EAN-Nummer
7610356451734
Menge / Grösse
500 gr Netto
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Crevetten, Panade, Weizenmehl. Palmöl, Zucker, Hefe, E300, E941, E516, E170
Hersteller / Vertrieb
(Strichcodeanmelder GS1 / EAN)
Bischofberger AG, Hagenholzstrasse 113, 8050 Zürich, Schweiz
Herkunft
Schweiz
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Energie / Brennwert |
126 kJ
/ 30,1 kcal
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Eiweiss / Proteine
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10 g
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Kohlenhydrate
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18,5 g
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Fett
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1,3 g
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Letzte
Änderung
nebenan
am 16. 06. 11
Erfasst
anonym am 16. 06. 11
Die Inhaltsstoffe sollten gemäss Deklarationspflicht in
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Nährwert-Ampel
Quelle: Food Standards Agency (FSA) mehr...
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Fett
gering
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gesättigte Fettsäuren
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Zucker
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Salz
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Umweltinformationen zu Inhaltsstoffen
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Palmöl | Palmölinformationen Greenpeace |
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Erklärung [9] |
Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmöl. |
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Problematik [9] |
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaisien zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen für die Biodiversität, das Klima, und die lokale Bevölkerung. |
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Problematik
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Regenwaldzerstörung [9] |
Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% zurückgegangen.
Viele Palmölproduzenten entwalden ohne Bewilligung der Regierung und zerstören auch Wälder mit hohem Schutzwert.
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Paneco: Schutz der Sumatra Orang-Utans
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Klima [9] |
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist – nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Oelpalmen werden sie entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird aber auch bei der Brandrodung viel CO2 emittiert. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig. |
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Soziale Konflikte [9] |
Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein. Als Plantagenarbeiter haben die Menschen oft ein kleineres Einkommen als sie vorher als Landbesitzer hatten und stehen ausserdem in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber den Palmölfirmen. |
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Bruno Manser Fonds: Fairness im Tropenwald
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Verwendung [9] |
Palmöl ist das billigste und meistverwendete Pflanzenöl weltweit. Der grösste Anteil wird für Nahrungsmittel verwendet (73,5 %), gefolgt von Konsumgütern wie z.B. Kosmetika, Seife, und Waschmittel, (21,5%) und der kleinste Anteil für Agrotreibstoffe (5%) (Quelle: USDA 2007). In den letzten Jahren ist die Nachfrage für Palmöl enorm gestiegen. |
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Keine Deklarationspflicht [9] |
Hersteller sind nicht verpflichtet, Palmöl als solches zu deklarieren. In Lebensmitteln wird es häufig nur als „pflanzliches Oel“ oder „pflanzliches Fett“ bezeichnet. Somit ist nicht klar, ob es sich um Palmöl oder ein anderes Pflanzenöl handelt. Zusätzlich gibt es bei Kosmetika viele andere Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden. Auch codecheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ölpalme enthalten. |
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Nachhaltiges Palmöl [9] |
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Bio-Palmöl [9] |
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind. Die Produktion von Bio-Palmöl führt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung. Zurzeit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Bio-Palmöl zu sozialen Konflikten führt. Denn die Firma Daabon (eine von weltweit zwei grossen Firmen die Bio-Palmöl anbieten) ist in Kolumbien in Landkonflikte mit Kleinbauern verstrickt.
*folgende Labels erfüllen diese Richtlinien: Bio-Suisse, Manor Bio Natur Plus, Migros Bio, und Demeter. Die Standards des deutschen Bio-Siegel, erlauben keine Entwaldung von ursprünglichen Ökosystemen.
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Was kann ich tun? [9] |
Fordern sie von den Herstellern, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Dies können Sie über den Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Fachinformationen zu Inhaltsstoffen
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L-Ascorbinsäure (Vitamin C) | Lebensmittelinhaltstoff
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E300, L-Ascorbinsäure (Vitamin C), L-Ascorbinsäure, Ascorbinsäure |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Antioxidantien
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Beschreibung [4] |
Auch als Vitamin C bekannt. Das syntetisch hergestellte Vitamin wird in der Regel nicht zur Vitaminierung zugesetzt, sondern für technologische Zwecke, wie die Verlängerung der Haltbarkeit, oder um die Wasseraufnahme von Brotteig zu erhöhen. Als Zusatz zu Mehl umstritten: Bei sehr hohen Temperaturen, z.B. beim Backen, zersetzt sich Ascorbinsaure zu Threonsaure, die Vitamin-C-Mangel verursachen kann. |
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Beschreibung [2] |
Chemisches Syntheseprodukt, natürlich in vielen Früchten und Gemüsen vorhanden. Dient als Antioxidans, Konservierungs- und Mehlbehandlungsmittel und stabilisiert im Schinken die rote Farbe. Zusätze von Ascorbinsäure dienen häufig als Gesundheitsargument. |
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Beschreibung [3] |
Landläufig als "Vitamin C" bekannt. Das chemischgentechnisch hergestellte Vitamin wird gewöhnlich nicht zur Vitaminierung zugesetzt, sondern verschafft technologische Vorteile, wie die Erhöhung der Wasseraufnahme in Brotteig, die Verlängerung der Haltbarkeit von Getränken, Verzögerung des Braunwerdens von Früchten oder die Beschleunigung der Umrötung von Würsten. Als Zusatz zu Mehl umstritten: Die hohen Temperaturen beim Backen zersetzen E 300 zu Threonsäure, die im Tierversuch Vitamin C Mangel hervorruft. Zwar erscheint eine akute Wirkung auf den Menschen aufgrund der geringen Dosis eher unwahrscheinlich. |
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Stickstoff | Lebensmittelinhaltstoff
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E941, Stickstoff |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Packgas
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Beschreibung [2] |
Natürliches Treib- und Schutzgas, Kontaktgefriermittel. |
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Calciumsulfat | Lebensmittelinhaltstoff
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E516, Calciumsulfat |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Alkalien, Säure, Salze
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Beschreibung [4] |
Gips, Stabilisator für Brot und eingesetzt zur Steürung der Geliereigenschaften von bestimmten Verdickungsmitteln. Daneben auch als Farbstoff geeignet und zur Behandlung von Brauwasser zugelassen. |
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Beschreibung [2] |
Künstlicher Säureregulator. |
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Calciumcarbonat (Kreide) | Lebensmittelinhaltstoff
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E170, Calciumcarbonat (Kreide), Calciumhydrogencarbonat |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Künstl. Oberfl.farbst., Trenn- und Antiklumpmittel., Alkalien, Säure
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Beschreibung [4] |
Kreide, unbedenklich. Füllstoff für Kaugummi und Saureregulator für Quark. |
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Beschreibung [2] |
Weissgrau. Natürlich-mineralischen Ursprungs. Rieselhilfsmittel. |
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
Kleine Garnelen sind ganz grosse Klimakiller
Quelle des Berichtes: nachhaltigleben.ch
So klein der beliebte Party-Snack auch ist, so gross kann sein CO2-Fussabdruck sein. Denn für Garnelenfarmen in Mittel- und Südamerika und in Asien werden vielfach Tropenwälder gerodet. Doch zum Glück gibt es auch Garnelen aus anderen Regionen, die mit weniger CO2-Ausstoss gezüchtet werden. Worauf Sie bei der Herkunft der Garnelen achten sollten lesen Sie hier:
Muscheln im Test: Harte Schale - wenig Kern
Quelle des Berichtes: Kassensturz, SF Schweizer Fernsehen
Im Geschmackstest fallen verschiedene Produkte durch. Und beim Fleischanteil von Muscheln sind die Unterschiede gross. Das welsche Konsumentenmagazin A Bon Entendeur hat bei Schweizer Grossverteilern Muscheln eingekauft und im Labor untersuchen lassen. Die gute Nachricht: Alle Proben waren bakteorologisch einwandfrei. Schwermetalle fanden sich nur in sehr geringen Konzentrationen weit unter den To...
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Surimi: Trendiger Fisch-Snack mit wenig Fisch
Quelle des Berichtes: Kassensturz, SF Schweizer Fernsehen
Ursprünglich aus Japan, erobert die Fischmasse die ganze Welt. Das welsche Konsumentenmagazin A Bon Entendeur hat Surimis im Labor untersuchen lassen. Seit über 900 Jahren stellen die Japaner aus Fisch eine haltbare geruchlose Fischmasse her, die sie Surimi nennen. Bis heute wird diese Grundsubstanz in verschiedenen Formen und Farben gegessen. In Japan stellt man aus der Surimibasis sogenannet K...
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Mineralölrückstände
Quelle des Berichtes: Kantonales Amt für Lebensmittelkontrolle KAL St. Gallen, Jahresbericht 2000
Mineralölrückstände Aufgrund des Tankerunglücks an der französischen Atlantikküste vom Januar 2000 wurden Muscheln aus dieser Region auf Mineralölrückstände untersucht. Um einen generellen Überblick über eine mögliche Mineralölkontamination zu erhalten, wurden zu einem späteren Zeitpunkt 35 Muschelproben unterschiedlichster Herkunft untersucht. 13 Proben enthielten Mineralölrückstände im Bereich z...
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Test Shrimps
Quelle des Berichtes: ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt
ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt
Das gibt Ärger
Antibiotika in Garnelen und Shrimps aus Asien
Quelle des Berichtes: verbraucher.de
Zum wiederholten Male sind mit Antibiotika belastete Shrimps aus asiatischen Ländern in Deutschland aufgetaucht. Nachdem sowohl das Untersuchungsamt Cuxhaven als auch die Lebensmittelüberwachungsbehörden in Nordrhein-Westfalen Rückstände von Chloramphenicol gefunden haben, wird vor dem Verzehr bestimmter Produkte gewarnt. Hintergrundinformationen und Verbrauchertipps finden Sie in dem Download-Te...
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Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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