EAN-Nummer
4000400001351
Menge / Grösse
400g
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Kartoffeln, Wasser, 20% Sauerkraut (Weißkohl, Speisesalz), 20% Schweinefleisch, Tomatenmark, Ananas, pflanzliches Öl, modifizierte Stärke, Zwiebeln, Zucker, jodiertes Speisesalz, Apfelsaftkonzentrat, Verdickungsmittel: Guarkernmehl, Hefeextrakt (mit Gerstenextrakt), Aroma (mit Weizen), Emulatoren (E471, E472e), Stabilisatoren (Ascorbinsäure, Natriumascorbat, Diphosphat), Antioxidationsmittel: Natiummetabisulfit, Farbstoff: Riboflavin, Würze (mit Molkeeiweiß), Milchzucker, Glukosesirup, Rauch
Zusatzinformationen
Enthält Spuren von Gerste, Weizen, Molkeeiweiß
Hersteller / Vertrieb
(Strichcodeanmelder GS1 / EAN)
Unilever Deutschland GmbH, Strandkai 1, 20457 Hamburg, Deutschland
Herkunft
Deutschland
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Energie / Brennwert |
250 kJ
/ 59,7 kcal
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Eiweiss / Proteine
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4,5 g
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Kohlenhydrate
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6 g
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Zucker
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0,5 g
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Fett
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2 g
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gesättigte Fettsäuren
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0,5 g
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Natrium / Salz
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0,4 g
/ 1,1 g
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Ballaststoffe / Nahrungsfasern
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2 g
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Letzte
Änderung
10. 01. 13
Erfasst
PATVS
am 03. 01. 11
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Nährwert-Ampel
Quelle: Food Standards Agency (FSA) mehr...
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Fett
gering
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gesättigte Fettsäuren
gering
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Zucker
gering
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Salz
mittel
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Tagesbedarf
Quelle: Richtwerte (FSA) mehr...
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Energie |
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Eiweiss
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Fett
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Kohlenhydrate
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Zucker
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Test und Bewertung der Inhaltsstoffe
4
bedenkenlos
3
Gefahrenpotenzial beachten
1
nicht bewertet
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modifizierte Stärke | Lebensmittelinhaltstoff
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modifizierte Stärke |
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Verwendung |
Diverses
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Beschreibung [3] |
Stärke ist das älteste Verdickungsmittel, das aus Kartoffeln, Mais oder Weizen gewonnen wird. Stärke darf aber nicht als "Verdickungsmittel" deklariert werden sondern als "Stärke". Dazu zählen auch die enzymatisch oder physikalisch modifizierten Stärken sowie die säurebehandelten und gebleichten Stärken. Als "modifizierte Stärken" deklarierte Stoffe sind wieder etwas anderes, nämlich E 1404 bis E 1450. Dabei handelt es sich um Stärke, die mit Chemikalien wie Kaliumpermanganat, Natriumhypochlorit, Phosphoroxychlorid (POC), Essigsäureanhydrid, Adipinsäureanhydrid, Octenylbernsteinsäureanhydrid umgesetzt wurde, um neue Reaktionsprodukte mit völlig neuen Eigenschaften zu erhalten. Verwendung vor allem für Füllungen, Tortengüsse und Cremes als Stabilisator, Geliermittel, Dickungsmittel, Emulgator und Bindemittel. Manche regulieren das Mundgefühl in Fertigsuppen, andere verleihen Tiefkühlfertiggerichten die erforderliche GefrierTauStabilität, wieder andere garantieren dem Bäcker backfeste Fertigfüllungen für seine Teilchen, oder sie täuschen im Mund erhöhte Fruchtgehalte vor. Sie ersetzen Fette in Lightmayonnaisen, Milcheiweiß in Milchprodukten oder wirken als Glanzbildner für Glasuren. E 1422 macht Tiefkühlgerichte mikrowellengeeignet, dient als Extrusionshilfe für Knabbergebäck und verhindert das Austrocknen von Füllungen. In Verbindung mit einer phosphatreichen Ernährung riefen sie im Tierversuch Kalkablagerungen in Becken und Niere hervor. |
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Guarkernmehl | Lebensmittelinhaltstoff
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E412, Guarkernmehl, Guakernmehl |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Gelier und Verdickungsmittel
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Beschreibung [4] |
Extrakt aus dem Samen der giftigen Guarpflanze. Die Kerne enthalten an schädlichen Stoffen Blausaure, Fluoressigsaure, Trypsininhibitoren und toxische Globuline. Nach Angaben der Hersteller wäre eine vollständige Reinigung des Guargummis unwirtschaftlich. Das Lebensmittelrecht erlaubt im fertigen Gummi über 10% sonstige Bestandteile der Guarpflanze. |
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Beschreibung [2] |
Natürliches Verdickungsmittel und Emulgator. Glacen, Brot und Backwaren, Ketchup, Mayonnaisen und Saucen. |
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Beschreibung [3] |
Wird aus den Samen der Guarpflanze gewonnen. Es darf mit etwa 6 Prozent Schalen und Keimbestandteilen verunreinigt sein, die schädliche Stoffe wie Fluoressigsäure, Saponine oder allergene Eiweiße enthalten. E 412 beeinträchtigt die Verdauung, verändert die Darmflora und fördert Blähungen. Deshalb wurde Guar in höherer Dosierung auch als Abnehmhilfe verordnet. Aufgrund "zahlreicher Berichte über Schädigung von Speiseröhre, Magen und Darm" hat die USGesundheitsbehörde (FDA) Guarkernmehl als riskantes Schlankheitsmittel eingestuft. Als Zusatzstoff wird es aufgrund der geringen Zugabemenge (max. 2 Prozent) als harmlos angesehen. |
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Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren | Lebensmittelinhaltstoff
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E471, Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren, Glyceride von Speisefettsäuren |
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Gefahrenpotenzial beachten | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Emulgator
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Herstellung |
Kann tierischen Ursprungs sein.
Kann gentechnisch hergestellt sein.
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Beschreibung [4] |
Mono- und Diglyceride von SpeisefettsaurenIn Fetten, insbesondere in verdorbenen ölen, natürlich vorkommende Fettspaltprodukte. Die Grundbausteine sind in jedem Falle natürlichen Ursprungs. |
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Beschreibung [2] |
Natürliche Emulgatoren und Mehlbehandlungsmittel. |
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Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren, verestert mit Monoacetyl- und Diacetylweinsäure | Lebensmittelinhaltstoff
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E472e, Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren, verestert mit Monoacetyl- und Diacetylweinsäure |
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Gefahrenpotenzial beachten | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Emulgator
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Herstellung |
Kann tierischen Ursprungs sein.
Kann gentechnisch hergestellt sein.
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Beschreibung [4] |
Mono- und Diglyceride von Speisefettsauren, verestert mit organischen SaurenAusgangsstoffe sind E 471, die manbeispielsweise mit Weinsaure, Essigsäure oder Milchsaure reagieren lässt. Nicht ganz lupenrein, da z. B. nicht nur die völlig unbedenkliche L-Milchsaure (E 270) verwendet werden darf, sondern auch die für Kleinkinder unerwünschte D-Milchsaure. |
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Beschreibung [2] |
Künstliche Emulgatoren und Mehlbehandlungsmittel. |
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L-Ascorbinsäure (Vitamin C) | Lebensmittelinhaltstoff
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E300, L-Ascorbinsäure (Vitamin C), L-Ascorbinsäure, Ascorbinsäure |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Antioxidantien
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Beschreibung [4] |
Auch als Vitamin C bekannt. Das syntetisch hergestellte Vitamin wird in der Regel nicht zur Vitaminierung zugesetzt, sondern für technologische Zwecke, wie die Verlängerung der Haltbarkeit, oder um die Wasseraufnahme von Brotteig zu erhöhen. Als Zusatz zu Mehl umstritten: Bei sehr hohen Temperaturen, z.B. beim Backen, zersetzt sich Ascorbinsaure zu Threonsaure, die Vitamin-C-Mangel verursachen kann. |
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Beschreibung [2] |
Chemisches Syntheseprodukt, natürlich in vielen Früchten und Gemüsen vorhanden. Dient als Antioxidans, Konservierungs- und Mehlbehandlungsmittel und stabilisiert im Schinken die rote Farbe. Zusätze von Ascorbinsäure dienen häufig als Gesundheitsargument. |
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Beschreibung [3] |
Landläufig als "Vitamin C" bekannt. Das chemischgentechnisch hergestellte Vitamin wird gewöhnlich nicht zur Vitaminierung zugesetzt, sondern verschafft technologische Vorteile, wie die Erhöhung der Wasseraufnahme in Brotteig, die Verlängerung der Haltbarkeit von Getränken, Verzögerung des Braunwerdens von Früchten oder die Beschleunigung der Umrötung von Würsten. Als Zusatz zu Mehl umstritten: Die hohen Temperaturen beim Backen zersetzen E 300 zu Threonsäure, die im Tierversuch Vitamin C Mangel hervorruft. Zwar erscheint eine akute Wirkung auf den Menschen aufgrund der geringen Dosis eher unwahrscheinlich. |
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Natriumascorbat | Lebensmittelinhaltstoff
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E301, Natriumascorbat, Natrium-L-Ascorbat |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Antioxidantien
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Herstellung |
Kann gentechnisch hergestellt sein.
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Beschreibung [4] |
Salze der Ascorbinsaure (E 300). E 301 fördert im Gegensatz zum natürlichen Vitamin-C experimentell erzeugten Blasenkrebs. Bei starker Erhitzung auch Threonsaurebildung möglich. Deklaration: Ascorbinsaure . |
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Beschreibung [2] |
Künstlich hergestellte Natriumverbindung der Ascorbinsäure. |
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Diphosphate | Lebensmittelinhaltstoff
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E450, Diphosphate |
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Gefahrenpotenzial beachten | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Alkalien, Säure, Salze, Backtriebmittel
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Warnung [4] |
Besonders von Allergikern und Asthmatikern zu meiden.
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Beschreibung [4] |
Die Verbindungsklasse der Lebensmittel-Phosphate umfasst Stoffe mit höchst unterschiedlichen Eigenschaften. Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklisten sind. Zwar gelten sie alle 'von Amts wegen' als völlig harmlos, aber bereits der Tatbestand, dass sich E 341 in niedriger Konzentration als wirksames Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Kornkäfer und Motten bewährt hat, wiederlegt diese Behauptung. Bislang ist noch umstritten, ob Phosphate bei empfindlichen Kindern impulsives Verhalten (Hyperaktivität) auslösen können. Polyphosphate können den Calciumstoffwechsel des Menschen nachteilig verändern. In Kombination mit anderen Zusatzstoffen - den 'modifizierten Stärken' (siehe Verdickungsmittel)- treten bei der Ratte Verkalkungen des Beckens auf. Sie erhöhen die Schädlichkeit von Schwermetallen, indem sie deren Aufnahme durch den Darm erleichtern. Phosphate können zahlreiche Verunreinigungen enthalten. In Japan vergifteten sich in den fünfziger Jahren mehrere tausend Kleinkinder durch erhöhte Arsenrückstände in einem Phosphatzusatz. Zur Zeit wird die Wirtschaftlichkeit einer Urangewinnung aus Phosphaten geprüft. Dazu müsste allerdings zuvor das enthaltene Cadmium entfernt werden. Bisher ist neben dem Arsengehalt (max. 3 mg/kg) aber nur der Fluorrückstand (max. 50 mg/kg) gesetzlich begrenzt. |
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Beschreibung [2] |
Künstlich hergestellte Stabilisatoren, Emulgatorren und Säureregulatoren. In hohen Dosen wird die Aufnahme verschiedener Stoffe behindert. Knochenschwund, Kalkablagerungen, Hyperaktivität von Kindern. |
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Riboflavin | Lebensmittelinhaltstoff
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E101i, Riboflavin, Lactoflavin, Vitamin B2 |
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bedenkenlos | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Natürlicher Farbstoff
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Beschreibung [4] |
Vitamin B2, natürliche Bestandteile vieler Lebensmittel, werden aber fast nur synthetisch hergestellt. Unbedenklich |
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Beschreibung [2] |
Gelb. Natürlicher pflanzlicher Stoff. Glace, Cremespeisen, Kuchen, Gebäck. |
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Beschreibung [3] |
Gilt auch in hoher Dosierung in Europa als unbedenklich. Sollte nicht bei Reisen in Malariagebiete eingenommen werden, da es Malariainfektionen begünstigt. |
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
Fertiggerichte: «Bio» bedeutet nicht unbedingt besser
Quelle des Berichtes: nac
Fertiggerichte sind schnell zubereitet und darum so beliebt. Sich ausgewogen ernähren geht anders, das schmeckt man oft schon raus. Dennoch lohnt es sich die Zutatenliste genau zu lesen.
So gibt das Haltbarkeitsdatum Aufschluss über die Menge Zusatzstoffe. Und obwohl «Bio» für gesundes Essen steht, im Ökotest mit Firmen wie Demeter, Frosta und Lidl schneiden wenige Bio-Fertiggerichte gut ab.
Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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