EAN-Nummer
21764943
Label
/ Gütesiegel
Juwel
Menge / Grösse
270g
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Hähnchengeflügel, jodiertes Salz, Kartoffelstärke, Gewürze, Glucosesirup, Maltodextrin, Aroma, Zucker, Würze, Dextrose, Palmöl. kann spuren von Guten enthalten
Hersteller / Vertrieb
Penny
Hersteller / Vertrieb
(Strichcodeanmelder GS1 / EAN)
Hersteller zur Strichcode-Nummer ist nicht in der GS1-Datenbank.
Herkunft
Deutschland
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Energie / Brennwert |
963 kJ
/ 230 kcal
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Eiweiss / Proteine
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17 g
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Kohlenhydrate
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7 g
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Zucker
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6 g
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Fett
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15 g
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gesättigte Fettsäuren
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4,2 g
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Natrium / Salz
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1 g
/ 2,5 g
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Ballaststoffe / Nahrungsfasern
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0,2 g
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Die Inhaltsstoffe sollten gemäss Deklarationspflicht in
absteigender Reihenfolge aufgelistet sein.
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Nährwert-Ampel
Quelle: Food Standards Agency (FSA) mehr...
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Fett
mittel
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gesättigte Fettsäuren
mittel
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Zucker
mittel
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Salz
hoch
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Tagesbedarf
Quelle: Richtwerte (FSA) mehr...
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Energie |
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Eiweiss
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Fett
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Kohlenhydrate
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Zucker
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Umweltinformationen zu Inhaltsstoffen
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Palmöl | Palmölinformationen Greenpeace |
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Erklärung [9] |
Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmöl. |
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Problematik [9] |
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaisien zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen für die Biodiversität, das Klima, und die lokale Bevölkerung. |
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Problematik
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Regenwaldzerstörung [9] |
Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% zurückgegangen.
Viele Palmölproduzenten entwalden ohne Bewilligung der Regierung und zerstören auch Wälder mit hohem Schutzwert.
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Paneco: Schutz der Sumatra Orang-Utans
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Klima [9] |
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist – nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Oelpalmen werden sie entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird aber auch bei der Brandrodung viel CO2 emittiert. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig. |
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Soziale Konflikte [9] |
Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein. Als Plantagenarbeiter haben die Menschen oft ein kleineres Einkommen als sie vorher als Landbesitzer hatten und stehen ausserdem in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber den Palmölfirmen. |
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Bruno Manser Fonds: Fairness im Tropenwald
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Verwendung [9] |
Palmöl ist das billigste und meistverwendete Pflanzenöl weltweit. Der grösste Anteil wird für Nahrungsmittel verwendet (73,5 %), gefolgt von Konsumgütern wie z.B. Kosmetika, Seife, und Waschmittel, (21,5%) und der kleinste Anteil für Agrotreibstoffe (5%) (Quelle: USDA 2007). In den letzten Jahren ist die Nachfrage für Palmöl enorm gestiegen. |
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Keine Deklarationspflicht [9] |
Hersteller sind nicht verpflichtet, Palmöl als solches zu deklarieren. In Lebensmitteln wird es häufig nur als „pflanzliches Oel“ oder „pflanzliches Fett“ bezeichnet. Somit ist nicht klar, ob es sich um Palmöl oder ein anderes Pflanzenöl handelt. Zusätzlich gibt es bei Kosmetika viele andere Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden. Auch codecheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ölpalme enthalten. |
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Nachhaltiges Palmöl [9] |
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Bio-Palmöl [9] |
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind. Die Produktion von Bio-Palmöl führt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung. Zurzeit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Bio-Palmöl zu sozialen Konflikten führt. Denn die Firma Daabon (eine von weltweit zwei grossen Firmen die Bio-Palmöl anbieten) ist in Kolumbien in Landkonflikte mit Kleinbauern verstrickt.
*folgende Labels erfüllen diese Richtlinien: Bio-Suisse, Manor Bio Natur Plus, Migros Bio, und Demeter. Die Standards des deutschen Bio-Siegel, erlauben keine Entwaldung von ursprünglichen Ökosystemen.
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Was kann ich tun? [9] |
Fordern sie von den Herstellern, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Dies können Sie über den Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Fachinformationen zu Inhaltsstoffen
1
Gefahrenpotenzial beachten
1
nicht bewertet
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Stärke | Lebensmittelinhaltstoff
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Stärke, Maisstärke, Kartoffelstärke, Weizenstärke, Reisstärke, Maniokstärke |
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Verwendung |
Verdickungsmittel
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Beschreibung [3] |
Stärke ist das älteste Verdickungsmittel, das aus Kartoffeln, Mais oder Weizen gewonnen wird. Stärke darf aber nicht als "Verdickungsmittel" deklariert werden sondern als "Stärke". Dazu zählen auch die enzymatisch oder physikalisch modifizierten Stärken sowie die säurebehandelten und gebleichten Stärken. Als "modifizierte Stärken" deklarierte Stoffe sind wieder etwas anderes, nämlich E 1404 bis E 1450. |
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Maltodextrin | Lebensmittelinhaltstoff
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E1400, Maltodextrin |
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Gefahrenpotenzial beachten | Quelle: H. Knieriemen
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Herstellung |
Kann gentechnisch hergestellt sein.
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Beschreibung [2] |
Füllstoff und Verdickungsmittel in Fertigsuppen, Kindernahrung und Süsswaren. Wird als Fettaustauschstoff in kalorienreduzierten Lebensmitteln eingesetzt. |
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
Zehnmal Antibiotika in dreimonatigem Leben
Quelle des Berichtes: FAZ.de
In der Geflügelwirtschaft bekommen die Tiere regelmäßig Medikamente. Nun liegt die erste große Erhebung vor. Das soll Folgen haben. Eine durchschnittliche deutsche Mastpute wird zwar nur gut drei Monate alt, erfährt in ihrem Leben aber 9,8 Behandlungen mit Antibiotika. Das geht aus einer Studie des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums unter Beteiligung der Tierärztlichen Hochschule Han...
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Vogelgrippe in Großbritannien: Verbindung nach Ungarn?
Quelle des Berichtes: ORF.at
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in Großbritannien prüfen die Behörden eine mögliche Verbindung nach Ungarn, wo bereits vor zwei Wochen die Vogelgrippe entdeckt wurde. Die Regierung lässt nach einem Bericht der Tageszeitung "The Guardian" (Montag-Ausgabe) untersuchen, ob das gefährliche H5N1-Virus von einer Geflügelzucht in Ungarn eingeschleppt wurde. Der Agrarkonzern Bernhard Matthews, dem di...
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Billigimporte bedrohen artgerechte Tierhaltung
Quelle des Berichtes: NZZ Online
Tierschutz lanciert Kampagne Der Schweizer Tierschutz (STS) ist besorgt über die zunehmende Billigmanie bei Lebensmitteln. Mit der Sensibilisierungskampagne «Essen mit Herz» sollen den Konsumenten die Vorteile artgerechter Tierhaltung in Erinnerung gerufen werden. (ap) Umwelt- und tiergerechte Produktion habe zurecht ihren Preis. Fleisch werde zunehmend industriell produziert, meist unter Zuhilf...
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Geflügel | Worauf beim Einkauf achten?
Quelle des Berichtes: ARD Online
Durch das Importverbot für Vögel, Geflügelfleisch und andere Geflügelerzeugnisse aus Ländern, in denen die Vogelgrippe nachgewiesen wurde oder der dringende Verdacht besteht, ist das Geflügel in Deutschland relativ sicher. Geflügel mit dem DDD-Herkunftsnachweis garantiert, dass das Geflügel in Deutschland geboren, aufgezogen und geschlachtet wurde. Wer im konventionellen Supermarkt einkauft, erhäl...
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Rückläufiger Poulet-Markt
Quelle des Berichtes: SF Schweizer Fernsehen
Die Angst vor der Vogelgrippe in der Schweiz ist gross, in den Kühlräumen stapelt sich das Hühnerfleisch.
Video: benötigt Real-Player
Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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