fachinformationen zu Inhaltsstoffen
10
empfehlenswert
4
eingeschränkt empfehlenswert
1
weniger empfehlenswert
1
nicht empfehlenswert
1
nur Einzelfallbewertung möglich
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Aqua | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Deutsch |
Wasser |
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Einsatz |
Lösemittel; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
Wasser |
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Cetearyl Alcohol | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Emulgator, Lipid, Tensid; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Potassium Thioglycolate | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Dauerwellenmittel, Enthaarungsmittel, Haarbehandlungsmittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung für Anwendungsgebiet Kräuselungs- oder Entkräuselungsmittel der Haare zulässige Höchstkonzentration allgemeine Verwendung: 8% gebrauchsfertig, pH 7 bis 9,5; gewerbliche Verwendung: 11% gebrauchsfertig, pH 7 bis 9,5. Prozentsätze berechnet als Thioglycolsäure. Weitere Einschränkungen: In der Gebrauchsanweisung müssen die folgenden Sätze stehen: Berührung mit den Augen vermeiden. Im Falle einer Berührung mit den Augen sofort mit viel Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Geeignete Handschuhe tragen. Obligatorische Angaben: Enthält Salze der Thioglycolsäure. Gebrauchsanweisung beachten. Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. Nur für gewerbliche Verwendung. Für Anwendungsgebiet Enthaarungsmittel zulässige Höchstkonzentration 5% gebrauchsfertig, pH 7 bis 12,7. Prozentsätze berechnet als Thioglycolsäure. Weitere Einschränkungen: In der Gebrauchsanweisung müssen die folgenden Sätze stehen: Berührung mit den Augen vermeiden. Im Falle einer Berührung mit den Augen sofort mit viel Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Obligatorische Angaben: Enthält Salze der Thioglycolsäure. Gebrauchsanweisung beachten. Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. Für Anwendungsgebiet sonstige Erzeugnisse zur Haarpflege, die nach Anwendung entfernt werden, zulässige Höchstkonzentration 2% gebrauchsfertig, pH 7 bis 9,5. Prozentsätze berechnet als Thioglycolsäure. Weitere Einschränkungen: In der Gebrauchsanweisung müssen die folgenden Sätze stehen: Berührung mit den Augen vermeiden. Im Falle einer Berührung mit den Augen sofort mit viel Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Geeignete Handschuhe tragen. Obligatorische Angaben: Enthält Salze der Thioglycolsäure. Gebrauchsanweisung beachten. Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. |
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Urea | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Wirkstoff; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Nutzen |
feuchtigkeitsbewahrend, hautlösend, heilungsfördernd |
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Ceteareth-20 | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Emulgator, Lipid, Tensid; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Bemerkung |
PEG-basiert. |
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Anmerkungen |
PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside. |
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Calcium Hydroxide | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Grundstoff, Hilfsstoff |
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Herkunft |
mineralisch |
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Nutzen |
desensibilisierend, hautaufweichend |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung für Anwendungsgebiet Entkräuselungsmittel für die Haare mit zwei Komponenten:Calciumhydroxid und Guanidinsa zulässige Höchstkonzentration: 7 Gew.-% Calciumhydroxid. Obligatorische Angabe: Enthält Alkali. Kontakt mit den Augen vermeiden. Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. Erblindungsgefahr. Für Anwendungsgebiet Mittel zur Regulierung des pH- Werts, Haarentfernungsmittel: weitere Einschränkungen pH bis max. 12,7. Obligatorische Angabe: Enthält Alkali. Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. Kontakt mit den Augen vermeiden. Für Anwendungsgebiet andere Verwendungen (z. B. Mittel zur Regulierung des pH-Werts, Verarbeitungshilfsstoff): weitere Einschränkungen pH bis max. 11. |
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Sodium Magnesium Silicate | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Filmbildner, Gelbildner; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
mineralisch |
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Magnesium Trisilicate | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Filmbildner, Gelbildner |
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Herkunft |
mineralisch |
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Ppg-15 Stearyl Ether | Kosmetika
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weniger empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Emulgator, Lipid, Tensid |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Titanium Dioxide | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Farbstoff, Haarfärbemittel, Lichtschutzfilter; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
mineralisch |
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Nutzen |
abdeckend, Kariesschutz, Sonnenschutz |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung zulässige Höchstkonzentration 25%. |
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Bemerkung |
moderne, physikalische Alternative zu chemischen Lichtschutzfiltern; löst keine Allergien aus. |
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Anmerkungen |
Die UV-Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw MBC), Octyl-Methoxycinnamate (OMC), Benzophenone-3 (Oxybenzon), Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS) und Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA) sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken. Sie werden über die Haut aufgenommen und sind in der Muttermilch nachzuweisen. Benzophenone-3 (Oxybenzon) wirkt zudem stark allergisierend. Auch Benzophenone-1 und Benzophenone-2 sowie 3-Benzylidencamphor stehen im Verdacht, hormonell zu wirken. Benzophenone-1 und Benzophenone-2 sind in der EU nicht als Sonnenschutzfilter zugelassen, können aber als Zusatzstoffe eingesetzt werden. Benzophenone-2 kann als Zusatzstoff in Parfumölen stecken. |
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Propylene Glycol | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Lösemittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Parfum | Kosmetika
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nur Einzelfallbewertung möglich | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Duftstoff; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Acrylates Copolymer | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Emulgator, Enthärter, Gelbildner; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Paraffinum Liquidum | Kosmetika
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nicht empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Deutsch |
Paraffinöl |
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Einsatz |
Lipid, Rückfetter; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Bemerkung |
aus Erdöl hergestellt, kann sich im Körper anreichern, die Hautporen verschließen und die Atmung der Haut beeinträchtigen; für Naturkosmetika werden die fetten Mandel-, Avocado- und ähnliche Öle als natürliche Alternativen verwendet. |
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Anmerkungen |
Erdölprodukte/Paraffine/Silikone: Meist aus billigem Erdöl hergestellt sind diese Stoffe ein Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen. |
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Prunus Armeniaca | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Deutsch |
Aprikose |
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Einsatz |
Wirkstoff; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
pflanzlich, aus Aprikosenkernen |
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Bemerkung |
reich an essentiellen Fettsäuren. |
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Prunus Amygdalus Dulcis | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Wirkstoff; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
pflanzlich |
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Nutzen |
reinigend |
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Sodium Gluconate | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Enthärter; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
pflanzlich (überwiegend) |
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Fachinformationen zu Labels und Gütesiegel
Kaufempfehlung
Quelle: WWF Non Food Lables
empfehlenswert
Quelle: Verbraucher Initiative
sehr gut
Quelle: Oekotest Aktuell
Kaufempfehlung
Quelle: Nachhaltigkeit
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FSC Zertifikat | Label / Gütesiegel |
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Kaufempfehlung | Quelle: WWF Non Food Lables |
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empfehlenswert | Quelle: Verbraucher Initiative |
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sehr gut | Quelle: Oekotest Aktuell |
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Kaufempfehlung | Quelle: Nachhaltigkeit |
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Beschreibung [5/6] |
Internationales Label für nachhaltig bewirtschaftete Wälder Ausserdem Dachlabel von vier Produktlabels für Holz und Holzprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern oder aus Recyclingfasern: «FSC 100%», «FSC Recycling», «FSC Mix» und «FSC Mix Recycling» |
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Bereich [5/6] |
Nachhaltigkeit, Umwelt |
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Produkte [7] |
Holz |
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Kriterien [7] |
Das FSC-Siegel kennzeichnet Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Die Vergabekriterien sind in zehn weltweit gültigen Prinzipien für eine nachhaltige Waldwirtschaft festgelegt, die Ökologie, soziale Belange und ökonomische Ansprüche berücksichtigen. Auf dieser Grundlage entwickeln die nationalen FSC-Arbeitsgruppen Standards auf nationaler Ebene, angepasst an die wirtschaftlichen, sozialen und naturräumlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes. Die zehn Prinzipien – teilweise mit Beispielen des deutschen FSC-Standards in Klammern – sind: - Einhaltung der Gesetze und FSC Prinzipien, - Besitzansprüche, Landnutzungsrechte und Verantwortlichkeiten (z.B. Anerkennung von Waldnutzungsrechten), - Rechte indigener Völker (in Deutschland nicht anwendbar), - Beziehungen zur lokalen Bevölkerung und Arbeitnehmerrechte (z.B. Berücksichtigung lokaler Unternehmen bei Auftragsvergabe, möglichst ganzjährige Beschäftigung der Arbeitnehmer), - Nutzen aus dem Walde (z.B. Vermeidung der Abhängigkeit von einem Produkt, planmäßige Holznutzung nicht höher als nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten), - Auswirkungen auf die Umwelt (möglichst natürliche Waldverjüngung, keine Kahlschläge, Waldbefahrung nur auf Waldwegen und Rückegassen, keine chemischen Biozide), - Bewirtschaftungsplan (z.B. inkl. Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Umwelt, Kartenmaterial mit ökologisch sensiblen Bereichen), - Kontrolle und Bewertung (z.B. Unterlagen zur Nachverfolgung der Produktkette), - Erhaltung von Wäldern mit hohem Schutzwert (z.B. Erfassung von Wäldern mit Schutzwert, Erhalt von Baumdenkmälern), - Plantagen (z.B.Entwicklung bestehender Plantagen hin zu naturnahen Waldbeständen; kein Aufbau naturferner, gleichaltriger Plantagen). |
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Kontrolle [7] |
Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine internationale, gemeinnützige Organisation mit Arbeitsgruppen in 43 Ländern. Er besteht aus Vertretern von Umweltorganisationen, Sozialverbänden und Unternehmen. Intern ist er in Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftskammer organisiert. Jede Kammer hat bei Entscheidungen die gleiche Stimmenzahl.
Die Zertifizierung der Zeichennehmer erfolgt durch vom FSC akkreditierte, internationale unabhängige Zertifizierungsorganisationen. Eine Kontrolle der Betriebe und der Einhaltung des FSC-Standards findet einmal jährlich statt. |
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Kommentar [7] |
Das FSC-Zeichen basiert auf anspruchsvollen ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten für eine nachhaltige Forstwirtschaft, die über gesetzliche Vorgaben hinausreichen. Das Zertifikat bezieht sich allerdings ausschließlich auf die Holzerzeugung und nicht auf die ökologische Qualität des Endprodukts. Die Einhaltung der Kriterien wird regelmäßig durch unabhängige Organisationen kontrolliert. Verstöße werden sanktioniert. Eine hohe Glaubwürdigkeit erzielt der FSC durch seine breite Trägerschaft, in der u.a. die wichtigsten Umweltverbände vertreten sind. Das Drei-Kammern-System des FSC steht für eine glaubhafte interne Kontrolle. Vergabekriterien und -verfahren sind für jeden zugänglich. |
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Webseite [5/6] |
www.fsc-deutschland.de
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
Haarakiri
Quelle des Berichtes: ÖKO-TEST GmbH, Frankfurt
Test: Enthaarungsmittel
Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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