EAN-Nummer
7610829097315
Label
/ Gütesiegel
BIO (Knospe) SUISSE
Menge / Grösse
800g
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Weissmehl (Weizen), Wasser, pflanzliche Öle (Palmöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl kaltgepresst), Weizenstärke, Invertzuckersirup, Kochsalz jodiert, Hefe, Zucker, Ethanol, Enzyme (Amylasen), Säuerungsmittel (E 330).
Zusatzinformationen
Enthält Gluten, Haltbarkeit 3 Tage, Tiefgefroren 2 Monate
Hersteller / Vertrieb
Coop, Bäckerei Panofina, 8304 Wallisellen
Hersteller / Vertrieb
(Strichcodeanmelder GS1 / EAN)
Coop, Thiersteinerallee 14, 4002 Basel, Schweiz
Herkunft
Schweiz
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Energie / Brennwert |
1230 kJ
/ 293,7 kcal
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Eiweiss / Proteine
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7 g
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Kohlenhydrate
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48 g
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Zucker
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4 g
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Fett
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8 g
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gesättigte Fettsäuren
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2,5 g
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Natrium / Salz
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0,6 g
/ 1,4 g
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Ballaststoffe / Nahrungsfasern
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2 g
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Die Inhaltsstoffe sollten gemäss Deklarationspflicht in
absteigender Reihenfolge aufgelistet sein.
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Nährwert-Ampel
Quelle: Food Standards Agency (FSA) mehr...
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Fett
mittel
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gesättigte Fettsäuren
mittel
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Zucker
gering
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Salz
mittel
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Tagesbedarf
Quelle: Richtwerte (FSA) mehr...
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Energie |
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Eiweiss
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Fett
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Kohlenhydrate
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Zucker
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Umweltinformationen zu Inhaltsstoffen
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Palmöl | Palmölinformationen Greenpeace |
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Erklärung [9] |
Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmöl. |
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Problematik [9] |
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaisien zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen für die Biodiversität, das Klima, und die lokale Bevölkerung. |
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Problematik
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Regenwaldzerstörung [9] |
Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% zurückgegangen.
Viele Palmölproduzenten entwalden ohne Bewilligung der Regierung und zerstören auch Wälder mit hohem Schutzwert.
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Paneco: Schutz der Sumatra Orang-Utans
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Klima [9] |
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist – nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Oelpalmen werden sie entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird aber auch bei der Brandrodung viel CO2 emittiert. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig. |
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Soziale Konflikte [9] |
Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein. Als Plantagenarbeiter haben die Menschen oft ein kleineres Einkommen als sie vorher als Landbesitzer hatten und stehen ausserdem in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber den Palmölfirmen. |
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Bruno Manser Fonds: Fairness im Tropenwald
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Verwendung [9] |
Palmöl ist das billigste und meistverwendete Pflanzenöl weltweit. Der grösste Anteil wird für Nahrungsmittel verwendet (73,5 %), gefolgt von Konsumgütern wie z.B. Kosmetika, Seife, und Waschmittel, (21,5%) und der kleinste Anteil für Agrotreibstoffe (5%) (Quelle: USDA 2007). In den letzten Jahren ist die Nachfrage für Palmöl enorm gestiegen, wie in diesem Graph ersichtlich. |
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Keine Deklarationspflicht [9] |
Hersteller sind nicht verpflichtet, Palmöl als solches zu deklarieren. In Lebensmitteln wird es häufig nur als „pflanzliches Oel“ oder „pflanzliches Fett“ bezeichnet. Somit ist nicht klar, ob es sich um Palmöl oder ein anderes Pflanzenöl handelt. Zusätzlich gibt es bei Kosmetika viele andere Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden. Auch codecheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ölpalme enthalten. |
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Nachhaltiges Palmöl [9] |
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Bio-Palmöl [9] |
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind. Die Produktion von Bio-Palmöl führt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung. Zurzeit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Bio-Palmöl zu sozialen Konflikten führt. Denn die Firma Daabon (eine von weltweit zwei grossen Firmen die Bio-Palmöl anbieten) ist in Kolumbien in Landkonflikte mit Kleinbauern verstrickt.
*folgende Labels erfüllen diese Richtlinien: Bio-Suisse, Manor Bio Natur Plus, Migros Bio, und Demeter. Die Standards des deutschen Bio-Siegel, erlauben keine Entwaldung von ursprünglichen Ökosystemen.
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Was kann ich tun? [9] |
Fordern sie von den Herstellern, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Dies können Sie über den Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Fachinformationen zu Inhaltsstoffen
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Gefahrenpotenzial beachten
1
unbedingt meiden
1
nicht bewertet
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Stärke | Lebensmittelinhaltstoff
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Stärke, Maisstärke, Kartoffelstärke, Weizenstärke, Reisstärke, Maniokstärke |
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Verwendung |
Verdickungsmittel
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Beschreibung [3] |
Stärke ist das älteste Verdickungsmittel, das aus Kartoffeln, Mais oder Weizen gewonnen wird. Stärke darf aber nicht als "Verdickungsmittel" deklariert werden sondern als "Stärke". Dazu zählen auch die enzymatisch oder physikalisch modifizierten Stärken sowie die säurebehandelten und gebleichten Stärken. Als "modifizierte Stärken" deklarierte Stoffe sind wieder etwas anderes, nämlich E 1404 bis E 1450. |
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Amylasen | Lebensmittelinhaltstoff
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E1100, Amylasen |
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unbedingt meiden | Quelle: H. Knieriemen
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Herstellung |
Kann gentechnisch hergestellt sein..
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Warnung [4] |
Besonders von Allergikern und Asthmatikern zu meiden.
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Beschreibung [2] |
Enzyme, bauen im Brot und Gebäck Stärkenab, wodurch die Teigruhe verkürzt werden kann. Werden auch zur Herstellung von Fruchtsäften eingesetzt. |
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Citronensäure | Lebensmittelinhaltstoff
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E330, Citronensäure, E 330 |
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Gefahrenpotenzial beachten | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Antioxidantien, Alkalien, Säure, Salze, Backtriebmittel
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Herstellung |
Kann gentechnisch hergestellt sein.
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Warnung [4] |
Besonders von Allergikern und Asthmatikern zu meiden.
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Beschreibung [4] |
Die Zitronensaure kommt in vielen Früchten vor (u.a. im Zitronensaft) und ist in geringerer Konzentration sogar ein natürlicher Bestandteil jeder menschlichen Zelle. Bei Zufuhr grösserer Mengen von E 330 vermag jedoch der Darm mehr Schwermetalle und Radionuklide aufzunehmen. Als Zusatzstoff wird E 330 und seine Salze (Citrate) von Mikroben aus Zucker erzeugt oder durch Behandeln von Dichlor-Aceton mit Blausaure und Zyankali. |
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Beschreibung [2] |
Durch Fermentierungsverfahren aus Abfällen der Zuckerindustrie und gentechnische Fermentierung gewonnen. Citronensäure ist zwar ein wichtiger Bestandteil des Stoffwechsels und in vielen Früchten vorhanden, hat jedoch wenig gemein mit dem Zusatzstoff. Sollte bei Candida albicans vermieden werden. Getränke, Obsterzeugnisse, Konfitüren, Backwaren, Milchpulver, Wienerli/Frankfurter. |
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Fachinformationen zu Labels und Gütesiegel
sehr empfehlenswert
Quelle: WWF STS SKS FRC
sehr empfehlenswert
Quelle: WWF SKS Vierpfoten, 06
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BIO (Knospe) SUISSE | Label / Gütesiegel |
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sehr empfehlenswert | Quelle: WWF STS SKS FRC |
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sehr empfehlenswert | Quelle: WWF SKS Vierpfoten, 06 |
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Beschreibung [5/6] |
Schweizer Label für Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau |
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Bereich [5/6] |
Ernährung/Landwirtschaft, Tierschutz |
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Produkte [5/6] |
Eier, Fisch + Meeresfrüchte, Fleisch, Gemüse, Getreide, Kräuter, Nahrungsmittel, Obst, Wein |
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Kriterien [5/6] |
Kontrollierte biologische Produktion von Lebensmitteln bei grösstmöglicher Schonung der Umwelt. Der ganze Betrieb muss biologisch bewirtschaftet werden. Die Bodenfruchtbarkeit muss durch schonende Bearbeitung erhalten werden. Zur Düngung dürfen nur zugelassene Mittel aus der Düngerliste verwendet werden. Gentechnologie ist auf allen Stufen der Produktion verboten. Artgerechte Nutztierhaltung in Gruppen und mit genügend Auslauf (Einhaltung der RAUS-Vorschriften) sind vorgeschrieben. Fütterung hauptsächlich mit hofeigenem Raufutter, der Einsatz von chemisch-synthetischen Futterzusätzen, Hormonen oder Antibiotika ist untersagt. Die Tiere werden nur durch lizenzierte Händler und Verarbeitungsfirmen vermarktet. Produkte: 90% der Rohstoffe aus inländischem kontrolliert biologischem Anbau. Importprodukte müssen ebenfalls die Richtlinien der BIO SUISSE erfüllen. |
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Kontrolle [5/6] |
Landwirtschaftliche Betriebe: bio.inspecta AG , Bio Test Agro. Verarbeitung und Handel: bio.inspecta AG , IMO, SQS. Zertifizierung (Landwirtschaft und Verarbeitung): bio.inspecta AG.. Betriebskontrolle mindestens einmal jährlich. |
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Bezugsquellen [5/6] |
Detailhandel, ab Hof |
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Webseite [5/6] |
www.bio-suisse.ch
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
Haltbarkeit und Einfrieren von Teigen
Quelle des Berichtes: SWR.de
Rührteig hält sich eingefroren bis zu 6 Monaten. Am besten friert man ihn gleich in der Form ein. Hefeteig muß unaufgegangen ins Eis. Dort hält er etwa 3 Monate. Dann bei Zimmertemperatur 3-4 Stunden auftauen lassen, dann läßt er sich wie frischer Teig verwenden. Sehr fetthaltiger Mürbeteig verträgt das Einfrieren maximal 3 Monate, danach leidet das Aroma der Butter.
Sieben Zutaten für einen guten Teig
Quelle des Berichtes: SWR.de
Nicht alle Mehle verbacken sich gleich, denn sie unterscheiden sich in der Zusammensetzung zwischen Stärke und Eiweißgehalt. Optimale Backeigenschaften weist das Weizenmehl auf, denn es enthält reichlich Kleber, auch Gluten genannt, das dafür verantwortlich ist, daß sich eine Art Gerüst im Teig ausbildet und ihn zusammenhält. Der Geschmack des Mehles hängt nicht allein von der Getreidesorte ab, so...
Weiter lesen
Fertigteige
Quelle des Berichtes: SWR.de
Fertigteige sind natürlich eine schnelle Alternative zu selbst gemachten Teigen, vor allem wenn die Zubereitung so arbeitsintensiv ist wie beim Blätterteig. Wenn ich den Teig jedoch selbst zubereite, habe ich absolute Kontrolle über meine Zutaten und habe ein Endprodukt ohne Konservierungsstoffe. Außerdem macht Backen in der Regel viel Spaß.
Verschiedenartige Teige
Quelle des Berichtes: SWR.de
Teig kann eine flüssige bis feste Masse sein, die durch Verrühren oder Verkneten verschiedener Zutaten hergestellt wird. Nach der Konsistenz unterscheidet man: Halbflüssige Teige - Rührteig Gelingt ohne viel Aufwand und das Wichtigste ist wie sein Name schon sagt das Rühren. Den klassischen Rührteig stellt man ohne Backpulver her, man lockert ihn durch Verwendung vieler Eier auf, (6 Stück 4 Eigel...
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Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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