EAN-Nummer
7617027119757
Label
/ Gütesiegel
V-Label (lacto-vegetarisch)
Menge / Grösse
200g
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Hartweizendunst, Wasser, Pilze 19% (Champignons, Steinpilze, Judasohren), Frischköse (mit verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl ), Eier7% (aus Bodenhaltung), Zwiebeln, Rapsöl, Streuwürze (mi Sellerie), Knoblauch, Kartoffelflocken (mit Emulgator: E471, Stabilisator: E450, Antioxidationsmittel: E223, Ascorbinsäure, E304 ), Weizenfassern, Gemüsebouillon, Aromen, Kochsalz iodiert, weizenkleber, Zitronensaft, Gewürze.
Zusatzinformationen
Kochsalzgehalt insgesamt: 1,5%
Hergestellt in der Schweiz.
Hersteller / Vertrieb
Keine Angaben zum Hersteller
Hersteller / Vertrieb
(Strichcodeanmelder GS1 / EAN)
Migros-Genossenschafts-Bund, Limmatstrasse 152, 8031 Zürich, Schweiz
Letzte
Änderung
Leshop
am 13. 11. 08
Erfasst
anonym am 17. 02. 07
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Fachinformationen zu Inhaltsstoffen
3
bedenkenlos
2
Gefahrenpotenzial beachten
1
unbedingt meiden
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Johannisbrotkernmehl | Lebensmittelinhaltstoff
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E410, Johannisbrotkernmehl |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Gelier und Verdickungsmittel
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Beschreibung [4] |
Gemahlene Samen der Früchte des Johannisbrotbaumes, die entweder einer Behandlung mit Schwefelsaure oder einer Röstung unterzogen wurden. Senkt den Cholesterinspiegel und kann die Eiweissausnutzung etwas verringern. Altbewährtes Abfürmittel. |
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Beschreibung [2] |
Natürliches Verdickungsmittel aus den Samen des Johannisbrotbaums, verdauungsfördernd, in sehr hohen Dosen abführend. Glacen, Backwaren, Milchmischgetränke, als Carob auch Kakaoersatz. |
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Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren | Lebensmittelinhaltstoff
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E471, Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren, Glyceride von Speisefettsäuren |
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Gefahrenpotenzial beachten | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Emulgator
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Herstellung |
Kann tierischen Ursprungs sein.
Kann gentechnisch hergestellt sein.
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Beschreibung [4] |
Mono- und Diglyceride von SpeisefettsaurenIn Fetten, insbesondere in verdorbenen ölen, natürlich vorkommende Fettspaltprodukte. Die Grundbausteine sind in jedem Falle natürlichen Ursprungs. |
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Beschreibung [2] |
Natürliche Emulgatoren und Mehlbehandlungsmittel. |
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Diphosphate | Lebensmittelinhaltstoff
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E450, Diphosphate |
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Gefahrenpotenzial beachten | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Alkalien, Säure, Salze, Backtriebmittel
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Warnung [4] |
Besonders von Allergikern und Asthmatikern zu meiden.
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Beschreibung [4] |
Die Verbindungsklasse der Lebensmittel-Phosphate umfasst Stoffe mit höchst unterschiedlichen Eigenschaften. Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklisten sind. Zwar gelten sie alle 'von Amts wegen' als völlig harmlos, aber bereits der Tatbestand, dass sich E 341 in niedriger Konzentration als wirksames Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Kornkäfer und Motten bewährt hat, wiederlegt diese Behauptung. Bislang ist noch umstritten, ob Phosphate bei empfindlichen Kindern impulsives Verhalten (Hyperaktivität) auslösen können. Polyphosphate können den Calciumstoffwechsel des Menschen nachteilig verändern. In Kombination mit anderen Zusatzstoffen - den 'modifizierten Stärken' (siehe Verdickungsmittel)- treten bei der Ratte Verkalkungen des Beckens auf. Sie erhöhen die Schädlichkeit von Schwermetallen, indem sie deren Aufnahme durch den Darm erleichtern. Phosphate können zahlreiche Verunreinigungen enthalten. In Japan vergifteten sich in den fünfziger Jahren mehrere tausend Kleinkinder durch erhöhte Arsenrückstände in einem Phosphatzusatz. Zur Zeit wird die Wirtschaftlichkeit einer Urangewinnung aus Phosphaten geprüft. Dazu müsste allerdings zuvor das enthaltene Cadmium entfernt werden. Bisher ist neben dem Arsengehalt (max. 3 mg/kg) aber nur der Fluorrückstand (max. 50 mg/kg) gesetzlich begrenzt. |
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Beschreibung [2] |
Künstlich hergestellte Stabilisatoren, Emulgatorren und Säureregulatoren. In hohen Dosen wird die Aufnahme verschiedener Stoffe behindert. Knochenschwund, Kalkablagerungen, Hyperaktivität von Kindern. |
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Natriumdisulfit | Lebensmittelinhaltstoff
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E223, Natriumdisulfit, Natriummetabisulfit |
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unbedingt meiden | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Antioxidantien, Konservierungsmittel
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Warnung [4] |
Vor allem von Menschen mit Neigung zu Kopfweh und Migräne zu meiden.
Besonders von Allergikern und Asthmatikern zu meiden.
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Beschreibung [4] |
Schwefeldioxid und Sulfite, die Schwefeldioxid freisetzen, können zu Kopfschmerzen und übelkeit führen (besonders nach Weinkonsum). Sie zerstören Vitamin B und können bei empfindlichen Personen Asthmaanfälle auslösen. Schwefeldioxid ist ein typisches Umweltgift, das ursächlich am Waldsterben und an der Entstehung von Pseudokrupp mitbeteiligt ist. |
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Beschreibung [2] |
Künstlich hergestellter Konservierungsstoff. Natriumdisulfitverbindung der Schwefelsäure. E 200–228 beeinflussen den Vitamin-B-Gehalt von Nahrungsmitteln ungünstig. |
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L-Ascorbinsäure (Vitamin C) | Lebensmittelinhaltstoff
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E300, L-Ascorbinsäure (Vitamin C), L-Ascorbinsäure, Ascorbinsäure |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Antioxidantien
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Beschreibung [4] |
Auch als Vitamin C bekannt. Das syntetisch hergestellte Vitamin wird in der Regel nicht zur Vitaminierung zugesetzt, sondern für technologische Zwecke, wie die Verlängerung der Haltbarkeit, oder um die Wasseraufnahme von Brotteig zu erhöhen. Als Zusatz zu Mehl umstritten: Bei sehr hohen Temperaturen, z.B. beim Backen, zersetzt sich Ascorbinsaure zu Threonsaure, die Vitamin-C-Mangel verursachen kann. |
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Beschreibung [2] |
Chemisches Syntheseprodukt, natürlich in vielen Früchten und Gemüsen vorhanden. Dient als Antioxidans, Konservierungs- und Mehlbehandlungsmittel und stabilisiert im Schinken die rote Farbe. Zusätze von Ascorbinsäure dienen häufig als Gesundheitsargument. |
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Beschreibung [3] |
Landläufig als "Vitamin C" bekannt. Das chemischgentechnisch hergestellte Vitamin wird gewöhnlich nicht zur Vitaminierung zugesetzt, sondern verschafft technologische Vorteile, wie die Erhöhung der Wasseraufnahme in Brotteig, die Verlängerung der Haltbarkeit von Getränken, Verzögerung des Braunwerdens von Früchten oder die Beschleunigung der Umrötung von Würsten. Als Zusatz zu Mehl umstritten: Die hohen Temperaturen beim Backen zersetzen E 300 zu Threonsäure, die im Tierversuch Vitamin C Mangel hervorruft. Zwar erscheint eine akute Wirkung auf den Menschen aufgrund der geringen Dosis eher unwahrscheinlich. |
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Ascorbylpalmitat | Lebensmittelinhaltstoff
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E304, Ascorbylpalmitat, Ascorbylstearat, Fettsäureester der Ascorbinsäure |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Antioxidantien
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Herstellung |
Kann tierischen Ursprungs sein.
Kann gentechnisch hergestellt sein.
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Beschreibung [2] |
Künstlich hergestellte Fettsäureester-verbindung der Ascorbinsäure. Mayonnaise, Wienerli/Frankfurter. |
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Fachinformationen zu Labels und Gütesiegel
empfehlenswert
Quelle: Verbraucher Initiative
sehr gut
Quelle: Oekotest Aktuell
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V-Label (lacto-vegetarisch) | Label / Gütesiegel |
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empfehlenswert | Quelle: Verbraucher Initiative |
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sehr gut | Quelle: Oekotest Aktuell |
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Beschreibung [5/6] |
Europäisches Kennzeichen für vegetarische Produkte |
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Bereich [5/6] |
Ernährung/Landwirtschaft, Gesundheit |
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Produkte [7] |
Vegetarische Produkte (Lebensmittel) |
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Kriterien [7] |
Mit dem V-Label dürfen Produkte gekennzeichnet werden, die keine Zutaten oder Substanzen von getöteten Tieren enthalten. Zu den Produkten gehören vor allem Fleisch, Gelatine, Leder, Knochen oder tierisches Fett. Produkte von lebenden Tieren wie Eier, Milch und Käse, sollten nach Möglichkeit nicht von Tieren aus Intensivhaltung gewonnen werden. Eier dürfen nicht von Tieren aus Legebatterien stammen. Die Herkunft der Eier muss schriftlich deklariert werden. Die mit dem Label ausgezeichneten Produkte werden entsprechend ihrer Zutaten in vier Gruppen klassifiziert: - ovo-lakto-vegetarisch (mit milch und Eiern) - ovo-vegetraisch ( mit Eiern, ohne Milchprodukte) - lakto-vegetraisch (mit Milchprodukten, ohne Eier) - vegan (ohne jeglichen tierischen Produkte) |
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Kontrolle [7] |
Markeninhaber und Träger des Rechts an dem V-Label ist die European Vegetarian Union (EVU) als Dachorganisation europäischer Vegetarierevereine. Die EVU tritt als Vertragspartner gegenüber den EVU-Mitgliedsorganisationen, den Lizenznehmern, auf. Das Label gilt in fast allen europäischen Ländern.
In Deutschland wird das V-Label vom Vegetarier-Bund Deutschlands e.V. vergeben. Der Hersteller ist verpflichtet, vor der Nutzung des Zeichens, die Zutatenliste offenzulegen. Die Einhatlung der Kriterien wird sowohl durch eine sorgfältige Eingangsprüfung unter Umständen unter Einschaltung eines unabhängigen Prüflabors als auch durch Stichproben kontrolliert. Zudem wird bei jeder Zutatenänderung neu kontrolliert. |
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Kommentar [7] |
Das V-Label setzt Standards für vegetarische Produkte. Mit der Kennzeichnung sollen vegetarische und rein pflanzliche Produkte eindeutig erkennbar sein. Darüber hinaus ist die Zielsetzung des Labels, das wachsende Marktsegment vegetarischer und rein pflanzlicher Produkte zu fördern und Produkte, die Substanzen aus Massentierhaltung enthalten, zu minimieren. Die Kennzeichnung ist in fast allen Ländern Europas gültig.
Unabhängige Kontrollen der Produkte auf ihre Inhaltsstoffe gewährleisten den Qualitätsstandard und machen die Kennzeichnung glaubwürdig. Die Kennzeichnungsinitiative ist von den Zeichennutzern unabhängig. Die Offenlegung der Zutatenliste bzw. die Deklaration der Inhaltsstoffe macht die Zusammensetzung der Produkte transparent. Das Zeichen bietet somit nicht nur Vegetariern oder Veganer ein gute Orientierung, sondern ermöglicht auch Allergikern oder Angehörigen von Religionsgemeinschaften mit besonderen Speisevorschriften (koscher oder halal), auf einen Blick zu erkennen, ob sie ein Produkt essen können oder nicht. |
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Webseite [5/6] |
www.v-label.info
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
Merkblatt: Vorgekochte Teigwaren und vorgekochter Reis
Quelle des Berichtes: Kantonales Labor BL
Vorgekochte Teigwaren und vorgekochter Reis verderben sehr schnell, weil sie gute Nährböden für Bakterien sind. Die Lagerfähigkeit dieser vorgekochten Speisen ist deshalb begrenzt. Untersuchungen haben ergeben, dass bei den Produktions-, Lager- und Portionierbedingungen im Gastgewerbe eine Aufbewahrungsdauer von höchstens 48 Stunden verantwortet werden kann; dies natürlich nur bei sachgerechter K...
Weiter lesen
Vorgekochte Teigwaren
Quelle des Berichtes: Kantonales Amt für Lebensmittelkontrolle KAL St. Gallen, Jahresbericht 2000
Es wurden 406 Proben untersucht. 131 davon mussten beanstandet werden (32 %). Rekordhalter waren Teigwaren mit einer Menge an AMK von 6'000'000'000 KBE/g, einer 6000fachen Verletzung des Toleranzwertes von 1'000'000 KBE/g; E. coli wurden nur in 3 Fällen gefunden. Vereinzelt wurden auch koagulasepositive Staphylokokken gefunden.
Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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