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Häufige Fragen |
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Wieviel Fett ist gut für mich? |
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| Höchstens ein Drittel der Gesamtenergiezufuhr sollte durch Fette gedeckt werden. Das heisst für ein Kind ca. 40-70 g, für eine Frau ca. 70 g und für einen Mann ca. 90 g. Am meisten Fett vertragen Teenager, nämlich Mädchen 80 g und Jungen 100 g . Experten empfehlen eher pflanzliche als tierische Fette zu sich zu nehmen, da diese mehr ungesättigte Fettsäuren enthalten. | |||||||||
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Was sind un/gesättigte Fettsäuren? |
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Fettsäuren sind Bestandteile von Fetten und werden in drei Gruppen eingeteilt: Gesättigte, ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren kommen v.a. in tierischen Fetten vor . Ein hoher Verzehr an gesättigten Fettsäuren (über 10% des Tagesbedarfs an Energie) ist ungesund und kann sowohl Übergewicht verursachen als auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Daher sollten diese mit Vorsicht genossen werden. Anders ungesättigte oder sogar mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die v.a. in pflanzlichen Fetten vorkommen – diese haben sogar gesundheitsförderliche Eigenschaften. |
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Wieviel Zucker ist gut für mich? |
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| Zucker erscheint bei der Deklaration unter verschiedenen Bezeichnungen: Saccharose, Glucose, Dextrose, Fruchtzucker, Fructose, Invertzucker, Glucosesirup, Maltodextrin oder Honig; manchmal „versteckt“ sich der Zucker gar unter den Kohlenhydraten. Tatsächlich ist der Haushaltszucker ein Einfachzucker, während „klassischere“ Kohlenhydrate wie Mehl Mehrfachzucker sind und weniger schnell abgebaut werden. Experten empfehlen, nicht mehr als 10% des Tagesbedarfs in Form von Zucker einzunehmen – das sind 50 g Zucker täglich für Frauen und 65 g Zucker für Männer. | |||||||||
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Wieviel Salz ist gut für mich? |
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| Speisesalz besteht aus Natrium und Chlorid, die beide wichtige Funktionen im Körper erfüllen. Da aber zuviel Salz Bluthochdruck hervorrufen kann, empfehlen Spezialisten max. 6 g Salz pro Tag einzunehmen; für Kinder liegt die Toleranzschwelle niedriger. | |||||||||
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Warum finde ich nicht auf allen Verpackungen Nährwertangaben? |
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| Nährwertangaben auf der Packung sind freiwillig und müssen nur gemacht werden, wenn der Hersteller mit den Nährwerten wirbt. Meist werden die „Grossen Vier“ angegeben (Brennwert, Eiweiss, Fett, Kohlenhydrate), seltener findet man die acht wichtigsten Werte (Brennwert, Eiweiss, Fett, un/gesättigte Fette, Kohlenhydrate, Zucker, Ballaststoffe, Salz/Natrium). Anstatt der Salzangabe findet man manchmal den Natriumwert; um auf den Salzgehalt zu kommen muss dieser mit 2.5 multipliziert werden. | |||||||||
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Was ist die GDA-Kennzeichnung? |
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Eine Kennzeichnung, die bereits jetzt auf vielen Lebensmittelpackungen aufgedruckt ist, ist die Guideline Daily Amount, die von den elf grössten Lebensmittelkonzernen (Nestle, Coca Cola, Unilever, Danone, Kelloggs u.a.) entwickelt wurde. Die GDA deklariert, wieviel Prozent des Tagesbedarfs am jeweiligen Nährstoff vom Produkt gedeckt wird und verwirrt darum durch eine Vielzahl von Werten. Die Masszahlen sind zwischen den Produkten schwer vergleichbar, da die Nährstoffe für eine „Portion“ angegeben sind anstatt für 100 g des Nahrungsmittels wie bei der „Ampel“. Ganz abgesehen davon, dass die angegebenen Portionengrössen teilweise unrealistisch sind: z.B. empfiehlt die GDA als „Portion“ Kartoffelchips einen Richtwert von 25 Gramm, was etwa 12 Chips entspricht. Die Ampel informiert Konsumenten schneller und führt eher dazu, dass die Lebensmittelindustrie Produktrezepturen nach ernährungswissenschaftlichen Standpunkten überarbeitet um von rot nach gelb oder gar grün zu kommen. Darum setzen sich Gesundheits- und Konsumentenschutzorganisationen wie auch Codecheck für die einfache Ampelkennzeichnung auf den Verpackungen ein wie sie in Grossbritannien bereits eingeführt ist. |
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