EAN-Nummer
2123441000700
Label
/ Gütesiegel
Rainforest Alliance
Menge / Grösse
300g
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Bananen
Hersteller / Vertrieb
Chiquita / Migros
Hersteller / Vertrieb
(Strichcodeanmelder GS1 / EAN)
Hersteller zur Strichcode-Nummer ist nicht in der GS1-Datenbank.
Herkunft
Costa Rica
Erfasst
anonym am 29. 01. 11
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Fachinformationen zu Labels und Gütesiegel
empfehlenswert
Quelle: Verbraucher Initiative
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Rainforest Alliance | Label / Gütesiegel |
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empfehlenswert | Quelle: Verbraucher Initiative |
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Bereich [7] |
Umwelt, Soziales |
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Produkte [7] |
Bananen, Kaffee, Kakao, Zitrusfrüchte, Ananas |
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Kriterien [7] |
Das Label der Rainforest Alliance kennzeichnet landwirtschaftliche Produkte aus Betrieben, die nach Umwelt- und Sozialkriterien arbeiten. Das Zeichen basiert auf 10 Prinzipien, die insgesamt 94 Kriterien beinhalten. Grundvoraussetzung für eine Zertifizierung ist die Einhaltung der 14 „kritischen Kriterien“. Des Weiteren müssen die Betriebe mindestens 50% der Kriterien eines jeden Prinzips und 80% der Gesamtkriterien erfüllen. Die 10 Prinzipien – in Klammern einige der 14 „kritischen Kriterien“ – umfassen: - Sozial- und Umweltmanagement (z.B. System zur Rückverfolgbarkeit der zertifizierten Waren), - Erhaltung der Ökosysteme (z.B. Naturschutzprogramm inkl. Identifizierung, Schutz und Wiederherstellung der natürlichen Ökosysteme), - Schutz des Wildlebens (z.B. Verbot von Jagd, Sammeln und Transport von Wildtieren aus den Betrieben), - Gewässerschutz (z.B. Verbot der Einbringung fester Stoffe und der Abwassereinleitung in natürliche Gewässer mit Ausnahme von wenig verschmutzten Abwässern gemäß den Richtlinien), - Faire Behandlung und gute Arbeitsbedingungen (z.B. Diskriminierungsverbot der Arbeiter gemäß der International Labour Organisation, ILO; Mindestlohn entsprechend den gesetzlichen Vorschriften oder dem regionalen Durchschnitt; Mindestalter der Arbeiter 15 Jahre, besondere Schutzregelungen am Arbeitsplatz für 15- bis 17-Jährige; Verbot von Zwangsarbeit), - Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (z.B. Verpflichtung, Schutzkleidung für Arbeiten mit Agrarchemikalien zur Verfügung zu stellen), - Beziehungen zu Gemeinden, - Integrierter Pflanzenschutz (z.B. Verbot bestimmter chemischer und biologischer Substanzen, z.B. entsprechend den Regelungen der Europäischen Union; Verpflichtung, Maßnahmen zu ergreifen gegen Einführung, Anbau oder Verarbeitung genetisch modifizierter Organismen), - Bodenschutz- und Management (z.B. neue Anbauflächen nur an geeigneten Standorten bei langfristigem Produktivpotential), - Integriertes Abfallmanagement. |
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Kontrolle [7] |
Die Rainforest Alliance ist eine unabhängige, amerikanische Umweltorganisation. Sie verwaltet unter anderem das Zertifzierungssystem und beherbergt das Sekretariat des „Sustainable Agriculture Network“ (SAN). Im SAN sind gemeinnützige, unabhängige Umweltorganisationen zusammengeschlossen, die die Zertifizierung der Betriebe in ihren jeweiligen Ländern übernehmen.
Das Siegel der Rainforest Alliance wird vom SAN auf Antrag an landwirtschaftliche Betriebe vergeben. Dazu wird zunächst eine Zertifizierungsinspektion durchgeführt. Bei Erfolg erhält der Betrieb die Zeichennutzungserlaubnis für die Dauer von drei Jahren. Jährliche Kontrollen folgen, nach Ablauf der drei Jahre ist wieder eine Zertizierungsinspektion fällig. Zudem sind unangekündigte Kontrollen vorgesehen. Bei Verstößen gegen die Kriterien werden Korrekturmaßnahmen angemahnt und deren Umsetzung geprüft, in bestimmten Fällen wird die Nutzungserlaubnis entzogen.
Auf Produkten darf das Label verwendet werden, wenn diese mindestens 30% zertifizierte Zutaten enthalten. Bei einem Anteil von 30-90% muss direkt neben oder unter dem Siegel der prozentuale Anteil zertifizierter Zutaten vermerkt sein. Produkte, die 90% und mehr zertifizierte Zutaten enthalten, müssen diese Angabe nicht enthalten. |
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Kommentar [7] |
Das Siegel der Rainforest Alliance basiert auf sozialen und ökologischen Kriterien, die über das gesetzlich Vorgeschriebene hinausreichen und unter anderem die Produktion und das Managementsystem berücksichtigen. Die breite Trägerschaft der Rainforest Alliance und des SAN durch Umweltorganisationen gewährleistet eine hohe Glaubwürdigkeit. Kriterienentwicklung, Zeichenvergabe und Kontrollen erfolgen durch SAN und unabhängig vom Zeichennehmer. Verstöße gegen die Kriterien werden verfolgt und sanktioniert. Vergabekriterien und –verfahren sind für alle zugänglich.
Aus Verbrauchersicht ist jedoch kritisch zu beurteilen, dass das Siegel nicht garantiert, dass Produkte zu 100% zertifizierte Zutaten enthalten. Zwar muss der prozentuale Anteil zertifizierter Zutaten auf Produkten erkennbar sein, sofern er zwischen 30% und 90% beträgt. Doch ab 90% Anteil zertifizierter Zutaten darf das Siegel ohne Zusatz verwendet werden. |
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Webseite [5/6] |
www.rainforest-alliance.org
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
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Erfasst von:
EvB
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EvB
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Verbraucherschutz: Pestizide auch in «unbehandelten» Zitrusfrüchten
Quelle des Berichtes: Verbraucherzentrale Niedersachsen
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Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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