EAN-Nummer
074469436779
Menge / Grösse
200ml
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Water, Cetyl Alcohol, Steartrimonium Chloride, Phenyl Trimethicone, Glyceryl Stearate, Cocodimonium Hydroxypropyl Hydrolyzed Keratin, Silk Amino Acids, Hydrolyzed Keratin, Hydrolyzed Jojoba Esters, Hydrolyzed Silk PG-Propyl Methylsilanediol, Hydrolyzed Wheat Protein, Hydrolyzed Wheat Starch, Glycerin, Amodimethicone, Hydroxyethylcellulose, Cyclopentasiloxane, Cyclotetrasiloxane, Polyquaternium-10, Diazolidinyl Urea, Zea Mays (Corn) Oil, Dimethiconol, Cetrimonium Chloride, Trideceth-12, Tetrasodium EDTA, Triticum Vulgare (Wheat) Germ Oil, Iodopropynyl Butylcarbamate, Isopropyl Alcohol, Alpha-Isomethyl Ionone, Butylphenyl Methylpropional, Hexyl Cinnamal, Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyde, Limonene, Linalool, Parfum, Mica (CI 77019), Titanium Dioxide (CI 77891), Red 40 (CI 16035), Yellow 5 (CI 19140)
Hersteller / Vertrieb
Joico Laboratories, Los Angeles, CA90042-0308
Hersteller / Vertrieb
(Strichcodeanmelder GS1 / EAN)
Zotos International, Inc., 100 Tokeneke Road, 06820 Darien, Vereinigte Staaten von Amerika
Herkunft
Vereinigte Staaten von Amerika
Die Inhaltsstoffe sollten gemäss Deklarationspflicht in
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Umweltinformationen zu Inhaltsstoffen
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Palmöl | Palmölinformationen Greenpeace |
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Erklärung [9] |
Folgende Inhaltsstoffe können aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt sein: Cetyl Alcohol, Glyceryl Stearate. |
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Problematik [9] |
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaisien zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen für die Biodiversität, das Klima, und die lokale Bevölkerung. |
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Problematik
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Regenwaldzerstörung [9] |
Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% zurückgegangen.
Viele Palmölproduzenten entwalden ohne Bewilligung der Regierung und zerstören auch Wälder mit hohem Schutzwert.
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Paneco: Schutz der Sumatra Orang-Utans
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Klima [9] |
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist – nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Oelpalmen werden sie entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird aber auch bei der Brandrodung viel CO2 emittiert. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig. |
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Soziale Konflikte [9] |
Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein. Als Plantagenarbeiter haben die Menschen oft ein kleineres Einkommen als sie vorher als Landbesitzer hatten und stehen ausserdem in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber den Palmölfirmen. |
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Bruno Manser Fonds: Fairness im Tropenwald
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Verwendung [9] |
Palmöl ist das billigste und meistverwendete Pflanzenöl weltweit. Der grösste Anteil wird für Nahrungsmittel verwendet (73,5 %), gefolgt von Konsumgütern wie z.B. Kosmetika, Seife, und Waschmittel, (21,5%) und der kleinste Anteil für Agrotreibstoffe (5%) (Quelle: USDA 2007). In den letzten Jahren ist die Nachfrage für Palmöl enorm gestiegen, wie in diesem Graph ersichtlich. |
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Keine Deklarationspflicht [9] |
Hersteller sind nicht verpflichtet, Palmöl als solches zu deklarieren. In Lebensmitteln wird es häufig nur als „pflanzliches Oel“ oder „pflanzliches Fett“ bezeichnet. Somit ist nicht klar, ob es sich um Palmöl oder ein anderes Pflanzenöl handelt. Zusätzlich gibt es bei Kosmetika viele andere Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden. Auch codecheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ölpalme enthalten. |
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Nachhaltiges Palmöl [9] |
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Bio-Palmöl [9] |
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind. Die Produktion von Bio-Palmöl führt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung. Zurzeit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Bio-Palmöl zu sozialen Konflikten führt. Denn die Firma Daabon (eine von weltweit zwei grossen Firmen die Bio-Palmöl anbieten) ist in Kolumbien in Landkonflikte mit Kleinbauern verstrickt.
*folgende Labels erfüllen diese Richtlinien: Bio-Suisse, Manor Bio Natur Plus, Migros Bio, und Demeter. Die Standards des deutschen Bio-Siegel, erlauben keine Entwaldung von ursprünglichen Ökosystemen.
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Was kann ich tun? [9] |
Fordern sie von den Herstellern, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Dies können Sie über den Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Fachinformationen zu Inhaltsstoffen
16
empfehlenswert
8
eingeschränkt empfehlenswert
3
weniger empfehlenswert
2
nicht empfehlenswert
1
nur Einzelfallbewertung möglich
6
nicht bewertet
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Cetyl Alcohol | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Emulgator, Feuchthaltefaktor; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Nutzen |
glättend, rückfettend |
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Steartrimonium Chloride | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Haarpflegezusatz (kationisch) |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Nutzen |
Antistatikum (verbessert Nasskämmbarkeit) |
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Phenyl Trimethicone | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Lipid; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Bemerkung |
silikonbasiert, Beeinträchtigung von Haarbehandlungen, verschließt die Haut in höheren Konzentrationen. |
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Anmerkungen |
Erdölprodukte/Paraffine/Silikone: Meist aus billigem Erdöl hergestellt sind diese Stoffe ein Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen. |
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Glyceryl Stearate | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Emulgator, Lipid, Tensid; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Nutzen |
rückfettend |
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Cocodimonium Hydroxypropyl Hydrolyzed Keratin | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Haarpflegezusatz (kationisch) |
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Herkunft |
pflanzlich (überwiegend) |
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Nutzen |
Antistatikum (verbessert Nasskämmbarkeit) |
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Silk Amino Acids | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Wirkstoff |
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Herkunft |
tierisch |
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Nutzen |
glättend |
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Hydrolyzed Keratin | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Wirkstoff |
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Herkunft |
tierisch |
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Nutzen |
feuchtigkeitsbewahrend, hautstraffend, heilungsfördernd, verbessert Nasskämmbarkeit |
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Hydrolyzed Wheat Protein | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Deutsch |
Weizenkeim-Extrakt |
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Einsatz |
Wirkstoff; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
pflanzlich |
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Nutzen |
feuchtigkeitsbewahrend, hautstraffend, heilungsfördernd, verbessert Nasskämmbarkeit |
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Hydrolyzed Wheat Starch | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Feuchthaltefaktor; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
pflanzlich |
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Glycerin | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Wirkstoff; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Nutzen |
feuchtigkeitsbewahrend, hautglättend |
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Amodimethicone | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Farbstoff, Haarfärbemittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Bemerkung |
silikonbasiert. |
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Anmerkungen |
Erdölprodukte/Paraffine/Silikone: Meist aus billigem Erdöl hergestellt sind diese Stoffe ein Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen. |
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Hydroxyethylcellulose | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Filmbildner, Gelbildner |
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Herkunft |
pflanzlich (überwiegend) |
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Nutzen |
hautstraffend |
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Bemerkung |
Reste von Ethylenoxid und Dioxan. |
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Cyclopentasiloxane | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Deutsch |
Silikonöl |
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Einsatz |
Lösemittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Bemerkung |
silikonbasiert; Anwendung in Hautpflegeprodukten, Sonnenschutzmitteln und dekorativen Kosmetika. Wird in der Umwelt nicht abgebaut und reichert sich an. |
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Anmerkungen |
Erdölprodukte/Paraffine/Silikone: Meist aus billigem Erdöl hergestellt sind diese Stoffe ein Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen. |
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Polyquaternium-10 | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Haarpflegezusatz (kationisch) |
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Herkunft |
pflanzlich (überwiegend) |
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Nutzen |
Antistatikum (verbessert Nasskämmbarkeit) |
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Diazolidinyl Urea | Kosmetika
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nicht empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Konservierungsmittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung zulässige Höchstkonzentration 0,5%. |
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Bemerkung |
kann im Produkt/in der Haut Formaldehyd freisetzen. |
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Anmerkungen |
Formaldehyd ist ein stechend riechendes Gas, das schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt, Allergien auslösen kann und krebsverdächtig ist. |
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Zea Mays | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Deutsch |
Mais |
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Einsatz |
Lipid, Rückfetter; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
pflanzlich |
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Dimethiconol | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Filmbildner, Weichmacher; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Bemerkung |
silikonbasiert, Beeinträchtigung von Haarbehandlungen. |
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Anmerkungen |
Erdölprodukte/Paraffine/Silikone: Meist aus billigem Erdöl hergestellt sind diese Stoffe ein Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen. |
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Cetrimonium Chloride | Kosmetika
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weniger empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Konservierungsmittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung zulässige Höchstkonzentration als Konservierungsmittel 0,1%. |
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Bemerkung |
irritierend. |
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Anmerkungen |
Wird der Stoff nicht als Konservierungsmittel verwendet/deklariert, darf er auch in höheren Konzentrationen eingesetzt werden. |
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Trideceth-12 | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Emulgator, Lipid, Tensid; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Bemerkung |
PEG-basiert. |
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Anmerkungen |
PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside. |
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Tetrasodium Edta | Kosmetika
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weniger empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Konservierungsmittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Nutzen |
Verstärkt die Wirkung von anderen Konservierungsmitteln |
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Bemerkung |
schwächt Zellmembranen; umweltrelevanter Stoff. |
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Triticum Vulgare | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Deutsch |
Weizen |
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Einsatz |
Lipid, Rückfetter, Rubbelstoff; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
pflanzlich, aus Weizenkeimen |
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Bemerkung |
bei Gluten-Unverträglichkeit, Rückstände von Lösemitteln, Pestiziden; reich an essentiellen Fettsäuren und Vitamin-E. |
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Iodopropynyl Butylcarbamate | Kosmetika
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eingeschränkt empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Konservierungsmittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung zulässige Höchstkonzentration 0,05%. Weitere Einschränkungen: Nicht verwenden für Mittel für die Mundhygiene sowie Lippenpflegemittel und -kosmetika. Wenn die Konzentration in den für den Verbleib auf der Haut bestimmten Produkten mehr als 0,02% beträgt, ist der Hinweis "Enthält Jod" hinzuzufügen. Laut MAK-Wert-Liste Gefahr der Sensibilisierung der Haut. Ein MAK-Wert kann derzeit nicht aufgestellt werden. |
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Bemerkung |
halogenorganische Substanz, allergen. |
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Anmerkungen |
Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meist) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen. |
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Isopropyl Alcohol | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Lösemittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Nutzen |
desinfizierend, entfettend, reinigend |
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Vorschriften |
Laut MAK-Wert-Liste braucht bei Einhaltung des MAK-Wertes und des BAT-Wertes ein Risiko der Fruchtschädigung nicht befürchtet zu werden. MAK-Wert 200 ml/mü (ppm), 500 mg/mü. Laut Gefahrstoffverordnung leicht entzündlich, reizend (reizt die Augen), Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. |
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Linalool | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Duftstoff, Wirkstoff; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung weitere Einschränkung: Stoff muss in einer Konzentration von mehr als 0,001% in Leave-on Produkten und 0,01% in Rinse-off Produkten deklariert werden. |
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Bemerkung |
trotz Deklarationspflicht als Allergen ohne Bedeutung. |
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Anmerkungen |
Deklarationspflicht gilt ab März 2005. Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos, Baummoos, Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und HMPCC (= Hydroxymethylpentylcyclohexencarboxaldehyd, Handelsname Lyral). |
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Parfum | Kosmetika
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nur Einzelfallbewertung möglich | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Duftstoff; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
unterschiedlich |
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Mica | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Farbstoff, Haarfärbemittel, Lichtschutzfilter; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
mineralisch (überwiegend) |
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Nutzen |
entzündungshemmend |
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Titanium Dioxide | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Farbstoff, Haarfärbemittel, Lichtschutzfilter; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
mineralisch |
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Nutzen |
abdeckend, Kariesschutz, Sonnenschutz |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung zulässige Höchstkonzentration 25%. |
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Bemerkung |
moderne, physikalische Alternative zu chemischen Lichtschutzfiltern; löst keine Allergien aus. |
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Anmerkungen |
Die UV-Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw MBC), Octyl-Methoxycinnamate (OMC), Benzophenone-3 (Oxybenzon), Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS) und Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA) sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken. Sie werden über die Haut aufgenommen und sind in der Muttermilch nachzuweisen. Benzophenone-3 (Oxybenzon) wirkt zudem stark allergisierend. Auch Benzophenone-1 und Benzophenone-2 sowie 3-Benzylidencamphor stehen im Verdacht, hormonell zu wirken. Benzophenone-1 und Benzophenone-2 sind in der EU nicht als Sonnenschutzfilter zugelassen, können aber als Zusatzstoffe eingesetzt werden. Benzophenone-2 kann als Zusatzstoff in Parfumölen stecken. |
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Ci 77891 | Kosmetika
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empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Deutsch |
E 171 |
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Einsatz |
Farbstoff,; wird für Naturkosmetika verwendet. |
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Herkunft |
mineralisch |
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Nutzen |
abdeckend, Kariesschutz, Sonnenschutz |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung für alle kosmetischen Mittel zugelassen. Farbton weiß. Spezielle Anforderungen: Antimon max. 100 mg/kg. Zink max. 50 mg/kg. lösliche Bariumverbindungen max. 5 mg/kg. Für Titandioxid: in Salzsäure lösliche Bestandteile höchstens 0,35%. Laut MAK-Wert-Liste braucht bei Einhaltung des MAK-Wertes und des BAT-Wertes ein Risiko der Fruchtschädigung nicht befürchtet zu werden. MAK-Wert 1,5 A mg/mü. |
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Bemerkung |
Rückstände von aromatischen Aminen und Schwermetallen. |
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Anmerkungen |
Aromatische Amine sind Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten. Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung gelten neben - sofern aufgeführt - speziellen Reinheitsanforderungen, die vorgehen, folgende allgemeine Reinheitsanforderungen: Arsen max. 5 mg/kg. Blei max. 20 mg/kg. Antimon, Kupfer, Chrom einzeln max. 100 mg/kg. Zink, Bariumsulfat zusammen max. 200 mg/kg. Cadmium, Quecksilber, Selen, Tellur, Thallium, Uran, Chromat und Salzsäure lösliche Bariumverbindungen nicht nachweisbar. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nicht nachweisbar. 2-Naphthylamin, Benzidin-4-Aminodiphenyl (oder Xenylamin) und andere Derivate nicht nachweisbar. Freie aromatische Amine max. 100 mg/kg. Andere Synthesezwischenprodukte max. 0,5%, Nebenfarbstoffe ( Isomere, Homogene) zusammen max. 4%. |
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Ci 16035 | Kosmetika
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weniger empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Einsatz |
Farbstoff; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung für alle kosmetischen Mittel zugelassen. Farbton rot. |
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Ci 19140 | Kosmetika
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nicht empfehlenswert | Quelle: Oekotest Kosmetikliste |
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Deutsch |
E 102, Tartrazin |
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Einsatz |
Farbstoff, Haarfärbemittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. |
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Herkunft |
chemisch |
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Vorschriften |
Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung für alle kosmetischen Mittel zugelassen. Farbton gelb. Spezielle Anforderungen: in Wasser unlösliche Bestandteile max. 0,2%. In Ethylether extrahierbare Anteile max. 0,2%. Nebenfarbstoffe max. 1%. |
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Bemerkung |
aromatisches Amin, allergiesierend. |
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Anmerkungen |
Aromatische Amine sind Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten. Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung gelten neben - sofern aufgeführt - speziellen Reinheitsanforderungen, die vorgehen, folgende allgemeine Reinheitsanforderungen: Arsen max. 5 mg/kg. Blei max. 20 mg/kg. Antimon, Kupfer, Chrom einzeln max. 100 mg/kg. Zink, Bariumsulfat zusammen max. 200 mg/kg. Cadmium, Quecksilber, Selen, Tellur, Thallium, Uran, Chromat und Salzsäure lösliche Bariumverbindungen nicht nachweisbar. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nicht nachweisbar. 2-Naphthylamin, Benzidin-4-Aminodiphenyl (oder Xenylamin) und andere Derivate nicht nachweisbar. Freie aromatische Amine max. 100 mg/kg. Andere Synthesezwischenprodukte max. 0,5%, Nebenfarbstoffe ( Isomere, Homogene) zusammen max. 4%. |
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
Haarsprays im Test: Beim Frisieren Luft anhalten
Quelle des Berichtes: Kassensturz vom 16.3.2004
Kassensturz und Saldo haben zwölf der meistverkauften Haarsprays getestet. Dreiviertel der Sprays enthalten bedenkliche Substanzen. Wer sich eine schöne Frisur machen will, braucht viel Geschick und Haarspray. Doch im Sprühnebel sind bedenkliche Stoffe gelöst, zum Beispiel Klebstoffe. Die Partikel sind so fein, dass sie die Atemwege reizen können. Jan-Olaf Gebbers, Chefarzt Pathologie des Kantons...
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..Waschen, formen, föhnen.
Quelle des Berichtes: ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt
Test: Styling-Schaum
Halten Sie die Luft an
Quelle des Berichtes: ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt
Test: Haarspray
Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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