EAN-Nummer
4000541226101
Menge / Grösse
200 g
Inhaltsstoffe / tech. Angaben
Wasser, Maisstärke, Reisstärke, ungehärtetes Pflanzenfett (Raps und Palmöl), Glukosesirup, Maismehl, Magermilchpulver, Lupinenmehl, Verdickungsmittel Guarkernmehl, Emulgator: (Mono-und Diglyceride von Speisefettsäuren), Hefe, Salz.
Zusatzinformationen
Allergie- und Diäthinweise: glutenfrei, weizenfrei. - Nährwerte pro 100 g: Brennwert 1544 kJ (366 kcal), Eiweiß 7,6 g, Kohlenhydrate 68 g, Fett 6,2 g
Hersteller / Vertrieb
(Strichcodeanmelder GS1 / EAN)
Dr. Schär Deutschland GmbH, Simmerweg 12, 35085 Ebsdorfergrund, Deutschland
Herkunft
Deutschland
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Energie / Brennwert |
1532,7 kJ
/ 366 kcal
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Eiweiss / Proteine
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7,6 g
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Kohlenhydrate
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68 g
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Fett
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6,2 g
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Die Inhaltsstoffe sollten gemäss Deklarationspflicht in
absteigender Reihenfolge aufgelistet sein.
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Nährwert-Ampel
Quelle: Food Standards Agency (FSA) mehr...
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Fett
mittel
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gesättigte Fettsäuren
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Zucker
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Salz
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Tagesbedarf
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Umweltinformationen zu Inhaltsstoffen
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Palmöl | Palmölinformationen Greenpeace |
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Erklärung [9] |
Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmöl. |
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Problematik [9] |
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaisien zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen für die Biodiversität, das Klima, und die lokale Bevölkerung. |
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Problematik
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Regenwaldzerstörung [9] |
Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% zurückgegangen.
Viele Palmölproduzenten entwalden ohne Bewilligung der Regierung und zerstören auch Wälder mit hohem Schutzwert.
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Paneco: Schutz der Sumatra Orang-Utans
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Klima [9] |
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist – nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Oelpalmen werden sie entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird aber auch bei der Brandrodung viel CO2 emittiert. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig. |
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Soziale Konflikte [9] |
Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein. Als Plantagenarbeiter haben die Menschen oft ein kleineres Einkommen als sie vorher als Landbesitzer hatten und stehen ausserdem in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber den Palmölfirmen. |
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Bruno Manser Fonds: Fairness im Tropenwald
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Verwendung [9] |
Palmöl ist das billigste und meistverwendete Pflanzenöl weltweit. Der grösste Anteil wird für Nahrungsmittel verwendet (73,5 %), gefolgt von Konsumgütern wie z.B. Kosmetika, Seife, und Waschmittel, (21,5%) und der kleinste Anteil für Agrotreibstoffe (5%) (Quelle: USDA 2007). In den letzten Jahren ist die Nachfrage für Palmöl enorm gestiegen. |
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Keine Deklarationspflicht [9] |
Hersteller sind nicht verpflichtet, Palmöl als solches zu deklarieren. In Lebensmitteln wird es häufig nur als „pflanzliches Oel“ oder „pflanzliches Fett“ bezeichnet. Somit ist nicht klar, ob es sich um Palmöl oder ein anderes Pflanzenöl handelt. Zusätzlich gibt es bei Kosmetika viele andere Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden. Auch codecheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ölpalme enthalten. |
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Nachhaltiges Palmöl [9] |
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Bio-Palmöl [9] |
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind. Die Produktion von Bio-Palmöl führt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung. Zurzeit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Bio-Palmöl zu sozialen Konflikten führt. Denn die Firma Daabon (eine von weltweit zwei grossen Firmen die Bio-Palmöl anbieten) ist in Kolumbien in Landkonflikte mit Kleinbauern verstrickt.
*folgende Labels erfüllen diese Richtlinien: Bio-Suisse, Manor Bio Natur Plus, Migros Bio, und Demeter. Die Standards des deutschen Bio-Siegel, erlauben keine Entwaldung von ursprünglichen Ökosystemen.
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Was kann ich tun? [9] |
Fordern sie von den Herstellern, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Dies können Sie über den Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen. |
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Keine Produkte aus Regenwaldzerstörung
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Fachinformationen zu Inhaltsstoffen
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Gefahrenpotenzial beachten
1
nicht bewertet
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Stärke | Lebensmittelinhaltstoff
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Stärke, Maisstärke, Kartoffelstärke, Weizenstärke, Reisstärke, Maniokstärke |
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Verwendung |
Verdickungsmittel
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Beschreibung [3] |
Stärke ist das älteste Verdickungsmittel, das aus Kartoffeln, Mais oder Weizen gewonnen wird. Stärke darf aber nicht als "Verdickungsmittel" deklariert werden sondern als "Stärke". Dazu zählen auch die enzymatisch oder physikalisch modifizierten Stärken sowie die säurebehandelten und gebleichten Stärken. Als "modifizierte Stärken" deklarierte Stoffe sind wieder etwas anderes, nämlich E 1404 bis E 1450. |
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Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren | Lebensmittelinhaltstoff
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E471, Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren, Glyceride von Speisefettsäuren, Mono-und Diglyceride von Speisefettsäuren |
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Gefahrenpotenzial beachten | Quelle: H. Knieriemen
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Verwendung |
Emulgator
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Herstellung |
Kann tierischen Ursprungs sein.
Kann gentechnisch hergestellt sein.
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Beschreibung [4] |
Mono- und Diglyceride von SpeisefettsaurenIn Fetten, insbesondere in verdorbenen ölen, natürlich vorkommende Fettspaltprodukte. Die Grundbausteine sind in jedem Falle natürlichen Ursprungs. |
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Beschreibung [2] |
Natürliche Emulgatoren und Mehlbehandlungsmittel. |
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Vor- und Nachteile
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Noch kein Vorteil erfasst.
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Noch kein Nachteil erfasst.
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Informationen zur Produktkategorie
Brot richtig lagern
Quelle des Berichtes: ZDF.de WISO
Brot wird am besten im Brotkasten aufgehoben. Roggenbrot ist aufgrund seines niedrigen PH-Werts und seiner Feuchtigkeit haltbarer als Weizenbrot. Weizenbrot deshalb im Brotkasten mit Gefrierbeutel aufheben. Bei größeren Mengen einen Teil einfrieren.
Schimmelpilze in Lebensmitteln | Brot
Quelle des Berichtes: BR-Online
Auch bei kleinen Schimmelstellen sollte das ganze Brot weggeworfen werden. Schnitt- und Toastbrot besser ganz entsorgen - zu groß ist die Gefahr, dass sich der Schimmel unsichtbar ausgebreitet und bereits Pilzgifte gebildet hat.
Im Teig steckt der Unterschied
Quelle des Berichtes: NZZ Online
Mancher Konsument mag sich schon gefragt haben, weshalb das Brot vom Bäcker anders schmeckt als wenn es von Grossverteilern kommt. Daniel Jakob vom Bäcker- und Konditorenmeisterverband erklärt die Unterschiede vor allem mit den Eigenschaften des Teigs und den längeren Gärzeiten, die den Geschmack stark beeinflussen. Für industriell hergestelltes Brot müsse der Teig fester sein, damit er gut durch...
Weiter lesen
Dunkles Brot ist Vollkornbrot?
Quelle des Berichtes: ARD.de
Dunkles Brot ist häufig gefärbt. Vor dem Backen wird das Mehl mit Malz oder Zuckercouleur dunkler gemacht, damit das gebackene Brot aussieht wie Vollkornbrot. Richtiges Vollkornbrot besteht aus Mehl, für das ganze Getreidekörner gemahlen wurden. Man erkennt es meist daran, dass die Krume etwas gröber ist – und natürlich am Preis.
Brot | Worauf beim Einkauf achten?
Quelle des Berichtes: ARD Online
Nicht jedes dunkle Brot ist auch ein Vollkornbrot. Oft stammt die dunkelbraune Farbe von Malzextrakt. Gutes Vollkornbrot gibt es zwar auch abgepackt im Supermarkt, es enthält aber leider auch Konservierungsstoffe (z.B. Sorbinsäure). Die beste Qualität gibt es beim Biobäcker. Das Brot ist gehaltvoll, lange haltbar und meist auch etwas teurer.
Brot
Quelle des Berichtes: Planet Wissen / WDR / SWR / BR-alpha 2004
Wer kennt nicht den wunderbaren Duft von frisch gebackenem Brot, leckeren Brötchen, Schrippen, Rundstücken oder zünftigen Brezeln? Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Vielfalt als in Deutschland: Über 300 verschiedene Sorten haben deutsche Bäcker allein beim Brot im Angebot - vom Toastbrot bis zum Pumpernickel. Und auch beim Brotverzehr rangieren die Deutschen weltweit ganz oben: 2001 haben die Bu...
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Kommentare und Meinungen von Konsumenten
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Angebundene Datenquellen für den durchgeführten Vergleich der
Inhaltsstoffe:
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ÖKO-TEST Verlag, Frankfurt, Deutschland
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[2] Heinz Knieriemen, Autor und
Lebensmittelchemiker, Schweiz
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Udo
Pollmer |
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[4] Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker,
Deutschland
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[5] WWF Schweiz | Stiftung für
Konsumentenschutz SKS, | Vier Pfoten, Publikation 06
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[6] PUSCH | Stiftung Praktischer
Umweltschutz Schweiz | Christoph Meier
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[7] Die Verbraucher Initiative e.V.
(Bundesverband), Berlin, Deutschland
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[8] Arbeiterkammer Wien, Wien,
Österreich | Gütezeichen für Lebensmittel
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[9] Greenpeace Schweiz, Zürich,
Schweiz | Ratgeber Fisch und Palmöl
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