Menge / Grösse
150 ml
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Purified Water (Aqua), Burdock (Arcticum Lappa) Root Extract, Benhentrimonium Methosulfate, Hydroxypropyl Starch Phosphate, Glycerin (vegetal), Rice (Oryza Sativa) Extract, Rice Amino Acids, Castor (Ricinus Communis) Oil, Shea (Butyrospermum Parkii) Butter, Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol, Glyceryl Oleate, Coco-Glucoside, Panthenol, Pyridoxine HCL, Tocopherol, Babassuamidopropalkonium Chloride, Alcohol, Clary Sage (Salvia Sclarea) Oil, Ylang Ylang (Cananga Odorata) Oil, Sodium Hydroxyde, Lecithin, Rosemary (Rosmarinus Officinalis) Extract, Grapefruit (Citrus Grandis) Seed Extract, Anise (Pimpinella Anisum) Extract. *From Organically Grown (ECOCERT) or wild crafted plants.
Hersteller / Vertrieb
hamadi
Herkunft
Schweiz
Letzte
Änderung
12. 04. 10
Erfasst
anonym am 18. 04. 07
Die Inhaltsstoffe sollten gemäss Deklarationspflicht in
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Umweltinformationen zu Inhaltsstoffen
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Palmöl | Palmölinformationen Greenpeace |
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Erklärung [9] |
Folgende Inhaltsstoffe können aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt sein: Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol. |
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Problematik [9] |
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaisien zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen für die Biodiversität, das Klima, und die lokale Bevölkerung. |
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Problematik
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Regenwaldzerstörung [9] |
Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% zurückgegangen.
Viele Palmölproduzenten entwalden ohne Bewilligung der Regierung und zerstören auch Wälder mit hohem Schutzwert.
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Paneco: Schutz der Sumatra Orang-Utans
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Klima [9] |
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist – nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Oelpalmen werden sie entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird aber auch bei der Brandrodung viel CO2 emittiert. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig. |
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Soziale Konflikte [9] |
Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein. Als Plantagenarbeiter haben die Menschen oft ein kleineres Einkommen als sie vorher als Landbesitzer hatten und stehen ausserdem in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber den Palmölfirmen. |
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Bruno Manser Fonds: Fairness im Tropenwald
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Verwendung [9] |
Palmöl ist das billigste und meistverwendete Pflanzenöl weltweit. Der grösste Anteil wird für Nahrungsmittel verwendet (73,5 %), gefolgt von Konsumgütern wie z.B. Kosmetika, Seife, und Waschmittel, (21,5%) und der kleinste Anteil für Agrotreibstoffe (5%) (Quelle: USDA 2007). In den letzten Jahren ist die Nachfrage für Palmöl enorm gestiegen, wie in diesem Graph ersichtlich. |
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Keine Deklarationspflicht [9] |
Hersteller sind nicht verpflichtet, Palmöl als solches zu deklarieren. In Lebensmitteln wird es häufig nur als „pflanzliches Oel“ oder „pflanzliches Fett“ bezeichnet. Somit ist nicht klar, ob es sich um Palmöl oder ein anderes Pflanzenöl handelt. Zusätzlich gibt es bei Kosmetika viele andere Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden. Auch codecheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ölpalme enthalten. |
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Nachhaltiges Palmöl [9] |
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Bio-Palmöl [9] |
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind. Die Produktion von Bio-Palmöl führt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung. Zurzeit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Bio-Palmöl zu sozialen Konflikten führt. Denn die Firma Daabon (eine von weltweit zwei grossen Firmen die Bio-Palmöl anbieten) ist in Kolumbien in Landkonflikte mit Kleinbauern verstrickt.
*folgende Labels erfüllen diese Richtlinien: Bio-Suisse, Manor Bio Natur Plus, Migros Bio, und Demeter. Die Standards des deutschen Bio-Siegel, erlauben keine Entwaldung von ursprünglichen Ökosystemen.
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Was kann ich tun? [9] |
Fordern sie von den Herstellern, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Dies können Sie über den Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Fachinformationen zu Inhaltsstoffen
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bedenkenlos
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Gefahrenpotenzial beachten
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Glycerin | Lebensmittelinhaltstoff
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E422, Glycerin |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Diverses
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Herstellung |
Kann tierischen Ursprungs sein.
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Beschreibung [4] |
Werden in der Regel aus teilweise hydriertem Rüböl gewonnen, das mit Ammoniak behandelt wurde. |
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Beschreibung [2] |
Künstlicher Stabilisator, Füllstoff, Lösemittel, wird auch aus natürlichen Fetten und Ölen hergestellt. |
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Tocopherol (Vitamine E) | Lebensmittelinhaltstoff
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E306, Tocopherol (Vitamine E), Tocopherole, Stark tocopherolhaltigee Extrakte |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Antioxidantien
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Beschreibung [4] |
Natürlicher Vitamin-E -Extrakt, soll vor allem die Haltbarkeit von Speiseölen und Margarienen erhöhen. Ein übermass (Vitaminpräparate) verursacht gelegentlich Fissuren an den Lippen, fördert die Thromboseneigung und trägt zu Fruchtbarkeitsstörungen bei. |
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Beschreibung [2] |
Antioxidans, Farbstabilisator, Vitaminzusatz, extrahiert aus Pflanzenölen. Tritt in Wechselwirkung mit anderen Vitaminen, weshalb eine Überdosierung vermieden werden sollte. Gefahr ist vor allem bei den Syntheseprodukten E 307-309 gegeben. |
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Beschreibung [3] |
Als Zusatzstoff harmlos, bei Megadosen wurden als Nebenwirkungen Müdigkeit, Muskelschwäche, Leberfunktionsstörungen und ein Abfall der Schilddrüsenhormone bekannt. Sie fördern außerdem Thrombosen und Fruchtbarkeitsstörungen. Womöglich Risikofaktor bei Arteriosklerose. |
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Lecithin | Lebensmittelinhaltstoff
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E322, Lecithin, Sojalecithin, Sonnenblumenlecithin, Rapslecithin |
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Gefahrenpotenzial beachten | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Antioxidantien, Emulgator
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Herstellung |
Kann gentechnisch hergestellt sein.
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Warnung [4] |
Besonders von Allergikern und Asthmatikern zu meiden.
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Beschreibung [4] |
Natürlicher Stoff, aus Soja- oder Rapsöl gewonnen. Er darf jedoch enzymatisch (Hydrolyse) verändert werden. |
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
Salat richtig lagern
Quelle des Berichtes: ZDF.de WISO
Salat nicht in Zeitungspapier einschlagen, sondern in eine Plastiktüte im Gemüse-Fach des Kühlschranks lagern.
Belastetes Obst, giftiges Gemüse
Quelle des Berichtes: ZDF Online
Grenzwerte für Pestizide in Lebensmitteln werden erhöht Ob spanische Paprika oder türkische Trauben - immer wieder überstiegen Obst und Gemüse die in Deutschland geltenden Belastungsgrenzen. Doch statt solche Lebensmittel besonders streng zu kontrollieren, erhöht die Bundesregierung einfach die Grenzwerte. Nach einer Untersuchung, die die Umweltorganisation Greenpeace am Dienstag veröffent...
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Toleranter Kopfsalat erlaubte Rückstände
Quelle des Berichtes: 17.1.2004, DeutschlandRadio Berlin, Mahlzeit! Gespräche mit Udo Pollmer
Wieder einmal steht ein Paradigmenwechsel ins Haus. Er betrifft Wurst und Gemüse gleichermaßen, oder genauer: das altbekannte Nitrat. Die Verbindung gilt als Schadstoff in Gemüse und als riskanter Zusatzstoff in Wurst und Schinken. Nitrat und das daraus gebildete Nitrit werden in zweifacher Hinsicht als gefährlich eingestuft: Schon lange sind sie als Ursache der nicht selten tödlichen Säuglings-Me...
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Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Bromid und Nitrat in Salat
Quelle des Berichtes: Kantonales Laboratorium basel-Stadt
Datum des Berichts: 01.04.2003 Berichtnummer: 3 Schlussfolgerungen Die diesjährige Beanstandungsquote ist mit 8,3 % höher als im Vorjahr und deutlich höher als im Jahr 2001, wo sie im gleichen Zeitraum (Januar) 6,9 % bzw. 3,6 % betrug. Dies dürfte jedoch vorwiegend auf eine Fokussierung auf anfälligere und somit potenziell stärker behandelte Salate zurückzuführen sein. Bemerkenswert ist all...
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Verpackte Salate - Selten frisch
Quelle des Berichtes: Konsument.at
* Mehr als jeder Zweite fiel durch * Ausreichende und durchgängige Kühlung nötig Fehlen Zeit und Muße zum Kochen, bleibt manchmal der etwas arbeitsaufwendigere Salat auf der Strecke. Praktisch, dass der Handel auch essfertige Salate und Salatmischungen anbietet. Geputzt, geschnitten, gewaschen und trockengeschleudert landen die Blattsalate, Sprossen und verschiedene Mischungen in Plastiksäckche...
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Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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